| − | Anstelle einer verfallenen Grotte sollte [[Lorenz Rosenegger]] ein mechanisches Theater mit einem Orgelspielwerk errichten. Den Auftrag dazu hatte er am [[26. Oktober]] [[1748]] erhalten, Auftraggeber war Erzbischof [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein|Andreas I.]]. Die Bewegungen der über hundert mechanischen Marionetten sollten mit einem sogenannten ''Horn''[werk], das zehn Stücke hätte spielen können sollen, musikalisch untermalt werden. Rosenegger schien aber mit der Aufgabe überfordert gewesen zu sein oder nicht genug Zeit für diese gehabt zu haben, denn vom [[Fürsterzbischof]] beauftragte Bewacher nahmen ihn in Arbeitshaft, er musste zuletzt sein Werk wie ein Gefangener ausführen.<ref>Wilfried Schaber: ''Hellbrunn''. Schloss, Park und Wasserspiele, Salzburg 2004, S. 96.</ref> Rosenegger setzte das Mechanische Theater erst am [[28. Oktober]] [[1752]] in Betrieb<ref>Friedrich Breitinger: ''Bericht 31: Der Schöpfer fürstlicher Phantasterei. Lorenz Roseneggers Mechanisches Theater in Hellbrunn'', Salzburg 1949. Zitiert nach: Breitinger / Weinkammer / Dohle: ''Handwerker, Brauer, Wirte und Händler'', Salzburg 2009, S. 278.</ref>, auf der großen Stift-Walze waren allerdings statt der zehn Tonspuren nur drei vollendet. | + | Anstelle einer verfallenen Grotte sollte [[Lorenz Rosenegger]] ein mechanisches Theater mit einem Orgelspielwerk errichten. Den Auftrag dazu hatte er am [[26. Oktober]] [[1748]] erhalten, Auftraggeber war Erzbischof [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein|Andreas Jakob Graf Dietrichstein]]. Die Bewegungen der über hundert mechanischen Marionetten sollten mit einem sogenannten ''Horn''[werk], das zehn Stücke hätte spielen können sollen, musikalisch untermalt werden. Rosenegger schien aber mit der Aufgabe überfordert gewesen zu sein oder nicht genug Zeit für diese gehabt zu haben, denn vom [[Fürsterzbischof]] beauftragte Bewacher nahmen ihn in Arbeitshaft, er musste zuletzt sein Werk wie ein Gefangener ausführen.<ref>Wilfried Schaber: ''Hellbrunn''. Schloss, Park und Wasserspiele, Salzburg 2004, S. 96.</ref> Rosenegger setzte das Mechanische Theater erst am [[28. Oktober]] [[1752]] in Betrieb<ref>Friedrich Breitinger: ''Bericht 31: Der Schöpfer fürstlicher Phantasterei. Lorenz Roseneggers Mechanisches Theater in Hellbrunn'', Salzburg 1949. Zitiert nach: Breitinger / Weinkammer / Dohle: ''Handwerker, Brauer, Wirte und Händler'', Salzburg 2009, S. 278.</ref>, auf der großen Stift-Walze waren allerdings statt der zehn Tonspuren nur drei vollendet. |