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[[Datei:Wonneberg von Süden.jpg|thumb|Wallfahrtskirche St. Leonhard am Wonneberg von Süden]]
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[[Datei:St.Leonhard am Wonneberg, Südansicht.jpg|thumb|Wallfahrtskirche St.Leonhard am Wonneberg, Südansicht]]
 
[[Datei:St.Leonhard am Wonneberg, Südansicht.jpg|thumb|Wallfahrtskirche St.Leonhard am Wonneberg, Südansicht]]
 
Die '''Wallfahrtskirche St. Leonhard am Wonneberg''' liegt in der Gemeinde Wonneberg bei [[Waging am See]] im [[Rupertiwinkel]] in [[Bayern]]. Von einigen Häusern umgeben steht sie auf dem höchsten Punkt einer Anhöhe. Sie ist dem [[Leonhard von Limoges|hl. Leonhard]] geweiht, das [[Patrozinium]] wird am [[Leonhardstag]], dem [[6. November]], begangen.
 
Die '''Wallfahrtskirche St. Leonhard am Wonneberg''' liegt in der Gemeinde Wonneberg bei [[Waging am See]] im [[Rupertiwinkel]] in [[Bayern]]. Von einigen Häusern umgeben steht sie auf dem höchsten Punkt einer Anhöhe. Sie ist dem [[Leonhard von Limoges|hl. Leonhard]] geweiht, das [[Patrozinium]] wird am [[Leonhardstag]], dem [[6. November]], begangen.
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Eine neue Ausstattung erhielt die Kirche [[1862]] mit den beiden Seitenaltären und der Kanzel, sowie [[1895]] mit dem neuen Hochaltar, in den die noch vorhandenen [[Gotik|spätgotischen]] Altartafeln integriert wurden. In den Jahren von [[1980]] bis [[1986]] wurden die überstrichenen frühbarocken Fresken freigelegt. Seither ist die Kirche verstärkt zum Ziel von Kunstfreunden geworden.
 
Eine neue Ausstattung erhielt die Kirche [[1862]] mit den beiden Seitenaltären und der Kanzel, sowie [[1895]] mit dem neuen Hochaltar, in den die noch vorhandenen [[Gotik|spätgotischen]] Altartafeln integriert wurden. In den Jahren von [[1980]] bis [[1986]] wurden die überstrichenen frühbarocken Fresken freigelegt. Seither ist die Kirche verstärkt zum Ziel von Kunstfreunden geworden.
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==Äußeres==  
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==Der Bau ==  
 
Die spätgotische Kirche wurde 1496 unter Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] vollendet. Am Gesims des Langhauses und des Chores verläuft ein spätgotisches ornamentales Freskenband. Der Turm erhielt [[1691]] statt seines Spitzhelms den achteckigen Aufsatz mit der vierfachen Zwiebelhaube. Dem spätgotischen Südportal in der Vorhalle gegenüber befindet sich das heute zugemauerte Nordportal. Dies weist darauf hin, dass St. Leonhard eine so genannte „Rittkirche“ war. Zum Zwecke der Segnung führte man die Pferde durch das Gotteshaus.
 
Die spätgotische Kirche wurde 1496 unter Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] vollendet. Am Gesims des Langhauses und des Chores verläuft ein spätgotisches ornamentales Freskenband. Der Turm erhielt [[1691]] statt seines Spitzhelms den achteckigen Aufsatz mit der vierfachen Zwiebelhaube. Dem spätgotischen Südportal in der Vorhalle gegenüber befindet sich das heute zugemauerte Nordportal. Dies weist darauf hin, dass St. Leonhard eine so genannte „Rittkirche“ war. Zum Zwecke der Segnung führte man die Pferde durch das Gotteshaus.
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==Inneres==
   
Der Innenraum wird von einem spätgotischen Gewölbe überspannt. Die Zwischenräume der Gewölberippen wurden [[1631]] bis [[1634]] von einem unbekannten Maler mit qualitätvollen frühbarocken Fresken geschmückt. Die Fresken im Altarraum zeigen in der Mitte acht Engel mit Leidenswerkzeugen Christi. Sie sind umgeben von einem Passionszyklus mit 14 Szenen (Kreuzwegstationen). Diese zählen zu den ältesten Darstellungen dieses Themas in ganz Bayern. An den Stichkappen sind 14 weibliche Heilige dargestellt. Das Gewölbe im Langhaus ist als „Heiligenhimmel“ gestaltet und zeigt zahlreiche heilige Männer, die jeweils mit ihrem Namen bezeichnet sind. An der Südwand (rechts) ist die Auferstehung Christi dargestellt, gegenüber der heilige Leonhard. An den Wänden des Langhauses haben sich Inschriften erhalten, die von einstigen Wallfahrern stammen.   
 
Der Innenraum wird von einem spätgotischen Gewölbe überspannt. Die Zwischenräume der Gewölberippen wurden [[1631]] bis [[1634]] von einem unbekannten Maler mit qualitätvollen frühbarocken Fresken geschmückt. Die Fresken im Altarraum zeigen in der Mitte acht Engel mit Leidenswerkzeugen Christi. Sie sind umgeben von einem Passionszyklus mit 14 Szenen (Kreuzwegstationen). Diese zählen zu den ältesten Darstellungen dieses Themas in ganz Bayern. An den Stichkappen sind 14 weibliche Heilige dargestellt. Das Gewölbe im Langhaus ist als „Heiligenhimmel“ gestaltet und zeigt zahlreiche heilige Männer, die jeweils mit ihrem Namen bezeichnet sind. An der Südwand (rechts) ist die Auferstehung Christi dargestellt, gegenüber der heilige Leonhard. An den Wänden des Langhauses haben sich Inschriften erhalten, die von einstigen Wallfahrern stammen.