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Die Rolle Friedrichs I. war damit die eines sehr typischen ottonischen Reichsbischofs, der primäre Aufgaben des Kaisers übernahm, denselben bei Heerzügen begleitete, bei Aufständen unterstützte und daher nur beschränkt Zeit fand, auch als Kirchenoberhaupt in seiner Erzdiözese zu wirken und zu gestalten.
 
Die Rolle Friedrichs I. war damit die eines sehr typischen ottonischen Reichsbischofs, der primäre Aufgaben des Kaisers übernahm, denselben bei Heerzügen begleitete, bei Aufständen unterstützte und daher nur beschränkt Zeit fand, auch als Kirchenoberhaupt in seiner Erzdiözese zu wirken und zu gestalten.
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Am [[7. März]] [[970]] schenkt der deutsche Kaiser Otto I. dem Erzbischof den ''Hof Udulenidvor'', der auf deutsch mit „Nidrinhof“ übersetzt wurde und wo sich heute die Ulrichskirche der Pfarre Deutschlandsberg, [[Steiermark]], befindet.
    
Im Zuge der inneren Kirchenreform hielt er es aber für angebracht, die Aufgaben als Abt von St. Peter von jenen des Erzbischofs zu trennen. Er berief daher den hoch gebildeten Mönch [[Tito]] aus dem Kloster St. Emmeran als neuen Abt nach St. Peter. Friedrich trennte dabei auch die bisherige räumliche Einheit von Kloster und den Amtsräumen des Erzbischofs. Bis [[987]] war die [[Salzburger Dom|Domkirche]] gleichzeitig die Klosterkirche von St. Peter. Das Kloster erhielt nun Grund am Mönchsbergfelsen nächst den Salzburger Katakomben zugewiesen, wo zuvor schon ein alter Friedhof bestanden hatte, wo bald ein neues Klostergebäude und danach auch eine neue [[Stiftskirche St. Peter|Klosterkirche]] entstand.
 
Im Zuge der inneren Kirchenreform hielt er es aber für angebracht, die Aufgaben als Abt von St. Peter von jenen des Erzbischofs zu trennen. Er berief daher den hoch gebildeten Mönch [[Tito]] aus dem Kloster St. Emmeran als neuen Abt nach St. Peter. Friedrich trennte dabei auch die bisherige räumliche Einheit von Kloster und den Amtsräumen des Erzbischofs. Bis [[987]] war die [[Salzburger Dom|Domkirche]] gleichzeitig die Klosterkirche von St. Peter. Das Kloster erhielt nun Grund am Mönchsbergfelsen nächst den Salzburger Katakomben zugewiesen, wo zuvor schon ein alter Friedhof bestanden hatte, wo bald ein neues Klostergebäude und danach auch eine neue [[Stiftskirche St. Peter|Klosterkirche]] entstand.