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Rosemarie Daxer war das ledige Kind einer 20jährigen Haushaltshilfe. Sie wurde bereits zwei Wochen nach der Geburt ins [[Dienstmädchenheim Salzburg|Dienstmädchenheim]] (vormals [[Marianum]]), [[Griesgasse]] 8, gebracht. Auf Antrag des Reichsstatthalters des Reichsgaues Salzburg (Dr. [[Gustav Adolf Scheel]], Arzt) wurde das Kind am [[12. Juli]] 1943 in die Wiener städtische Nervenklinik für Kinder« Am Spiegelgrund, Pavillon 15/I eingewiesen. Nach der Aufnahmeuntersuchung durch Dr. Ernst Illing wurden dem unterernährten Kind Veronal oder Luminal verabreicht, woran es starb. In der Meldung an den »Reichsauschuss zur wissenschaftlichen Erfassung von erb- und anlagebedingten schweren Leiden« wurde als offizielle Todesursache Lungenentzündung angegeben.
 
Rosemarie Daxer war das ledige Kind einer 20jährigen Haushaltshilfe. Sie wurde bereits zwei Wochen nach der Geburt ins [[Dienstmädchenheim Salzburg|Dienstmädchenheim]] (vormals [[Marianum]]), [[Griesgasse]] 8, gebracht. Auf Antrag des Reichsstatthalters des Reichsgaues Salzburg (Dr. [[Gustav Adolf Scheel]], Arzt) wurde das Kind am [[12. Juli]] 1943 in die Wiener städtische Nervenklinik für Kinder« Am Spiegelgrund, Pavillon 15/I eingewiesen. Nach der Aufnahmeuntersuchung durch Dr. Ernst Illing wurden dem unterernährten Kind Veronal oder Luminal verabreicht, woran es starb. In der Meldung an den »Reichsauschuss zur wissenschaftlichen Erfassung von erb- und anlagebedingten schweren Leiden« wurde als offizielle Todesursache Lungenentzündung angegeben.
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Am [[21. Juli]] [[2010]] wurde zum Andenken an Rosemarie Daxer ein Stolperstein in der Griesgasse Nr. 8 verlegt.
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Am [[21. Juli]] [[2010]] wurde zum Andenken an Rosemarie Daxer in der Griesgasse Nr. 8 ein Stolperstein verlegt.
    
==Quellen==
 
==Quellen==