| | [[Datei:Buchhandlung Höllrigl, Hausfront.jpg|thumb|Buchhandlung Höllrigl, Hausfront]] | | [[Datei:Buchhandlung Höllrigl, Hausfront.jpg|thumb|Buchhandlung Höllrigl, Hausfront]] |
| | Die '''Buchhandlung Höllrigl''' befindet sich im historischen [[Ritzerbogen]]haus in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 10 in der Salzburger [[Altstadt]]. Sie ist bekannt als die älteste heute noch bestehende Buchhandlung des heutigen Österreich. | | Die '''Buchhandlung Höllrigl''' befindet sich im historischen [[Ritzerbogen]]haus in der [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 10 in der Salzburger [[Altstadt]]. Sie ist bekannt als die älteste heute noch bestehende Buchhandlung des heutigen Österreich. |
| | Nach Lindig folgten Max Glonner (1852-1879) und 1879-1881 die Brüder Franz und Matthäus Krakowitzer; der Name "Duyle'sche Buchhandlung" blieb dabei bestehen. 1881 ging die Buchhandlung an Hermann Kerber und verblieb in dessen Eigentum bis Ende 1900. Seit 1897 führte die Buchhandlung Hermann Kerber den Titel eines K. u. k. Hofbuchhändlers. | | Nach Lindig folgten Max Glonner (1852-1879) und 1879-1881 die Brüder Franz und Matthäus Krakowitzer; der Name "Duyle'sche Buchhandlung" blieb dabei bestehen. 1881 ging die Buchhandlung an Hermann Kerber und verblieb in dessen Eigentum bis Ende 1900. Seit 1897 führte die Buchhandlung Hermann Kerber den Titel eines K. u. k. Hofbuchhändlers. |
| | Anfang des Jahres [[1901]] verkaufte Hermann Kerber seine Buchhandlung an [[Eduard Höllrigl]] ([[1861]]-[[1901]]), einen langjährigen Mitarbeiter aus [[Tirol]], dessen Grundsatz „''Fleiß und Pflichterfüllung''“ <ref name="Quelle">Quelle</ref> lautete. Höllrigl starb unerwartet bereits Endes des Jahres 1901. Eduard Höllrigl (* 13. Oktober 1861, † 6. Juli 1902) heiratete am 24. Januar 1898 Emilie Spängler (* 18. Februar 1874 in Salzburg, † 15. März 1958); sie war eine Tochter von [[Otto Spängler]] (* 1841, † 1919; Otto (I.) Spängler) und Aloisia Duregger (* 1846, † 1915). Die Familie blieb ohne Kinder.<ref>''Stammbaum des Salzburger Zweiges der Familie Spängler aus Sand im Taufers'', bearbeitet von Theodor von Barchetti, Trude Widerin und Herbert Sacher, [Salzburg] 1977, Blatt 25; dort ist Höllrigls Todesdatum mit dem 6. 7. 1902 angegeben.</ref> | | Anfang des Jahres [[1901]] verkaufte Hermann Kerber seine Buchhandlung an [[Eduard Höllrigl]] ([[1861]]-[[1901]]), einen langjährigen Mitarbeiter aus [[Tirol]], dessen Grundsatz „''Fleiß und Pflichterfüllung''“ <ref name="Quelle">Quelle</ref> lautete. Höllrigl starb unerwartet bereits Endes des Jahres 1901. Eduard Höllrigl (* 13. Oktober 1861, † 6. Juli 1902) heiratete am 24. Januar 1898 Emilie Spängler (* 18. Februar 1874 in Salzburg, † 15. März 1958); sie war eine Tochter von [[Otto Spängler]] (* 1841, † 1919; Otto (I.) Spängler) und Aloisia Duregger (* 1846, † 1915). Die Familie blieb ohne Kinder.<ref>''Stammbaum des Salzburger Zweiges der Familie Spängler aus Sand im Taufers'', bearbeitet von Theodor von Barchetti, Trude Widerin und Herbert Sacher, [Salzburg] 1977, Blatt 25; dort ist Höllrigls Todesdatum mit dem 6. 7. 1902 angegeben.</ref> |
