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Wonneberg wird als „Wagingerberg“ erstmals um das Jahr [[1000]] in einer Urkunde von [[Erzbischof]] [[Hartwig]] erwähnt. Ab etwa [[1207]] gehörten die drei Anwesen auf der Anhöhe dem Zisterzienserkloster [[Raitenhaslach]], welches bis zur [[Säkularisation]] von [[1803]] die Grundherrschaft ausübte. Der erste Kirchenbau und das Patrozinium dürften auf die Zisterzienser zurückgehen, da diese den hl. Leonhard besonders verehrten. Bei Grabungen wurden unter dem heutigen Gotteshaus die Fundamente zweier Vorgängerkirchen festgestellt, das ältere stammt wohl aus dem späten [[13. Jahrhundert]].  
 
Wonneberg wird als „Wagingerberg“ erstmals um das Jahr [[1000]] in einer Urkunde von [[Erzbischof]] [[Hartwig]] erwähnt. Ab etwa [[1207]] gehörten die drei Anwesen auf der Anhöhe dem Zisterzienserkloster [[Raitenhaslach]], welches bis zur [[Säkularisation]] von [[1803]] die Grundherrschaft ausübte. Der erste Kirchenbau und das Patrozinium dürften auf die Zisterzienser zurückgehen, da diese den hl. Leonhard besonders verehrten. Bei Grabungen wurden unter dem heutigen Gotteshaus die Fundamente zweier Vorgängerkirchen festgestellt, das ältere stammt wohl aus dem späten [[13. Jahrhundert]].  
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Die aufblühende Wallfahrt um die Mitte des [[15. Jahrhundert]]s könnte der Grund für den spätgotischen Neubau unter Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] gewesen sein, der [[1496]] vollendet wurde. Nach einem Niedergang in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stiegen die Wallfahrten um [[1600]] wieder stark an. Dies führte zu der [[Barock|frühbarocken]] Ausmalung der Kirche in den Jahren [[1631]] bis [[1634]]. Im Jahre [[1682]] wurde ein neuer Hochaltar mit Gemälden des Salzburger Malers [[Johann Friedrich Beretti|Johann Friedrich Pereth]]  aufgestellt und [[1691]] der Turm um das achteckige Geschoss und die Zwiebelhaube aufgestockt.  
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Die aufblühende Wallfahrt um die Mitte des [[15. Jahrhundert]]s könnte der Grund für den spätgotischen Neubau unter Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] gewesen sein, der [[1496]] vollendet wurde. Nach einem Niedergang in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stiegen die Wallfahrten um [[1600]] wieder stark an. Dies führte zu der [[Barock|frühbarocken]] Ausmalung der Kirche in den Jahren [[1631]] bis [[1634]]. Im Jahre [[1682]] wurde ein neuer Hochaltar mit Gemälden des Salzburger Malers [[Johann Friedrich Pereth]]  aufgestellt und [[1691]] der Turm um das achteckige Geschoss und die Zwiebelhaube aufgestockt.  
    
Eine neue Ausstattung erhielt die Kirche [[1862]] mit den beiden Seitenaltären und der Kanzel, sowie [[1895]] mit dem neuen Hochaltar, in den die noch vorhandenen [[Gotik|spätgotischen]] Altartafeln integriert wurden. In den Jahren von [[1980]] bis [[1986]] wurden die überstrichenen frühbarocken Fresken freigelegt. Seither ist die Kirche verstärkt zum Ziel von Kunstfreunden geworden.
 
Eine neue Ausstattung erhielt die Kirche [[1862]] mit den beiden Seitenaltären und der Kanzel, sowie [[1895]] mit dem neuen Hochaltar, in den die noch vorhandenen [[Gotik|spätgotischen]] Altartafeln integriert wurden. In den Jahren von [[1980]] bis [[1986]] wurden die überstrichenen frühbarocken Fresken freigelegt. Seither ist die Kirche verstärkt zum Ziel von Kunstfreunden geworden.