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=== Orgel ===
 
=== Orgel ===
Die Orgel wurde [[1838]] von [[Johann Dummel]] aufgestellt. 1840 ließ der [[Bezirksgericht Tamsweg|Pfleger]] von Tamsweg, Karl von Kürsinger, die Orgel von ''zweÿ'' Schullehrern, nämlich Jakob ''Elmauthaler'' von [[St. Michael im Lungau|St. Michael]] und Franz ''Wimmer'' aus [[Zederhaus]], ''aufs genauste untersuchen''.<ref>[[Salzburger Landesarchiv|SLA]], Kreisamt, Karton 577, Faszikel 637/II, betreffend Tamsweg/St. Leonhard, Nr. 111. IV 3. XX. Zitiert nach: Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 292f.</ref> In ihrer Beurteilung des Instruments vom [[6. Dezember]] 1840, die ungünstig ausfiel, gaben sie die Disposition wie folgt wieder:<ref>''Das Gebläse ist sehr schwer aufzuziehen;'' […] ''Das Manual geht sehr tief und stark, so daß fast unmöglich schnell eine Tonleiter ordentlich zu spielen ist. Was die Stimmung betrifft, so stimmen die Register weder einzeln noch zusammen rein, und die Orgel stimmt auch um einen viertel Ton tiefer als Grenzton''. […] ''Die Orgel hat mit vollen Registern einen hauchenden, rauhen Ton u. der Zahl der Register gemäß, wenig Stärke. Die ganze Orgel ist sehr nachlässig ausgeputzt, während der Untersuchung mußte 2 Mal eine Leiter genommen werden, um aus den Ventillen die Scharten und Fasern zu räumen, wodurch das Fortpfeifen verursacht wurde. Auch das Pedal blieb bei der Untersuchung stecken'' […] In: Pfarrarchiv Tamsweg, ''St. Leonhard'', Orgel. Zitiert nach: Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 311f.</ref>
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Die Orgel wurde [[1838]] von [[Johann Dummel]] aufgestellt. [[1840]] ließ der [[Bezirksgericht Tamsweg|Pfleger]] von Tamsweg, Karl von Kürsinger, die Orgel von ''zweÿ'' Schullehrern, nämlich Jakob ''Elmauthaler'' von [[St. Michael im Lungau|St. Michael]] und Franz ''Wimmer'' aus [[Zederhaus]], ''aufs genauste untersuchen''.<ref>[[Salzburger Landesarchiv|SLA]], Kreisamt, Karton 577, Faszikel 637/II, betreffend Tamsweg/St. Leonhard, Nr. 111. IV 3. XX. Zitiert nach: Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 292f.</ref> In ihrer Beurteilung des Instruments vom [[6. Dezember]] 1840, die ungünstig ausfiel, gaben sie die Disposition wie folgt wieder:<ref>''Das Gebläse ist sehr schwer aufzuziehen;'' […] ''Das Manual geht sehr tief und stark, so daß fast unmöglich schnell eine Tonleiter ordentlich zu spielen ist. Was die Stimmung betrifft, so stimmen die Register weder einzeln noch zusammen rein, und die Orgel stimmt auch um einen viertel Ton tiefer als Grenzton''. […] ''Die Orgel hat mit vollen Registern einen hauchenden, rauhen Ton u. der Zahl der Register gemäß, wenig Stärke. Die ganze Orgel ist sehr nachlässig ausgeputzt, während der Untersuchung mußte 2 Mal eine Leiter genommen werden, um aus den Ventillen die Scharten und Fasern zu räumen, wodurch das Fortpfeifen verursacht wurde. Auch das Pedal blieb bei der Untersuchung stecken'' […] In: Pfarrarchiv Tamsweg, ''St. Leonhard'', Orgel. Zitiert nach: Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 311f.</ref>
    
=== Disposition ===
 
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