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| | Die [[1863]] eingeführte Gasbeleuchtung wurde [[1887]] elektrifiziert - das [[Erste Salzburger Elektricitätswerk|erste Salzburger Elektrizitätswerk]] stand ja nur ein paar Meter weiter am Makartplatz, wo heute eine Bank steht. | | Die [[1863]] eingeführte Gasbeleuchtung wurde [[1887]] elektrifiziert - das [[Erste Salzburger Elektricitätswerk|erste Salzburger Elektrizitätswerk]] stand ja nur ein paar Meter weiter am Makartplatz, wo heute eine Bank steht. |
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| − | [[1892]] ging das Theater in den Besitz des [[Magistrat Salzburg|Stadtmagistrats]] über und wurde wegen Baufälligkeit und veralteter technischer Ausstattung abgerissen. Nach Plänen des Architekten [[Ferdinand Fellner]] und unter Mitwirkung des Bildhauers [[Edmund Hellmer]] für 650.000 [[Krone]]n im [[Barock|neubarocken]] Stil neu erbaut, wurde es am [[1. Oktober]] [[1893]] als neues Stadttheater von [[Kaiser Franz Joseph I.]] eröffnet. Die Eröffnungsvorstellung am selben Tage: Die "Titus"-Ouverture von W. A. Mozart und "Der Talisman" von Ludwig Fulda unter Mitwirkung von [[Max Reinhardt]], der seine Karriere an diesem Haus [[1893]]/[[1894]] begann. Wie auch [[Robert Stolz]] [[1902]]/[[1903]] und [[Nico Dostal]] [[1921]] bis [[1924]]. | + | [[1892]] ging das Theater in den Besitz des [[Magistrat Salzburg|Stadtmagistrats]] über und wurde wegen Baufälligkeit und veralteter technischer Ausstattung abgerissen. |
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| | + | === Das Stadt-Theater === |
| | + | Die Stadt Salzburg lies an gleicher Stelle für 650.000 [[Krone]]n das Theater im [[Barock|neubarocken]] Stil nach Plänen des Architekten [[Ferdinand Fellner]] und unter Mitwirkung des Bildhauers [[Edmund Hellmer]] neu erbauen. Es wurde am [[1. Oktober]] [[1893]] als neues Stadttheater von [[Kaiser Franz Joseph I.]] eröffnet. Die Eröffnungsvorstellung am selben Tage: Die "Titus"-Ouverture von W. A. Mozart und "Der Talisman" von Ludwig Fulda unter Mitwirkung von [[Max Reinhardt]], der seine Karriere an diesem Haus [[1893]]/[[1894]] begann. Wie auch [[Robert Stolz]] [[1902]]/[[1903]] und [[Nico Dostal]] [[1921]] bis [[1924]]. |
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| | === Künstler === | | === Künstler === |
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| | Am [[18. Juni]] [[1949]] gelangte das symphonische Ballett „Atalanta“ von Vittorio Gnecchi zur Welturaufführung. | | Am [[18. Juni]] [[1949]] gelangte das symphonische Ballett „Atalanta“ von Vittorio Gnecchi zur Welturaufführung. |
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| − | [[1961]] wurde der Orchestergraben vergrößert, [[1971]] die [[Salzburger Kammerspiele]] mit "Change" von Wolfgang Bauer im ehemaligen [[Hotel Mirabell|Mirabell-Casino]] eröffnet. [[1975]] wurde im Großen Haus die Drehbühne eingebaut. | + | === Das Landestheater === |
| | + | Das [[Land Salzburg]] und die [[Stadt Salzburg]] kommen seit [[unbekannt]] gemeinsam als Rechtsträger zu je 50% für die Erhaltung und den Betrieb auf. [[1961]] wurde der Orchestergraben vergrößert, [[1971]] die [[Salzburger Kammerspiele]] mit "Change" von Wolfgang Bauer im ehemaligen [[Hotel Mirabell|Mirabell-Casino]] eröffnet. [[1975]] wurde im Großen Haus die Drehbühne eingebaut. |
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| | In den Jahren unter der Intendanz von [[Lutz Hochstraate]] seit [[1986]] gab es in diesem Hause zahlreiche Uraufführungen, wie z. B. Rolf Hochhuths "Arbeitlose oder Das Recht auf Arbeit", Opern von Gerhard Schedl wie "Glaube Liebe Hoffnung", Inszenierungen von Hermann Prey ("Hochzeit des Figaro"), Harry Kupfer, in dessen "Zauberflöte" der unvergessene Walter Berry den Sarastro gab, Karl Ernst und Ursel Herrmann, in deren "Die Zauberflöte" [[1991]] Christine Schäfer als 'Pamina' von hier aus Karriere machte, Christine Mielitz ("Così fan tutte" 2002/2003); | | In den Jahren unter der Intendanz von [[Lutz Hochstraate]] seit [[1986]] gab es in diesem Hause zahlreiche Uraufführungen, wie z. B. Rolf Hochhuths "Arbeitlose oder Das Recht auf Arbeit", Opern von Gerhard Schedl wie "Glaube Liebe Hoffnung", Inszenierungen von Hermann Prey ("Hochzeit des Figaro"), Harry Kupfer, in dessen "Zauberflöte" der unvergessene Walter Berry den Sarastro gab, Karl Ernst und Ursel Herrmann, in deren "Die Zauberflöte" [[1991]] Christine Schäfer als 'Pamina' von hier aus Karriere machte, Christine Mielitz ("Così fan tutte" 2002/2003); |