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| | === Ortsgliederung === | | === Ortsgliederung === |
| | Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinde]]n Henndorf und [[Hof (Henndorf am Wallersee)|Hof]]. Weiters gliedert sich Henndorf am Wallersee in folgende Ortschaften: [[Berg (Henndorf am Wallersee)|Berg]] (209), [[Enzing]] (58), [[Fenning]] (190), [[Hankham]] (86), [[Hatting]] (16), Henndorf am Wallersee (3 742), Hof (152), [[Ölling (Henndorf am Wallersee)|Ölling]] (127) und [[Wankham]] (67) [Anmerkung: Mit der Zahl in Klammer wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben.] | | Das Gemeindegebiet umfasst die [[Katastralgemeinde]]n Henndorf und [[Hof (Henndorf am Wallersee)|Hof]]. Weiters gliedert sich Henndorf am Wallersee in folgende Ortschaften: [[Berg (Henndorf am Wallersee)|Berg]] (209), [[Enzing]] (58), [[Fenning]] (190), [[Hankham]] (86), [[Hatting]] (16), Henndorf am Wallersee (3 742), Hof (152), [[Ölling (Henndorf am Wallersee)|Ölling]] (127) und [[Wankham]] (67) [Anmerkung: Mit der Zahl in Klammer wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben.] |
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| | + | Darüber hinaus gibt es Weiler- und Ortsbezeichnungen wie [[Altentann]] u.a. |
| | <!-- === Eingemeindungen === --> | | <!-- === Eingemeindungen === --> |
| | === Nachbargemeinden === | | === Nachbargemeinden === |
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| | Nach einer im Ortsbereich von Henndorf gefundenen [[Römische Meilensteine|römischen Meilensäule]] ist zu schließen, dass die [[Römerstraße]], die [[Iuvavum]] (Salzburg) mit Ovilava (Wels) verband, durch Henndorf führte. Der Ortsname taucht bereits in den ersten Güterverzeichnissen ([[Notitia Arnonis]] und [[Breves Notitiae]]) des späten [[8. Jahrhundert]]s auf, zunächst unter der Bezeichnung ''Eondorf'' (ursprüngliche Bedeutung: Höhendorf). | | Nach einer im Ortsbereich von Henndorf gefundenen [[Römische Meilensteine|römischen Meilensäule]] ist zu schließen, dass die [[Römerstraße]], die [[Iuvavum]] (Salzburg) mit Ovilava (Wels) verband, durch Henndorf führte. Der Ortsname taucht bereits in den ersten Güterverzeichnissen ([[Notitia Arnonis]] und [[Breves Notitiae]]) des späten [[8. Jahrhundert]]s auf, zunächst unter der Bezeichnung ''Eondorf'' (ursprüngliche Bedeutung: Höhendorf). |
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| − | Zu Beginn des [[Mittelalter]]s wirkte der fränkischen Bischof [[Rupert von Worms]], der Gründerheilige von [[Salzburg]], in der Nachbarschaft von Henndorf. Die Zeit des späten Mittelalters war durch die Herrschaft der [[Herren von Tann]] (bis Ende des [[14. Jahrhundert]]s), damals eines der mächtigsten [[Salzburger Adel]]<nowiki>sgeschlechter</nowiki> und deren jahrzehntelangen Auseinandersetzungen mit dem Salzburger [[Erzbischof]] geprägt. An die durch Teilung der Grafschaft im [[14. Jahrhundert]] entstandenen beiden [[Pfleggericht]]e erinnern heute noch der [[Burgstall Altentann]] sowie die [[Burgruine Lichtentann]] südwestlich bzw. westlich von Henndorf. | + | Zu Beginn des [[Mittelalter]]s wirkte der fränkischen Bischof [[Rupert von Worms]], der Gründerheilige von [[Salzburg]], in der Nachbarschaft von Henndorf. Die Zeit des späten Mittelalters war durch die Herrschaft der [[Herren von Tann]] (bis Ende des [[14. Jahrhundert]]s), damals eines der mächtigsten [[Salzburger Adel]]<nowiki>sgeschlechter</nowiki> und deren jahrzehntelangen Auseinandersetzungen mit dem Salzburger [[Erzbischof]] geprägt. An die durch Teilung der Grafschaft im [[14. Jahrhundert]] entstandenen beiden [[Pfleggericht]]e erinnern heute noch die [[Burgruine Altentann]] sowie die [[Burgruine Lichtentann]] südwestlich bzw. westlich von Henndorf. |
