| | Der Altar in der Kapelle stellt das Thema „Wurzel Jesse“ bzw. „Stammbaum Jesu“ dar und steht damit in Beziehung zum Marienbild. Er wurde von [[Hartwig Rainer Mülleitner]] [[1996]] geschaffen. Aus dem Wurzelstock einer [[Fichte]], die auf 1 500 [[M ü. A.|m Seehöhe]] in [[Kendlbruck]] im [[Lungau]] gewachsen war, arbeitete er den runden Altar heraus. In den Wurzeln ist ein Stein eingewachsen, ein [[Serpentin]]it, der an seiner Stelle belassen und an die Rundung des Altars angeglichen wurde. Die ausgenommene Mitte des Wurzelstocks ist unter einer Glasplatte abgesenkt. Unter der Glasplatte ist das Altarkreuz zu sehen, es ist aus demselben Material wie der eingewachsene Stein und kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Standortes der Fichte. Der Stein, aus dem das Kreuz geschnitten ist, erinnert in seiner Form an einen Brotlaib. Er greift damit das Motiv der Eucharistie auf. Aus einer der kräftigen Wurzeln, die bei der Bearbeitung des Wurzelstocks übrig geblieben sind, hat der Künstler den Bodenleuchter, der neben dem Altar steht, angefertigt. | | Der Altar in der Kapelle stellt das Thema „Wurzel Jesse“ bzw. „Stammbaum Jesu“ dar und steht damit in Beziehung zum Marienbild. Er wurde von [[Hartwig Rainer Mülleitner]] [[1996]] geschaffen. Aus dem Wurzelstock einer [[Fichte]], die auf 1 500 [[M ü. A.|m Seehöhe]] in [[Kendlbruck]] im [[Lungau]] gewachsen war, arbeitete er den runden Altar heraus. In den Wurzeln ist ein Stein eingewachsen, ein [[Serpentin]]it, der an seiner Stelle belassen und an die Rundung des Altars angeglichen wurde. Die ausgenommene Mitte des Wurzelstocks ist unter einer Glasplatte abgesenkt. Unter der Glasplatte ist das Altarkreuz zu sehen, es ist aus demselben Material wie der eingewachsene Stein und kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Standortes der Fichte. Der Stein, aus dem das Kreuz geschnitten ist, erinnert in seiner Form an einen Brotlaib. Er greift damit das Motiv der Eucharistie auf. Aus einer der kräftigen Wurzeln, die bei der Bearbeitung des Wurzelstocks übrig geblieben sind, hat der Künstler den Bodenleuchter, der neben dem Altar steht, angefertigt. |
| − | Für die neue Kirche wurde zuerst von Pfarrer Hans Winkler ein Orgelpositiv mit 4 Registern angeschafft, das bis heute zur Liedbegleitung, zur Begleitung des Chors und als Continuo-Instrument verwendet wird. Es befindet sich rechts des Altares. | + | Für die neue Kirche wurde zuerst von Pfarrer Hans Winkler ein Orgelpositiv mit 4 Registern angeschafft, das bis heute zur Liedbegleitung, zur Begleitung des Chores und als Continuo-Instrument verwendet wird. Es befindet sich rechts des Altares. |
| − | Ab dem Jahr 1999 war in der Kirche eine Übeorgel vom Mozarteum aufgestellt. Da diese Orgel auf Dauer nicht den Erfordernissen der Kirche entsprach und außerdem reperaturbedürftig war, wurde im April 2008 der Entschluss für einen Orgelneubau gefaßt.. Es wurde ein Organisationskommitee für den Orgelneubau gegründet, wobei sich in der Pfarre eine geradezu beispiellose Unterstützung für die neue Orgel ergab. Die neue Orgel wurde von der Firma Nelson in Schweden gebaut. Schließlich konnte am 7. Juli 2012 die Segnung der Orgel in einem Festgottesdienst mit Erzbischof Dr. Alois Kothgasser und anschließendem Pfarrfest erfolgen. Es erscheint auch bemerkenswert, dass die Kosten das Orgelprojekt in Höhe von 400.000 Euro bereits Ende 2012 voll ausfinanziert waren. | + | Ab dem Jahr 1999 war in der Kirche eine Übeorgel vom Mozarteum aufgestellt. Da diese Orgel auf Dauer nicht den Erfordernissen der Kirche entsprach und außerdem reperaturbedürftig war, wurde im April 2008 der Entschluss für einen Orgelneubau gefaßt. Es wurde ein Organisationskommitee für den Orgelneubau gegründet, wobei sich in der Pfarre eine geradezu beispiellose Unterstützung für die neue Orgel ergab. Sie wurde der Firma Nelson in Schweden gebaut. Schließlich konnte am 7. Juli 2012 die Segnung der Orgel bei einem Festgottesdienst mit Erzbischof Dr. Alois Kothgasser und anschließendem Pfarrfest erfolgen. Es erscheint auch bemerkenswert, dass die Kosten das Orgelprojekt in Höhe von 400.000 Euro bereits Ende 2012 voll ausfinanziert waren. |