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[[Datei:Stadtpfarrkirche St. Erhard in Nonntal, Ansicht vom Nonnberg aus.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche Sankt Erhard in Nonntal, Ansicht vom Nonnberg aus]]
 
[[Datei:Stadtpfarrkirche St. Erhard in Nonntal, Ansicht vom Nonnberg aus.jpg|thumb|Stadtpfarrkirche Sankt Erhard in Nonntal, Ansicht vom Nonnberg aus]]
 
[[Datei:Nonntaler Hauptstraße 01.jpg|thumb|Die Fassade der Kirche]]
 
[[Datei:Nonntaler Hauptstraße 01.jpg|thumb|Die Fassade der Kirche]]
Die sogenannte '''Erhardkirche''' ist seit [[1853]] römisch-katholische Pfarrkirche in Salzburg-[[Nonntal]] und gehört zum [[Stadtdekanat Salzburg|Stadtdekanat]]. Sie ist dem hl. Erhard <ref>Wikipedia, Erhard von Regensburg: [https://de.wikipedia.org/wiki/Erhard_von_Regensburg], aufgerufen am 18. November 2015</ref> geweiht, dessen Patrozinium am [[8. Jänner]], Erhardi, ist. Die äußere Feier des Patronatsfestes findet allerdings am zweiten Sonntag im Juli statt.<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 147.</ref>
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Die in der Bevölkerung genannte '''Erhardkirche''' ist seit [[1853]] römisch-katholische Pfarrkirche in Salzburg-[[Nonntal]] und gehört zum [[Stadtdekanat Salzburg|Stadtdekanat]].  
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== Weihe und Patrozinium ===
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Sie ist dem hl. Erhard <ref>Wikipedia, Erhard von Regensburg: [https://de.wikipedia.org/wiki/Erhard_von_Regensburg], aufgerufen am 18. November 2015</ref> geweiht, dessen [[Patrozinium]] am [[8. Jänner]], Erhardi, ist. Die äußere Feier des Patronatsfestes findet allerdings am zweiten Sonntag im Juli statt.<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 147.</ref>
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die gotische Erhardkapelle wird zuerst [[1404]] erwähnt und gehörte ursprünglich zum [[Benediktinenstift Nonnberg]]. Das neben der Kapelle bestehende „Siechenhaus“ für [[Pest]]- und Aussatzkranke wurde [[1310]] gestiftet. Die Kapelle war mit dem nächstliegenden [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Krankenhaus]] verbunden und so zuerst wesentlich als Spitalskirche genutzt. Sie war bereits dem hl. Erhard, dem wundertätigen Patron der Kranken und Armen, geweiht. Die Kapelle hatte sich zuletzt als recht baufällig (und zudem „unmodern“) erwiesen.  
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Die [[gotik|gotische]] Erhardkapelle wird erstmals [[1404]] erwähnt und gehörte ursprünglich zum [[Benediktinenstift Nonnberg]]. Das neben der Kapelle bestehende „Siechenhaus“ für [[Pest]]- und Aussatzkranke wurde [[1310]] gestiftet. Die Kapelle war mit dem nächstliegenden [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Krankenhaus]] verbunden und so zuerst wesentlich als Spitalskirche genutzt. Sie war bereits dem hl. Erhard, dem wundertätigen Patron der Kranken und Armen, geweiht. Die Kapelle hatte sich zuletzt als recht baufällig (und zudem „unmodern“) erwiesen.  
    
[[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] nahm dem Stift Nonnberg die Kirche weg und schenkte sie dem [[Salzburger Domkapitel|Domkapitel]], das hierher sein [[Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg]] übersiedelte.
 
[[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] nahm dem Stift Nonnberg die Kirche weg und schenkte sie dem [[Salzburger Domkapitel|Domkapitel]], das hierher sein [[Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg]] übersiedelte.