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| | Während der [[Frankreich|französischen]] Besetzung in den Anfangsjahren des [[19. Jahrhundert]]s waren im Ort neben französischen Soldaten auch Kriegsgefangene untergebracht. | | Während der [[Frankreich|französischen]] Besetzung in den Anfangsjahren des [[19. Jahrhundert]]s waren im Ort neben französischen Soldaten auch Kriegsgefangene untergebracht. |
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| | Der ursprüngliche Gemeindename „Henndorf“ wurde im Jahr [[1951]] zu „Henndorf am Wallersee“ erweitert.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl. Nr. 24/1951.]</ref><noinclude> | | Der ursprüngliche Gemeindename „Henndorf“ wurde im Jahr [[1951]] zu „Henndorf am Wallersee“ erweitert.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl. Nr. 24/1951.]</ref><noinclude> |
| | === Religionen === | | === Religionen === |
| − | Henndorf am Wallersee gehörte seit [[1627]] zum [[Dekanat Köstendorf]]. Neben der heutigen [[Pfarrkirche zum hl. Vitus|Pfarrkirche]] bestanden damals drei Filialkirchen. Während die [[Filialkirche St. Brigida]] bis heute erhalten blieb, existieren die Schlosskapelle von [[Gut Altentann]] und die vermutlich aus dem [[14. Jahrhundert]] stammende [[Ulrichskirche]] in Kirchfenning ([[Fenning]]) nicht mehr. Letztere wurde auf Grund ihres schlechten baulichen Zustandes [[1785]] gesperrt und [[1816]] zur Gänze abgetragen. | + | Henndorf am Wallersee gehörte seit [[1627]] zum [[Dekanat Köstendorf]]. Neben der heutigen [[Pfarrkirche zum hl. Vitus|Pfarrkirche]] bestanden damals drei Filialkirchen. Während die [[Filialkirche St. Brigida]] bis heute erhalten blieb, existieren die [[Schlosskapelle Altentann|Schlosskapelle]] des [[Gut Altentann|Guts Altentann]] und die vermutlich aus dem [[14. Jahrhundert]] stammende [[Ulrichskirche]] in Kirchfenning ([[Fenning]]) nicht mehr. Letztere wurde auf Grund ihres schlechten baulichen Zustandes [[1785]] gesperrt und [[1816]] zur Gänze abgetragen. |
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| | [[1864]] wurde Henndorf am Wallersee zum Vikariat und [[1867]] zur eigenständigen Pfarre erhoben. | | [[1864]] wurde Henndorf am Wallersee zum Vikariat und [[1867]] zur eigenständigen Pfarre erhoben. |
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| | === Wappen === | | === Wappen === |
| − | Die Farben des Wappens und die rechte Schildhälfte wurden aus dem Wappen des im Jahr [[1391]] ausgestorbenen Salzburger Dienstmannengeschlechts derer von Tann entnommen, dessen Stammburgen [[Altentann]] und [[Lichtentann]] im Gemeindegebiet lagen und das auch die Gerichtsherrschaft dort innehatte. Die Henne deutet auf den Ortsnamen hin. | + | Die Farben des Wappens und die rechte Schildhälfte wurden aus dem Wappen des im Jahr [[1391]] ausgestorbenen Salzburger Dienstmannengeschlechts derer von Tann entnommen, dessen Stammburgen [[[[Burgruine Altentann|Altentann]]]] und [[[[Burgruine Lichtentann|Lichtentann]]]] im Gemeindegebiet lagen und das auch die Gerichtsherrschaft dort innehatte. Die Henne deutet auf den Ortsnamen hin. |
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| | Beschreibung: ''"Schräglinkens geteilt; rechts dreimal von Schwarz und Silber schräglinks geteilt; links in Schwarz eine goldbewehrte Henne mit rotem Kamm und ebensolchen Lappen".'' | | Beschreibung: ''"Schräglinkens geteilt; rechts dreimal von Schwarz und Silber schräglinks geteilt; links in Schwarz eine goldbewehrte Henne mit rotem Kamm und ebensolchen Lappen".'' |