Auf dem Platz der Kirche hatte sich vermutlich eine christliche Kultstätte, wo Romanen den heiligen Maximilian († im 3. Jahrhundert) verehrten, bis ins 7. Jahrhundert erhalten. Der heilige Rupert gründete um 712 ein kleines Kloster, die „Maximilianszelle“ um an die antike Tradition anzuknüpfen und alle Bewohner des Pongaus zu christianisieren. Die Missionsstation wurde aber mehrmals von Slawen zerstört. Um [[1140]] nahm Erzbischof Konrad I. die Tradition wieder auf, indem er ein Chorherrenstift der Augustiner ins Leben rief. Als Erzbischof Eberhard II. [[1216]] das [[Bistum Chiemsee]] gründete, wurde das Kloster zu dessen Ausstattung verwendet und sank im Laufe der Zeit zu einer einfachen Pfarrei herab. Der Ortsname Bischofshofen verweist auf dieses Besitzverhältnis, er bedeutet: „''der Hof des Bischofs''“ von Chiemsee. Für die Entstehung des eigenständigen Landes Salzburg war Bischofshofen von wesentlicher Bedeutung. Das große Waldgebiet im Pongau, welches der baierische Herzog Theodbert um [[712]] an die Maximilianszelle schenkte, wurde später zur Keimzelle des Landes Salzburg. Bis ins [[13. Jahrhundert]] war es nämlich der größte zusammen hängende Besitz der Salzburger Erzbischöfe. | Auf dem Platz der Kirche hatte sich vermutlich eine christliche Kultstätte, wo Romanen den heiligen Maximilian († im 3. Jahrhundert) verehrten, bis ins 7. Jahrhundert erhalten. Der heilige Rupert gründete um 712 ein kleines Kloster, die „Maximilianszelle“ um an die antike Tradition anzuknüpfen und alle Bewohner des Pongaus zu christianisieren. Die Missionsstation wurde aber mehrmals von Slawen zerstört. Um [[1140]] nahm Erzbischof Konrad I. die Tradition wieder auf, indem er ein Chorherrenstift der Augustiner ins Leben rief. Als Erzbischof Eberhard II. [[1216]] das [[Bistum Chiemsee]] gründete, wurde das Kloster zu dessen Ausstattung verwendet und sank im Laufe der Zeit zu einer einfachen Pfarrei herab. Der Ortsname Bischofshofen verweist auf dieses Besitzverhältnis, er bedeutet: „''der Hof des Bischofs''“ von Chiemsee. Für die Entstehung des eigenständigen Landes Salzburg war Bischofshofen von wesentlicher Bedeutung. Das große Waldgebiet im Pongau, welches der baierische Herzog Theodbert um [[712]] an die Maximilianszelle schenkte, wurde später zur Keimzelle des Landes Salzburg. Bis ins [[13. Jahrhundert]] war es nämlich der größte zusammen hängende Besitz der Salzburger Erzbischöfe. |