Änderungen

353 Bytes hinzugefügt ,  09:38, 22. Feb. 2014
→‎Leben: Ergänzung
Zeile 22: Zeile 22:  
Auch in der darauffolgenden Saison war Marlies Schild die überragende Athletin zwischen den Slalomstangen. Sechs Siege brachten sie mit nun 33 Siegen bis auf einen Sieg an die Rekordhalterin Vreni Schneider heran und sicherten ihr ein weiteres Mal die Disziplinenwertung im Slalom-Weltcup.
 
Auch in der darauffolgenden Saison war Marlies Schild die überragende Athletin zwischen den Slalomstangen. Sechs Siege brachten sie mit nun 33 Siegen bis auf einen Sieg an die Rekordhalterin Vreni Schneider heran und sicherten ihr ein weiteres Mal die Disziplinenwertung im Slalom-Weltcup.
   −
Zu Beginn der WM-Saison [[2013]] schied Marlies Schild zwar im ersten Slalom in Levi aus, deutete aber mit Platz 2 vierzehn Tage später schon wieder an, dass mit ihr auch in diesem Winter zu rechnen sei. Zudem überraschte sie mit Rang 5 im Riesentorlauf von St. Moritz, dem besten Resultat seit 2007 in einer Disziplin, die sie nach ihrem schweren Unfall 2008 nur mehr mit Vorsicht bestritten hatte. Kurz darauf zog sich Schild aber bei einem Trainingssturz am [[20. Dezember]] [[2012]] in Aare (Schweden) einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu. Damit schien unvermeidlich zu sein, dass die WM-Saison für sie beendet sei.<ref>{{Quelle SN|21. Dezember 2012}}</ref>. Vor der WM in Schladming machte dann allerdings zuerst das Gerücht die Runde, dass Marlies Schild doch noch mit einem Antrete spekuliere<ref>{{Quelle SN|1. Februar 2013}}</ref>, später bestätigte sie diese Vermutung<ref>{{Quelle SN|13. Februar 2013}}</ref>. Rang 9 im WM Slalom war zwar angesichts der mangelnden Rennpraxis ein achtbares Resultat, allerdings forderte das verfrühte Comeback seinen Tribut. Schild musste nach der WM auf die restliche Saison verzichten und hatte durch den Start bei der WM ihren Verletztenstatus verloren. Damit wird sie sich im Slalom zu Beginn der Saison 2014 mit ungewöhnlich hohen Startnummern abfinden müssen<ref>{{Quelle SN|18. März 2013}}</ref>.
+
Zu Beginn der WM-Saison [[2013]] schied Marlies Schild zwar im ersten Slalom in Levi aus, deutete aber mit Platz 2 vierzehn Tage später schon wieder an, dass mit ihr auch in diesem Winter zu rechnen sei. Zudem überraschte sie mit Rang 5 im Riesentorlauf von St. Moritz, dem besten Resultat seit 2007 in einer Disziplin, die sie nach ihrem schweren Unfall 2008 nur mehr mit Vorsicht bestritten hatte. Kurz darauf zog sich Schild aber bei einem Trainingssturz am [[20. Dezember]] [[2012]] in Aare (Schweden) einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu. Damit schien unvermeidlich zu sein, dass die WM-Saison für sie beendet sei<ref>{{Quelle SN|21. Dezember 2012}}</ref>. Vor der WM in Schladming machte dann allerdings zuerst das Gerücht die Runde, dass Marlies Schild doch noch mit einem Antreten spekuliere<ref>{{Quelle SN|1. Februar 2013}}</ref>, später bestätigte sie diese Vermutung<ref>{{Quelle SN|13. Februar 2013}}</ref>. Rang 9 im WM Slalom war zwar angesichts der mangelnden Rennpraxis ein achtbares Resultat, allerdings forderte das verfrühte Comeback seinen Tribut. Schild musste nach der WM auf die restliche Saison verzichten und hatte durch den Start bei der WM ihren Verletztenstatus verloren. Damit wird sie sich im Slalom zu Beginn der Saison 2014 mit ungewöhnlich hohen Startnummern abfinden müssen<ref>{{Quelle SN|18. März 2013}}</ref>.
   −
Der Winter 2014 begann für Schild erneut mit einem Ausfall in Levi, aber bereits beim zweiten Slalom am [[17. Dezember]] [[2013]] im französischen Courchevel gelang ihr nach 22 Monaten und sieben vergeblichen Versuchen endlich die Einstellung eines Allzeitrekordes: mit nun 34 Slalomsiegen zog Schild mit der Schweizerin Vreni Schneider gleich.
+
Der Winter 2014 begann für Schild erneut mit einem Ausfall in Levi, aber bereits beim zweiten Slalom am [[17. Dezember]] [[2013]] im französischen Courchevel gelang ihr nach 22 Monaten und sieben vergeblichen Versuchen endlich die Einstellung eines Allzeitrekordes: mit nun 34 Slalomsiegen zog Schild mit der Schweizerin Vreni Schneider gleich. Bereits am [[29. Dezember]] 2013 gelang ihr in [[Lienz]] der 35. Slalomsieg und ist sie seither alleinige Spitzenreiterin.
 +
 
 +
Nach Laufbestzeit im zweiten Durchgang und dem 6. Zwischenrang nach dem ersten Durchgang gewinnt sie bei den Olympischen Winterspielen [[2014]] in Sotschi ([[Russland]]) am [[21. Februar]] 2014 noch die Silbermedaille im Slalom.
    
Ihre Geschwister Josef, [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig.
 
Ihre Geschwister Josef, [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig.