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In Folge des Februarpatents von [[1861]] durfte im, bis [[1849]] von Linz aus verwalteten [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]], erstmals seit der Zugehörigkeit zu Österreich, ein eigener [[Salzburger Landtag|Landtag]] gewählt werden. Dieser bestand aus 26 Abgeordneten (25 gewählte Mitglieder und dem Fürst-Erzbischof mit einer "Virilstimme"). Da das österreichische Herrscherhaus weder einen "altsalzburgischen" Adeligen noch einen Geistlichen für dieses Amt wollte, ernannte [[Kaiser Franz Joseph I.]] am [[31. März]] [[1861]] mit Joseph von Weiß den damals höchstrangigsten Beamten unter den Abgeordneten zum ersten Salzburger Landeshauptmann.  
 
In Folge des Februarpatents von [[1861]] durfte im, bis [[1849]] von Linz aus verwalteten [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]], erstmals seit der Zugehörigkeit zu Österreich, ein eigener [[Salzburger Landtag|Landtag]] gewählt werden. Dieser bestand aus 26 Abgeordneten (25 gewählte Mitglieder und dem Fürst-Erzbischof mit einer "Virilstimme"). Da das österreichische Herrscherhaus weder einen "altsalzburgischen" Adeligen noch einen Geistlichen für dieses Amt wollte, ernannte [[Kaiser Franz Joseph I.]] am [[31. März]] [[1861]] mit Joseph von Weiß den damals höchstrangigsten Beamten unter den Abgeordneten zum ersten Salzburger Landeshauptmann.  
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Als Hauptaufgabe hatte dieser den Aufbau einer eigenständigen, von Oberösterreich unabhängigen Landesverwaltung zu bewältigen. Der erste Landtag wurde [[1867]] auf Grund des Ausgleiches mit Ungarns und der damit notwendigen Neustrukturierung sämtlicher Teilbereiche des Kaiserstaates, vorzeitig aufgelöst. Bei der zweiten Landtagswahl ging Weiß, diesmal als Vertreter [[Radstadt]]s wiederum als Landeshauptmann hervor. Die Sitzverteilung im Landstag brachte zu den 18 Liberalen nunmehr bereits sieben Konservative. Um diese politischen Verhältnisse umkehren zu können wurde[[ 1871]] wiederum gewählt. Weiß konnte sich dabei nochmals im Amt bestätigen lassen, wurde jedoch bereits im September [[1872]] zum Rücktritt gedrängt. Sein Nachfolger wurde am [[30. September]] [[1872]] [[Hugo Raimund Graf Lamberg|Hugo Graf Lamberg]]. Weiß wurde anlässlich seines Rücktritts in den Freiherrenstand erhoben und wählte sich dazu ein Wappen, das dem [[Salzburger Landeswappen]] ähnelte. Nach seinem Tode wurde er am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] begraben.
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Als Hauptaufgabe hatte dieser den Aufbau einer eigenständigen, von Oberösterreich unabhängigen Landesverwaltung zu bewältigen. Der erste Landtag wurde [[1867]] auf Grund des Ausgleiches mit Ungarns und der damit notwendigen Neustrukturierung sämtlicher Teilbereiche des Kaiserstaates, vorzeitig aufgelöst. Bei der zweiten Landtagswahl ging Weiß, diesmal als Vertreter [[Radstadt]]s wiederum als Landeshauptmann hervor. Die Sitzverteilung im Landstag brachte zu den 18 Liberalen nunmehr bereits sieben Konservative. Um diese politischen Verhältnisse umkehren zu können wurde[[ 1871]] wiederum gewählt. Weiß konnte sich dabei nochmals im Amt bestätigen lassen, wurde jedoch bereits im September [[1872]] zum Rücktritt gedrängt. Sein Nachfolger wurde am [[30. September]] [[1872]] [[Hugo Raimund Reichsgraf von Lamberg]]. Weiß wurde anlässlich seines Rücktritts in den Freiherrenstand erhoben und wählte sich dazu ein Wappen, das dem [[Salzburger Landeswappen]] ähnelte. Nach seinem Tode wurde er am [[Salzburger Kommunalfriedhof]] begraben.
    
==Familie==
 
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