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Die Wasserralle benötigt Verlandungszonen stehender Gewässer mit dichtem Bewuchs. Dazu zählen besonders Röhrichtbestände, die an Wasserflächen anrainen. Außerhalb der Brutzeit ist die Wasserralle auch abseits der eigentlichen Brutgebiete an Kleingewässern und an Bächen der Niederungen anzutreffen.
 
Die Wasserralle benötigt Verlandungszonen stehender Gewässer mit dichtem Bewuchs. Dazu zählen besonders Röhrichtbestände, die an Wasserflächen anrainen. Außerhalb der Brutzeit ist die Wasserralle auch abseits der eigentlichen Brutgebiete an Kleingewässern und an Bächen der Niederungen anzutreffen.
 
==Vorkommen in Salzburg==
 
==Vorkommen in Salzburg==
Die Wasserralle konnte im [[Flachgau]], im [[Pongau]] und im [[Pinzgau]] als Brutvogel nachgewiesen werden. Dass die Wasserralle auch im [[Lungau]] und im [[Tennengau]] brütet ist nicht erwiesen. Das Hauptbrutgebiet ist das renaturierte Weidmoos. Kleinere Vorkommen sind in [[Siggerwiesen]], in den [[Salzachauen]], am [[Wallersee]], am [[Obertrumersee]], am [[Grabensee]] und in [[Bürmoos]] zu finden. Inneralpin brütet die Wasserralle am [[Fuschlsee]], am [[Zeller See (Pinzgau)]] und am [[Grießensee]]. Insgesamt geht man derzeit von 11-100 Salzburger Brutpaaren aus. In ganz Österreich sollen es nur 1 000 bis 3 000 sein.
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Die Wasserralle konnte im [[Flachgau]], im [[Pongau]] und im [[Pinzgau]] als Brutvogel nachgewiesen werden. Dass die Wasserralle auch im [[Lungau]] und im [[Tennengau]] brütet ist nicht erwiesen. Das Hauptbrutgebiet ist das renaturierte Weidmoos. Kleinere Vorkommen sind in [[Siggerwiesen]], in den [[Salzachau]]en, am [[Wallersee]], am [[Obertrumer See]], am [[Grabensee]] und in [[Bürmoos]] zu finden. Inneralpin brütet die Wasserralle am [[Fuschlsee]], am [[Zeller See (Pinzgau)]] und am [[Grießensee]]. Insgesamt geht man derzeit von 11-100 Salzburger Brutpaaren aus. In ganz Österreich sollen es nur 1 000 bis 3 000 sein.
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==Gefährdung und Schutzmaßnahmen==
 
==Gefährdung und Schutzmaßnahmen==
 
Freizeitbetrieb, Badeplätze und Begründung von Seezugängen durch Rodung des Schilfbestandes gefährden oder zerstören die für diesen Vogel lebensnotwendige Ufervegetation. Verlandungszonen mit Röhricht und Großseggen sollten daher erhalten und geschützt, neue Habitate durch Vernässung geschaffen werden. Das ist in den letzten Jahren im [[Weidmoos]] und im [[Bürmooser Moor]] auch tatsächlich geschehen.
 
Freizeitbetrieb, Badeplätze und Begründung von Seezugängen durch Rodung des Schilfbestandes gefährden oder zerstören die für diesen Vogel lebensnotwendige Ufervegetation. Verlandungszonen mit Röhricht und Großseggen sollten daher erhalten und geschützt, neue Habitate durch Vernässung geschaffen werden. Das ist in den letzten Jahren im [[Weidmoos]] und im [[Bürmooser Moor]] auch tatsächlich geschehen.
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