Erzbischöfliche Residenzen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die erste Residenz des geistlichen Oberhauptes von Salzburg war in der [[Bischofsburg in Salzburg|Bischofsburg]], etwa am heutigen [[Waagplatz]]. Seitdem [[798]] Salzburg geistliches Zentrum [[Bayern]]s geworden war und aus den Bischöfen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] wurden, residierte der Erzbischof in einem schmalen, länglichen Gebäude an der Westseite des [[Domplatz]]es, wo heute der Gebäudeteil vom [[Erzstift St. Peter]] mit dem [[Langer Gang|Langen Gang]] sich befindet. Das Erzstift Sankt Peter lag damals noch recht ungünstig unter den Hängen des [[Mönchsberg]]es, etwa im Bereich des heutigen [[Petersfriedhof]]es, wo häufig Steinschlag das Kloster bedrohte. Am heutigen [[Kapitelplatz]] befand sich das Domkloster.
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Die erste Residenz des geistlichen Oberhauptes von Salzburg war in der [[Bischofsburg in Salzburg|Bischofsburg]], etwa am heutigen [[Waagplatz]]. Seitdem [[798]] Salzburg geistliches Zentrum [[Bayern]]s geworden war und aus den Bischöfen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] wurden, residierte der Erzbischof in einem schmalen, länglichen Gebäude an der Westseite des [[Domplatz]]es, wo heute der Gebäudeteil vom [[Erzstift St. Peter]] mit dem [[Langer Gang|Langen Gang]] sich befindet. Das Erzstift St. Peter lag damals noch recht ungünstig unter den Hängen des [[Mönchsberg]]es, etwa im Bereich des heutigen [[Petersfriedhof]]es, wo häufig Steinschlag das Kloster bedrohte. Am heutigen [[Kapitelplatz]] befand sich das Domkloster.
  
 
Um [[1120]] ist dann der erste Bau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] zwischen dem heutigen [[Residenzplatz ]] und der heutigen [[Sigmund-Haffner-Gasse]] urkundlich nachgewiesen. Unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] kam es dann zum Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]], in die Wolf Dietrich jedoch letztlich doch nicht einzog.
 
Um [[1120]] ist dann der erste Bau der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] zwischen dem heutigen [[Residenzplatz ]] und der heutigen [[Sigmund-Haffner-Gasse]] urkundlich nachgewiesen. Unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] kam es dann zum Bau der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]], in die Wolf Dietrich jedoch letztlich doch nicht einzog.

Version vom 5. März 2016, 08:55 Uhr

Im Laufe der Jahrhunderte gab es mehrere bischöfliche und erzbischöfliche Residenzen in der Altstadt von Salzburg.

Geschichte

Die erste Residenz des geistlichen Oberhauptes von Salzburg war in der Bischofsburg, etwa am heutigen Waagplatz. Seitdem 798 Salzburg geistliches Zentrum Bayerns geworden war und aus den Bischöfen Erzbischöfe wurden, residierte der Erzbischof in einem schmalen, länglichen Gebäude an der Westseite des Domplatzes, wo heute der Gebäudeteil vom Erzstift St. Peter mit dem Langen Gang sich befindet. Das Erzstift St. Peter lag damals noch recht ungünstig unter den Hängen des Mönchsberges, etwa im Bereich des heutigen Petersfriedhofes, wo häufig Steinschlag das Kloster bedrohte. Am heutigen Kapitelplatz befand sich das Domkloster.

Um 1120 ist dann der erste Bau der Alten Residenz zwischen dem heutigen Residenzplatz und der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse urkundlich nachgewiesen. Unter Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau kam es dann zum Bau der Neuen Residenz, in die Wolf Dietrich jedoch letztlich doch nicht einzog.

Seit 1864 war dann das Erzbischöfliches Palais am Kapitelplatz Wohnort der Erzbischöfe.

Quellen