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| | [[Datei:Zickzack.JPG|thumb|der Weg vom Bergbahnhof zum Berghotel Schafbergspitze]] | | [[Datei:Zickzack.JPG|thumb|der Weg vom Bergbahnhof zum Berghotel Schafbergspitze]] |
| | [[Datei:Reiche Auswahl für die Einkehr im Berghotel.JPG|thumb|Auswahl für die Einkehr im Berghotel]] | | [[Datei:Reiche Auswahl für die Einkehr im Berghotel.JPG|thumb|Auswahl für die Einkehr im Berghotel]] |
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| | Das '''{{PAGENAME}}''' befindet sich südöstlich unterhalb des [[Schafberg]]<nowiki>gipfels</nowiki> auf Salzburger Boden. | | Das '''{{PAGENAME}}''' befindet sich südöstlich unterhalb des [[Schafberg]]<nowiki>gipfels</nowiki> auf Salzburger Boden. |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| | [[1864]] ist das Berghotel Schafbergspitze am Schafberg unter [[Wolfgang Grömer]], Gastwirt auf dem [[Hotel Weißes Rößl]], eröffnet worden. Es war dies das erste gemauerte Haus am Schafberg und war das erste Berghotel in Österreich. Zu dieser Zeit wurde auch eine "Telephonische - Sprachstelle" vom Schafberggipfel zum heutigen [[Hotel Post St. Wolfgang|Hotel Post]] in Betrieb genommen. Bis dahin gab es nur wie im [[Mittelalter]] eine "Zeichen- und Feuersprachestelle" mit eisernen Armen, die im Tal die Bedürfnisse der Schutzhütte anzeigte. | | [[1864]] ist das Berghotel Schafbergspitze am Schafberg unter [[Wolfgang Grömer]], Gastwirt auf dem [[Hotel Weißes Rößl]], eröffnet worden. Es war dies das erste gemauerte Haus am Schafberg und war das erste Berghotel in Österreich. Zu dieser Zeit wurde auch eine "Telephonische - Sprachstelle" vom Schafberggipfel zum heutigen [[Hotel Post St. Wolfgang|Hotel Post]] in Betrieb genommen. Bis dahin gab es nur wie im [[Mittelalter]] eine "Zeichen- und Feuersprachestelle" mit eisernen Armen, die im Tal die Bedürfnisse der Schutzhütte anzeigte. |
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| | ==Nachkriegszeit== | | ==Nachkriegszeit== |
| | Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Kleinkinder, die Keuchhusten hatten, wenn möglich auf den Schafberg gefahren, um durch die Höhenluft Linderung ihrer Beschwerden zu finden. Damals war das Hotel in einem sehr ungepflegten Zustand und alle Beteiligten wurden nachts von Wanzen geplagt. Zeit und Umstände, die heute nur mehr schwer vorstellbar sind. | | Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Kleinkinder, die Keuchhusten hatten, wenn möglich auf den Schafberg gefahren, um durch die Höhenluft Linderung ihrer Beschwerden zu finden. Damals war das Hotel in einem sehr ungepflegten Zustand und alle Beteiligten wurden nachts von Wanzen geplagt. Zeit und Umstände, die heute nur mehr schwer vorstellbar sind. |
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| − | ==Schafbergbesuch im September 2015==
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| − | An einem schönen Septembertag herrschte schon vormittags am Talbahnhof großer Andrang. Besonders nach der Ankunft der Passagiere von den Wolfgangseeschiffen aus Geschwendt und St. Gilgen bildeten sich am Talbahnhof Warteschlangen. Offensichtlich wurde im Zug jeder noch freie Platz genützt, denn die Schaffner waren bemüht, einige vorerst noch freie Plätze zu besetzen. In den zwei Waggons pro Zuggarnitur finden insgesamt ca. 100 Personen Platz.
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| − | Die Fahrt bis zum Bergbahnhof dauerte 35 Minuten. Besonders an den Fensterplätzen wurde während der Bergfahrt intensiv fotografiert, um die an manchen Stellen wirklich faszinierende Aussicht festzuhalten. Bei der Zwischenhaltestelle Schafbergalm wurde zwar angehalten, es verließ aber bei unserer Fahrt niemand den Zug. Wegen der großen Streckenneigung von teilweise über 20% sind keine Stehplätze zugelassen.
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| − | Die Fahrgäste wurden angewiesen, am Bergbahnhof eine Reservierung für die Talfahrt zu treffen, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Einheimische berichteten, dass heuer an schönen Sommertagen manchmal über 2000 Fahrgäste die beiden Gaststätten am Schafberggipfel frequentierten. Ich fand die Bedienung im sehr geräumigen Restaurant des Berghotels Schafbergspitze äußerst flott und zuvorkommend. Die große und aussichtsreiche Terrasse war wegen der schon bestehenden Herbstkühle kaum besetzt.
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| − | Bei den Berggästen fiel mir ein großer Anteil an Personen aus fernöstlichen Ländern auf. Der Fahrpreis für Erwachsene für die kombinierte Berg u. Talfahrt beträgt 33 Euro. Die Durchsagen während der Fahrt über die Entstehung der Bahn und deren Geschichte waren sehr informativ. Bericht von Franz Fuchs.
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