| − | Die frühesten Erwähnungen stammen aus den Jahren [[1427]] bis [[1429]]. Hans Strasser zu Straß hat ein erzbischöfliches Lehen, „ain gut genant Obkirchen gelegen in Tachsenpacher gericht“ inne. Er übergibt den Hof als Morgengabe [[1433]] an seine Hausfrau Margaretha, Tochter des Mathensen des Thürndl. Nach Hans Strasser wird der Ansitz von seiner Witwe und Elspet Hoflingerin an die minderjährigen Kinder des Michael Emhofer , deren Lehensträger Wilhelm Penninger ist, veräußert. In der Zeit zwischen [[1466]] und [[1484]] wird Wilhelm Penninger in dieser Funktion mehrfach urkundlich erwähnt. Vor [[1490]] geht das Gut in seinen Besitz über. Ihm folgen als Besitzer seine Erben Ulrich Penninger, verheiratet mit Ursula († 1552; → [[Wallfahrtskapelle Maria Elend|''Maria Elend'']]), und dessen Bruder Andreas Penninger. Zwischen [[1540]] und [[1550]] erbt der Sohn des Ulrich, Gottfried, verheiratet mit Anna, geborene Kölderer zu Höch (→ [[Schloss Höch]]), den Penninghof. Ulrich, der im Jahr [[1592]] stirbt, folgt Constantin Penninger. [[1613]] scheint Wilhelm Penninger, Bruder des verstorbenen Constantin, als Besitzer auf und der Penninghof wird erstmals als >Edelmannsitz zu Obkirchen< bezeichnet, als ihn Jakob Wilpenhofer zu Lerchen ([[Radstadt]]) erwirbt. [[1624]] erreicht Abel Wilpenhofer zu Lerchen und Obkirchen , salzburgischer Kastner zu [[Judenburg]], vom Erzbischof eine >Einfang-Bewilligung<. Seine Erben verkaufen [[1629]] das „Schlössl Penningberg“ an Johann Baptist Voglmayr, Land- und Bergrichter in der [[Rauris]]. [[1649]] verkaufen seine Kinder das Schloss an das Lodronsche Collegium Marianum zu [[Salzburg]]. Dieses erwirbt die Grundherrschaft im Jahr [[1654]] dazu. Ab [[1665]] wird der Penninghof von seinen Besitzern zuerst als Wohnhaus und später als Bauernhaus verwendet. Es waren dies: | + | Die frühesten Erwähnungen stammen aus den Jahren [[1427]] bis [[1429]]. Hans Strasser zu Straß hat ein erzbischöfliches Lehen, „ain gut genant Obkirchen gelegen in Tachsenpacher gericht“ inne. Er übergibt den Hof als Morgengabe [[1433]] an seine Hausfrau Margaretha, Tochter des Mathensen des Thürndl. Nach Hans Strasser wird der Ansitz von seiner Witwe und Elspet Hoflingerin an die minderjährigen Kinder des Michael Emhofer , deren Lehensträger Wilhelm Penninger ist, veräußert. In der Zeit zwischen [[1466]] und [[1484]] wird Wilhelm Penninger in dieser Funktion mehrfach urkundlich erwähnt. Vor [[1490]] geht das Gut in seinen Besitz über. Ihm folgen als Besitzer seine Erben Ulrich Penninger, verheiratet mit Ursula († 1552; → [[Wallfahrtskapelle Maria Elend|Maria Elend]]), und dessen Bruder Andreas Penninger. Zwischen [[1540]] und [[1550]] erbt der Sohn des Ulrich, Gottfried, verheiratet mit Anna, geborene Kölderer zu Höch (→ [[Schloss Höch]]), den Penninghof. Ulrich, der im Jahr [[1592]] stirbt, folgt Constantin Penninger. [[1613]] scheint Wilhelm Penninger, Bruder des verstorbenen Constantin, als Besitzer auf und der Penninghof wird erstmals als >Edelmannsitz zu Obkirchen< bezeichnet, als ihn Jakob Wilpenhofer zu Lerchen ([[Radstadt]]) erwirbt. [[1624]] erreicht Abel Wilpenhofer zu Lerchen und Obkirchen , salzburgischer Kastner zu [[Judenburg]], vom Erzbischof eine >Einfang-Bewilligung<. Seine Erben verkaufen [[1629]] das „Schlössl Penningberg“ an Johann Baptist Voglmayr, Land- und Bergrichter in der [[Rauris]]. [[1649]] verkaufen seine Kinder das Schloss an das Lodronsche Collegium Marianum zu [[Salzburg]]. Dieses erwirbt die Grundherrschaft im Jahr [[1654]] dazu. Ab [[1665]] wird der Penninghof von seinen Besitzern zuerst als Wohnhaus und später als Bauernhaus verwendet. Es waren dies: |