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| | [[Datei:Stolperstein_Amalie_L%C3%B6wy_und_Ludwig_und_Emilie_Fischer.jpg|miniatur|Stolperstein für Amalie Löwy; in der [[Franz-Josef-Straße]] Nr. 12]] | | [[Datei:Stolperstein_Amalie_L%C3%B6wy_und_Ludwig_und_Emilie_Fischer.jpg|miniatur|Stolperstein für Amalie Löwy; in der [[Franz-Josef-Straße]] Nr. 12]] |
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| − | '''Amalie Löwy''' (geborene Fuchs) (* [[7. März]] [[1875]] in Buttenwiesen (Bayern); † [[1942]] in Lublin- Majdanek (ermordet), war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in [[Salzburg]]. | + | '''Amalie Löwy''' (geborene Fuchs) (* [[7. März]] [[1875]] in Buttenwiesen (Bayern); † um/nach [[1942]] in Lublin- Majdanek (ermordet), war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in [[Salzburg]]. |
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| | == Leben == | | == Leben == |
| − | Löwy war die Tochter des jüdischen Ehepaares Ludwig Fuchs und Julia (geborene Schönbrunn). Löwy war verheiratet mit Oswald Löwy (* [[1868]] , † [[1935]] in Wien) ; der in Salzburg Verwandte hatte, darunter seinen Neffen [[Familie Löwy|Ernst Löwy]]. Das Ehepaar Löwy hatte sechs Kinder (zwei Töchter und vier Söhne): Elsa (starb kurz nach der Geburt [[1895]]), Ludwig, Robert, Paul, Emil und Grete. Familie Löwy hatte ihren Wohnsitz im Andrä-Viertel, in der Franz-Josef-Straße 12, im 2. Stock. | + | Löwy war die Tochter des jüdischen Ehepaares Ludwig Fuchs und Julia (geborene Schönbrunn). Löwy war verheiratet mit Oswald Löwy (* [[1868]] , † [[1935]] in Wien) ; der in Salzburg Verwandte hatte, darunter seinen Neffen [[Familie Löwy|Ernst Löwy]]. Das Ehepaar Löwy hatte sechs Kinder (zwei Töchter und vier Söhne): Elsa (starb kurz nach der Geburt [[1895]]), Ludwig, Robert, Paul, Emil und Grete. Familie Löwy hatte ihren Wohnsitz im Andrä-Viertel, in der Franz-Josef-Straße Nr. 12, im 2. Stock. |
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| | Oswald Löwy starb 1935. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg. Der Grabstein ist jedoch, genau wie jener der Tochter Elsa, nicht erhalten geblieben. | | Oswald Löwy starb 1935. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem jüdischen Friedhof in Salzburg. Der Grabstein ist jedoch, genau wie jener der Tochter Elsa, nicht erhalten geblieben. |
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| − | Löwy musste im Juni 1938 ihre Wohnung verlassen und ging nach Prag, wo ihre Schwester Jenny; sowie Tochter Grete lebten. Von dort aus wurde Löwy am [[8. Februar]] [[1942]] nach Theresienstadt und anschließend am [[28. April]] des gleichen Jahres nach Zamosc (Polen) deportiert. Sie schied in Lublin-Majdanek aus dem Leben. | + | Löwy musste im Juni 1938 ihre Wohnung verlassen und ging nach Prag, wo ihre Schwester Jenny; sowie Tochter Grete lebten. Von dort aus wurde Löwy am [[8. Februar]] [[1942]] nach Theresienstadt und anschließend am [[28. April]] des gleichen Jahres nach Zamosc (Polen) deportiert. Sie schied in Lublin-Majdanek aus dem Leben. Das genaue Todesdatum ist nicht eruierbar. |
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| | Löwys Sohn Ludwig starb am [[30. Jänner]] [[1939]] nach langer schwerer Krankheit und fand auf dem Wiener Zentralfriedhof seine letzte Ruhestätte. Löwys andere Kinder flüchtete nach Amerika: Robert und Paul in die USA (Portland/Wentchee), Emil und Grete nach Kolumbien (Barranquilla). | | Löwys Sohn Ludwig starb am [[30. Jänner]] [[1939]] nach langer schwerer Krankheit und fand auf dem Wiener Zentralfriedhof seine letzte Ruhestätte. Löwys andere Kinder flüchtete nach Amerika: Robert und Paul in die USA (Portland/Wentchee), Emil und Grete nach Kolumbien (Barranquilla). |