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Das '''Bollwerk St. Vital''' (im späteren 18. und im 19. Jahrhundert auch ''Bastion I'' oder ''St. Vital Bastion'' genannt), einstmals direkt am Ufer der Salzach gelegen, bildete gemeinsam mit dem Bollwerk St. Virgil, dem Bollwerk St. Heinrich, dem Bollwerk St. Rupert und dem halben Bollwerk St. Sebastian am Kapuzinerberg die starke Lodronsche [[Stadtbefestigung]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|Rechten Altstadt]]. Das Bollwerk befand sich dort, wo sich heute der Kurgarten befindet. Der Erdkern der Bastion ist bis heute als Rosenhügel noch gut zu erkennen. Auf der Verbindungs-Wehranlage (genannt Kurtine bzw. Courtine) zum östlich gelegenen Bollwerk St. Virgil befand sich das Mirabelltor. Die Kurtine nach Süden hin (d.h. östlich des Zwergelgartens) wurde später zwar eingeschüttet ist aber im Wesentlichen erhalten. 
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#WEITERLEITUNG [[St. Vitalisbastei]]
 
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Auch dieses Bollwerk bestand hinter dem tiefen Wehrgraben aus einer hohen und mächtigen Wehrmauer (Bastionsmauer), hinter dem sich geschützt der Rondengang befand. Vom Rondengang führte zur oberen Krone der Bastion ein schwerer und und hoher Erdwall, auf dem hinter einer Erddeckung im Verteidigungsfall die Geschütze standen.
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Vor dem eigentlichen Bollwerk (Bastion) befand sich als Vorwerk das St. Vital Ravelin. Im 17. Jahrhundert befand sich davor wieder - als weiteres vorgelagertes Vorwerk - das Hornwerk St. Vital. Die versteckte unterirdische Kasematte (Casamatta) dieses Bollwerkes war wegen ihrer Nässe im 19. Jahrhudnert nicht benutzbar und stand daher leer.
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== Funktion ==
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Das Bollwerk wurde zwischen [[1621]] und [[1623]] errichtet und um [[1865]] geschliffen. Sie diente gemeinsam mit kleinen Wasserbastei (Bastei am Wasser), auf der derzeit provisorisch die Zwerge des Zwergelgartens stehen, gemeinsam mit dem Klausenkavalier (heute Humboldtterasse) und der Müllner Schanze (historisch Bollwerk St. Augustin) auch der militärischen Sicherung der Salzach. Ein wesentlicher Grund für die Schleifung des Bollwerkes dafür lag darin begründet, weil die schweren Steine als günstiges Material zur Uferbefestigung der Salzach (Salzachregulierung) dienen konnten. 
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Quellen:
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* Die Entwicklung der Befestigungsanlagen Plan IV/4 in : Historischer Atlas der Stadt Salzburg Salzburg Archiv, 1999
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* historischer Plan von Philipp Harpff, 1643
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== Weblinks historische Karten ==
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Historisches Kartenmaterial über die Stadt Salzburg:
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* [http://mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_06.ecw/?zoom=2&lat=-3885&lon=5476.5&layers=B Wachstumsphasenkarte mit Legende, von den Anfängen bis 1830]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Neustadt]]
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[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Verteidigungsanlage]]
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[[Kategorie:nicht mehr existierende Gebäude]]