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Einstmals direkt am Ufer der [[Salzach]] gelegen, bildete es gemeinsam mit dem Bollwerk  [[St. Virgil Bollwerk|St. Virgil]], dem Bollwerk [[St. Heinrich Bollwerk|St. Heinrich]], dem Bollwerk [[St. Rupert Bollwerk|St. Rupert]] und dem halben Bollwerk [[St. Sebastian Bollwerk|St. Sebastian]] am [[Kapuzinerberg]] die starke [[Paris Graf Lodron|Lodronsche]] [[Stadtbefestigung]] der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]]. Das Bollwerk befand sich nordwestlich von [[Schloss Mirabell]] dort, wo sich heute der [[Kurpark (Salzburg)|Kurgarten]] befindet. Der Erdkern der Bastion ist bis heute als [[Rosenhügel]] noch gut zu erkennen. Auf der verbindenden Wehranlage (genannt Kurtine bzw. Courtine) zum östlich gelegenen Bollwerk St. Virgil befand sich das Mirabelltor. Die Kurtine nach Süden hin (d. h. östlich des Zwergelgartens) wurde zwar später im Sockel eingeschüttet, ist aber im Wesentlichen erhalten geblieben. Das Bollwerk war an der Flankenbasis (Kehle) nur 59 m breit, am breitesten Eckpunkt zwischen Flanke und Face aber 122 m. In nordwestlicher Richtung war es von der Basis bis zur bis zur Spitze des Wehrbauwerkes knapp 100 m lang.   
 
Einstmals direkt am Ufer der [[Salzach]] gelegen, bildete es gemeinsam mit dem Bollwerk  [[St. Virgil Bollwerk|St. Virgil]], dem Bollwerk [[St. Heinrich Bollwerk|St. Heinrich]], dem Bollwerk [[St. Rupert Bollwerk|St. Rupert]] und dem halben Bollwerk [[St. Sebastian Bollwerk|St. Sebastian]] am [[Kapuzinerberg]] die starke [[Paris Graf Lodron|Lodronsche]] [[Stadtbefestigung]] der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]]. Das Bollwerk befand sich nordwestlich von [[Schloss Mirabell]] dort, wo sich heute der [[Kurpark (Salzburg)|Kurgarten]] befindet. Der Erdkern der Bastion ist bis heute als [[Rosenhügel]] noch gut zu erkennen. Auf der verbindenden Wehranlage (genannt Kurtine bzw. Courtine) zum östlich gelegenen Bollwerk St. Virgil befand sich das Mirabelltor. Die Kurtine nach Süden hin (d. h. östlich des Zwergelgartens) wurde zwar später im Sockel eingeschüttet, ist aber im Wesentlichen erhalten geblieben. Das Bollwerk war an der Flankenbasis (Kehle) nur 59 m breit, am breitesten Eckpunkt zwischen Flanke und Face aber 122 m. In nordwestlicher Richtung war es von der Basis bis zur bis zur Spitze des Wehrbauwerkes knapp 100 m lang.   
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Auch dieses Bollwerk bestand hinter dem tiefen gut 30 m breiten mit der Salzach verbundenen Wehrgraben aus einer hohen und mächtigen Wehrmauer (Bastionsmauer), hinter der sich geschützt der etwa 4 Meter breite Rondengang befand. Vom Rondengang führte zur oberen Krone der Bastion ein mächtiger und hoher Erdwall, auf dem hinter einer weitgehend kugelsicheren Erddeckung im Verteidigungsfall die Geschütze standen.  
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Auch dieses Bollwerk bestand hinter dem tiefen gut 30 m breiten mit der Salzach verbundenen Wehrgraben aus einer hohen und mächtigen Wehrmauer (Bastionsmauer), hinter der sich geschützt der etwa 4 - 5 Meter breite Rondengang befand. Vom Rondengang führte zur oberen Krone der Bastion ein mächtiger und hoher Erdwall, auf dem hinter einer weitgehend kugelsicheren Erddeckung im Verteidigungsfall die Geschütze standen.  
    
Vor dem eigentlichen St. Vital Bollwerk (Bastion) befand sich als Vorwerk das [[St. Vital Ravelin]]. Bis zum späten [[17. Jahrhundert]] befand sich noch weiter davor  - d.h. als weiteres vorgelagertes Vorwerk - das [[Hornwerk St. Vital]]. Im Gegensatz zu den anderen Bollwerken besaß dieses im hohen aufgesetzten Erdwass nur eine Kasematte (Casamatta), die stadtseitig mit einem Torbogen endete. Die war zur Gänze  unterirdisch angelegt und mündete versteckt im Rondengang. Im  [[19. Jahrhundert]] war hier ein Verwaltungsmagazin untergebracht.
 
Vor dem eigentlichen St. Vital Bollwerk (Bastion) befand sich als Vorwerk das [[St. Vital Ravelin]]. Bis zum späten [[17. Jahrhundert]] befand sich noch weiter davor  - d.h. als weiteres vorgelagertes Vorwerk - das [[Hornwerk St. Vital]]. Im Gegensatz zu den anderen Bollwerken besaß dieses im hohen aufgesetzten Erdwass nur eine Kasematte (Casamatta), die stadtseitig mit einem Torbogen endete. Die war zur Gänze  unterirdisch angelegt und mündete versteckt im Rondengang. Im  [[19. Jahrhundert]] war hier ein Verwaltungsmagazin untergebracht.
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