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[[Datei:Fresko Pilznerkapelle Mariazeller Basilika.jpg|thumb|Fresko der Mariazeller Basilika]]
 
[[Datei:Fresko Pilznerkapelle Mariazeller Basilika.jpg|thumb|Fresko der Mariazeller Basilika]]
Die '''Kapelle beim Pilznergut''' in [[Abersee]] ist ein Kulturdenkmal in Besitz der [[Pilznerbauer]]n Maria und Theresia Linortner.
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Die '''Kapelle beim Pilznergut''' in [[Geschwendt]] in der Gemeinde [[Strobl]] ist ein Kulturdenkmal in Besitz der [[Pilznerbauer]]n Maria und Theresia Linortner.
    
==Vorgestellt==
 
==Vorgestellt==
Bei den Fischergütern zu Niedertrum am Schilfufer des [[Wolfgangsee|Abersees]] steht eine einsame [[Feldkapelle]]. Einst waren hier die  reichen Fischgründe des [[Erzstift St. Peter|Erzstiftes Salzburg]] und deren Klöster. Der Abersee war hauptsächlich wegen des Fischfanges und der dazugehörigen Jagd von großem Interesse für die Salzburger. Von hier aus wurde auch der wöchentliche Fischmarkt in [[Salzburg]] beliefert. Der Landstrich unterhalb der [[Zinkenbach]]mündung hat ja noch immer die alte Bezeichnung "Abersee" dort führt auch der schöne Wanderweg entlang der alten [[Ischlerbahn|Bahntrasse]] durch diese uralte Kulturlandschaft.
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Bei den Fischergütern zu Niedertrum am Schilfufer des [[Wolfgangsee|Abersees]] steht eine einsame [[Feldkapelle]]. Einst waren hier die  reichen Fischgründe des [[Erzstift St. Peter|Erzstiftes Salzburg]] und deren Klöster. Der Abersee war hauptsächlich wegen des Fischfanges und der dazugehörigen Jagd von großem Interesse für die Salzburger. Von hier aus wurde auch der wöchentliche Fischmarkt in [[Salzburg]] beliefert. Der Landstrich unterhalb der [[Zinkenbach]]mündung hat ja noch immer die alte Bezeichnung "[[Abersee]]" dort führt auch der schöne Wanderweg entlang der alten [[Ischlerbahn|Bahntrasse]] durch diese uralte Kulturlandschaft.
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In [[Gschwendt]], Gemeinde [[Strobl]], bei den  "Pilzen Gütern" dessen Name schon [[1350]] auftaucht, dem Erbhof der Lienardtner oder Linortner dessen Geschlecht seit [[1603]] auf dem Gut ist und dessen Nachkommen  bis heute das  Stammhaus bewirtschaften, steht eine Flurkapelle mit einem  eigenartigen für diese Gegend artfremden Fresko.  
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In Gschwendt, bei den  "Pilzen Gütern" dessen Name schon [[1350]] auftaucht, dem Erbhof der Lienardtner oder Linortner dessen Geschlecht seit [[1603]] auf dem Gut ist und dessen Nachkommen  bis heute das  Stammhaus bewirtschaften, steht eine Flurkapelle mit einem  eigenartigen für diese Gegend artfremden Fresko.  
    
Die Bäuerin erzählte von dem reichen Kindersegen auf diesem alten Hof. Sechzehn, vierzehn und zehn Kinder von einer Frau waren hier keine Seltenheit. So waren auch in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s neun Söhne und fünf Töchter am Hof. Der jüngste dieser Kinderschar von den neun Buben wurde [[1862]] geboren. Einem Gelübde nach gingen fünf dieser neun Burschen zu Fuß zur damals bedeutendsten Wallfahrtsbasilika  Mariazell, welche eine der größten Glanzpunkte des Abendlandes ist. Viele Wunder schildern die Mirakeldarstellungen auf dem Großen Mariazeller Wunderaltar und seit [[1893]] wird die jährliche  Männerwallfahrt zur Basilika in Mariazell durchgeführt. Ob dies mit ein Grund für die fünf Aberseer zur Pilgerfahrt war lässt sich heute nicht mehr feststellen.
 
Die Bäuerin erzählte von dem reichen Kindersegen auf diesem alten Hof. Sechzehn, vierzehn und zehn Kinder von einer Frau waren hier keine Seltenheit. So waren auch in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s neun Söhne und fünf Töchter am Hof. Der jüngste dieser Kinderschar von den neun Buben wurde [[1862]] geboren. Einem Gelübde nach gingen fünf dieser neun Burschen zu Fuß zur damals bedeutendsten Wallfahrtsbasilika  Mariazell, welche eine der größten Glanzpunkte des Abendlandes ist. Viele Wunder schildern die Mirakeldarstellungen auf dem Großen Mariazeller Wunderaltar und seit [[1893]] wird die jährliche  Männerwallfahrt zur Basilika in Mariazell durchgeführt. Ob dies mit ein Grund für die fünf Aberseer zur Pilgerfahrt war lässt sich heute nicht mehr feststellen.
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Der Zulauf  zu Wallfahrtsorten nicht nur von frommen Wanderern ist neuerlich wieder sehr beliebt. Viele besinnen sich auf ihre historischen Wurzeln und suchen fern vom Alltag, auf bescheidene, einfache Weise zu sich selbst zu finden. Der nicht enden wollenden Strom auf der Suche nach dem Weg der Erkenntnis hält nach wie vor an und ist zurzeit im Frühling auch rund um den Wolfgangsee auf den Wegen zu den mystischen Kultstätten im "Aberseeischen Gepyrg" wieder stark im Zunehmen. Schon im [[Mittelalter]] fand sich auf jeder Pilgerkarte neben Rom, Aachen, Einsiedeln auch [[St. Wolfgang]] als eine der berühmtesten Wallfahrtsstätten. Die Kraft dieser Kultstätte mit uralter St. Petrischer Tradition, trägt der tief verwurzelte Glaube, mit naturverbundenen  Bräuchen  in der einst mönchisch, bäuerlich geprägten Naturlandschaf rund um den Wolfgangsee.  
 
Der Zulauf  zu Wallfahrtsorten nicht nur von frommen Wanderern ist neuerlich wieder sehr beliebt. Viele besinnen sich auf ihre historischen Wurzeln und suchen fern vom Alltag, auf bescheidene, einfache Weise zu sich selbst zu finden. Der nicht enden wollenden Strom auf der Suche nach dem Weg der Erkenntnis hält nach wie vor an und ist zurzeit im Frühling auch rund um den Wolfgangsee auf den Wegen zu den mystischen Kultstätten im "Aberseeischen Gepyrg" wieder stark im Zunehmen. Schon im [[Mittelalter]] fand sich auf jeder Pilgerkarte neben Rom, Aachen, Einsiedeln auch [[St. Wolfgang]] als eine der berühmtesten Wallfahrtsstätten. Die Kraft dieser Kultstätte mit uralter St. Petrischer Tradition, trägt der tief verwurzelte Glaube, mit naturverbundenen  Bräuchen  in der einst mönchisch, bäuerlich geprägten Naturlandschaf rund um den Wolfgangsee.  
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== Weblinks ==
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* [http://www.kirchen.net/iglu/page.asp?id=15825 www.kirchen.net]
    
==Quelle==
 
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