Franz Seiwald (NS-Opfer): Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Seiwald gehörte dem katholischen Glauben an und arbeitete | + | Seiwald gehörte dem [[Katholische Kirche|katholischen]] Glauben an und arbeitete als Hilfsarbeiter, Kundenwerber, Büroangestellter und Graphologe. Ab 1927 wohnte er in Salzburg, wo er auch heiratete. In der Esshaverstraße Nr. 7 waren beide Eheleute amtlich gemeldet. |
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| − | Zum Andenken an Franz Seiwald | + | Seiwald wurde aufgrund des "Vergehens nach dem Heimtückegesetz" verhaftet und in das [[Konzentrationslager Dachau]] deportiert und dort am [[28. März]] 1942 registriert. Bald galt er, entweder weil er schwer erkrankt oder misshandelt worden war, als nicht mehr arbeitstauglich. Infolgedessen kam Seiwald am [[12. August]] 1942 nach Schloss Hartheim, wo er entweder am selben oder am nächsten Tag sein Leben in der Gaskammer verlor. |
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Version vom 28. Juni 2016, 08:09 Uhr
Franz Seiwald (* 12. Oktober 1897 in Hopfgarten, im Bezirk Kitzbühel in Tirol, † um/nach August 1942 in Schloss Hartheim [ermordet]) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.
Leben
Seiwald gehörte dem katholischen Glauben an und arbeitete als Hilfsarbeiter, Kundenwerber, Büroangestellter und Graphologe. Ab 1927 wohnte er in Salzburg, wo er auch heiratete. In der Esshaverstraße Nr. 7 waren beide Eheleute amtlich gemeldet.
Seiwald wurde aufgrund des "Vergehens nach dem Heimtückegesetz" verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau deportiert und dort am 28. März 1942 registriert. Bald galt er, entweder weil er schwer erkrankt oder misshandelt worden war, als nicht mehr arbeitstauglich. Infolgedessen kam Seiwald am 12. August 1942 nach Schloss Hartheim, wo er entweder am selben oder am nächsten Tag sein Leben in der Gaskammer verlor.
Zum Andenken an Franz Seiwald wurde am 18. August 2016 in der Esshaverstraße Nr. 7 ein Stolperstein verlegt.