| | Anfang [[1902]] ging die Buchhandlung in den Besitz von [[Adolf Stierle]] und [[Otto Spinnhirn]] über.<ref>In ''105 Jahre Familie Stierle als Buchhändler in Salzburg'' (Heinz Stierle: Persönlicher Bericht über die Firmengeschichte, 2008) nach Wikipedia.de [April 2015], wird als Übernahmejahr dagegen 1903 angegeben.</ref> Beide führen diese unter dem Namen „Eduard Höllrigl, vorm. Herm. Kerber“ weiter. Nach etwa sieben Jahren erwarben die Besitzer das gesamte Ritzerbogenhaus. Adolf Stierle (* 31. August 1871 in Tamm in Württemberg, † 26. Juli 1945 in Salzburg) war mit der Schwester von Emilie Spängler, der Frau von Eduard Höllrigl, verheiratet, mit Bertha Spängler (* 29. Mai 1877 in Salzburg, † 16. September 1905 in Salzburg); aus der Ehe stammt der Sohn Adolf Stierle (* 28. Jänner 1906 in Salzburg, † 30. Juni 1970 in [[Vöcklabruck]]), Dr.rer.pol., Kommerzienrat und ebenfalls Buchhändler.<ref>''Stammbaum des Salzburger Zweiges der Familie Spängler aus Sand im Taufers'', bearbeitet von Theodor von Barchetti, Trude Widerin und Herbert Sacher, [Salzburg] 1977, Blatt 25.</ref> Adolf Stierles Sohn, Heinz Stierle (* 18. März 1940 in Salzburg) führte die Buchhandlung weiter und eröffnete 1988 mit seiner Frau eine eigene [[Buchhandlung Stierle|Buchhandlung Kaigasse 1 / Mozartplatz]]. Auch die beiden Kinder von Heinz Stierle sind gelernte Buchhändler, der Sohn ebenfalls im Buchhandel tätig [2008]. | | Anfang [[1902]] ging die Buchhandlung in den Besitz von [[Adolf Stierle]] und [[Otto Spinnhirn]] über.<ref>In ''105 Jahre Familie Stierle als Buchhändler in Salzburg'' (Heinz Stierle: Persönlicher Bericht über die Firmengeschichte, 2008) nach Wikipedia.de [April 2015], wird als Übernahmejahr dagegen 1903 angegeben.</ref> Beide führen diese unter dem Namen „Eduard Höllrigl, vorm. Herm. Kerber“ weiter. Nach etwa sieben Jahren erwarben die Besitzer das gesamte Ritzerbogenhaus. Adolf Stierle (* 31. August 1871 in Tamm in Württemberg, † 26. Juli 1945 in Salzburg) war mit der Schwester von Emilie Spängler, der Frau von Eduard Höllrigl, verheiratet, mit Bertha Spängler (* 29. Mai 1877 in Salzburg, † 16. September 1905 in Salzburg); aus der Ehe stammt der Sohn Adolf Stierle (* 28. Jänner 1906 in Salzburg, † 30. Juni 1970 in [[Vöcklabruck]]), Dr.rer.pol., Kommerzienrat und ebenfalls Buchhändler.<ref>''Stammbaum des Salzburger Zweiges der Familie Spängler aus Sand im Taufers'', bearbeitet von Theodor von Barchetti, Trude Widerin und Herbert Sacher, [Salzburg] 1977, Blatt 25.</ref> Adolf Stierles Sohn, Heinz Stierle (* 18. März 1940 in Salzburg) führte die Buchhandlung weiter und eröffnete 1988 mit seiner Frau eine eigene [[Buchhandlung Stierle|Buchhandlung Kaigasse 1 / Mozartplatz]]. Auch die beiden Kinder von Heinz Stierle sind gelernte Buchhändler, der Sohn ebenfalls im Buchhandel tätig [2008]. |