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| | == Chronologie der Ereignisse im Jahr 2015 == | | == Chronologie der Ereignisse im Jahr 2015 == |
| | + | [[Datei:Flüchtlingswelle 2015 Kleiderkammer.jpg|thumb|eine Kleiderkammer für Kleidung der Flüchtlinge]] |
| | : ''siehe auch [[Kosten der Flüchtlingswelle 2015]]'' | | : ''siehe auch [[Kosten der Flüchtlingswelle 2015]]'' |
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| | * ''' 6. November 2015, Freitag''': | | * ''' 6. November 2015, Freitag''': |
| | : '''Stadt Salzburg''': Nachdem die Tiefgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof mehr als zwei Monate als Notunterkunft für Flüchtlinge gedient hatte, wurde sie heute wieder die [[Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H.|Parkgaragen Gesellschaft]] übergeben. Nächste Woche muss das Unternehmen aber alle technischen Einrichtungen kontrollieren, denn beispielsweise die Lüftungsanlage war in den letzten Wochen nahezu pausenlos auf Volllast gelaufen. | | : '''Stadt Salzburg''': Nachdem die Tiefgarage unter dem Salzburger Hauptbahnhof mehr als zwei Monate als Notunterkunft für Flüchtlinge gedient hatte, wurde sie heute wieder die [[Salzburger Parkgaragen Gesellschaft m.b.H.|Parkgaragen Gesellschaft]] übergeben. Nächste Woche muss das Unternehmen aber alle technischen Einrichtungen kontrollieren, denn beispielsweise die Lüftungsanlage war in den letzten Wochen nahezu pausenlos auf Volllast gelaufen. |
| − | | + | [[Datei:Flüchtlingswelle 2015 Hauptbahnhof.jpg|thumb|[[6. November]]: Die Flüchtlingssituation in der [[Stadt Salzburg]] hat unerwartete Ausmaße angenommen. Hier ein Situationsbild aus dem [[Hauptbahnhof Salzburg]]]] |
| | + | [[Datei:Flüchtlingswelle 2015 Hauptbahnhof Lastenstrasse.jpg|thumb|6. November im Zelt an der [[Lastenstraße]]]] |
| | * ''' 5. November 2015, Donnerstag''': | | * ''' 5. November 2015, Donnerstag''': |
| | : '''Stadt Salzburg''': Stadt Salzburg schlägt Alarm: gegen Abend 3 200 Flüchtlinge in Salzburg | | : '''Stadt Salzburg''': Stadt Salzburg schlägt Alarm: gegen Abend 3 200 Flüchtlinge in Salzburg |
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| | {{#ev:youtube|kOj-X21OaKU|280|right|29. September: so sieht es heute am Grenzübergang nach Freilassing aus}} | | {{#ev:youtube|kOj-X21OaKU|280|right|29. September: so sieht es heute am Grenzübergang nach Freilassing aus}} |
| | : '''Salzburg''': Dienstagvormittag konnten 400 Flüchtlinge mit einem Sonderzug vom Salzburger Hauptbahnhof nach Deutschland gebracht werden. Die Bahnhofsgarage war danach nahezu leer. Der prognostizierte Zustrom aus Richtung Wien im Laufe des Tages beläuft sich auf 200 Personen, aus Richtung Graz auf 300 Personen. Im Laufe des Tages hielten sich rund 1 500 Flüchtlinge am Hauptbahnhof und 600 in der alten Autobahnmeisterei Salzburg-Liefering auf. | | : '''Salzburg''': Dienstagvormittag konnten 400 Flüchtlinge mit einem Sonderzug vom Salzburger Hauptbahnhof nach Deutschland gebracht werden. Die Bahnhofsgarage war danach nahezu leer. Der prognostizierte Zustrom aus Richtung Wien im Laufe des Tages beläuft sich auf 200 Personen, aus Richtung Graz auf 300 Personen. Im Laufe des Tages hielten sich rund 1 500 Flüchtlinge am Hauptbahnhof und 600 in der alten Autobahnmeisterei Salzburg-Liefering auf. |
| | + | [[Datei:Flüchtlingswelle 2015 Kraftwerk Rott.jpg|thumb|seit [[29. September]] werden die Flüchtlinge über das [[Kraftwerk Rott]] über die [[Saalach]] nach Deutschland gelassen]] |
| | : '''Grenze Freilassing''': Die Flüchtlinge werden nun über das Wehr des Kraftwerks Rott nach Deutschland gelassen. Das Areal wurde mittlerweile eingezäunt. Beim Eingang auf das Gelände erhalten die Flüchtlinge ein Armband mit einem Buchstaben. Kurz vor dem Wehr befindet sich ein Ausgang, wo die Menschen mit dem jeweiligen Buchstaben aufgerufen und über das Wehr auf die deutsche Seite gebracht werden. So können derzeit 30 Personen pro Stunde von der Deutschen Bundespolizei übernommen werden. Das abgezäunte Gelände wird von Soldaten des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] bewacht. | | : '''Grenze Freilassing''': Die Flüchtlinge werden nun über das Wehr des Kraftwerks Rott nach Deutschland gelassen. Das Areal wurde mittlerweile eingezäunt. Beim Eingang auf das Gelände erhalten die Flüchtlinge ein Armband mit einem Buchstaben. Kurz vor dem Wehr befindet sich ein Ausgang, wo die Menschen mit dem jeweiligen Buchstaben aufgerufen und über das Wehr auf die deutsche Seite gebracht werden. So können derzeit 30 Personen pro Stunde von der Deutschen Bundespolizei übernommen werden. Das abgezäunte Gelände wird von Soldaten des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] bewacht. |
| | : Rund 800 Flüchtlinge befanden sich im Laufe des Tages an der Grenze | | : Rund 800 Flüchtlinge befanden sich im Laufe des Tages an der Grenze |