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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die im gotischen Stil gehaltene Bergkirche Ginau geht auf das Jahr [[1863]] zurück. Sie wurde vom Berglehenbauer [[Paul Gstaltmair]] erbaut und am [[15. November]] [[1863]] geweiht. Der fromme Bauer hatte ein Gelübde eingelöst, weil seine schwerkranke Frau genesen ist. Dem Erbauer des Kirchleins wurden aber auch hellseherische und wahrsagerische Kräfte nachgesagt. Viele Menschen, die in Not geraten waren, wandten sich Hilfe suchend an Paul Gstaltmair. So soll er eine Gräfin durch seine Kunst von einer schweren Krankheit geheilt und dafür von dieser das notwendige Geld erhalten haben, um die Kapelle zu errichten.
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Die im [[Gotik|gotischen]] Stil gehaltene Bergkirche Ginau geht auf das Jahr [[1863]] zurück. Sie wurde vom Berglehenbauer [[Paul Gstaltmair]] erbaut und am [[15. November]] [[1863]] geweiht. Der fromme Bauer hatte ein Gelübde eingelöst, weil seine schwerkranke Frau genesen ist. Dem Erbauer des Kirchleins wurden aber auch hellseherische und wahrsagerische Kräfte nachgesagt. Viele Menschen, die in Not geraten waren, wandten sich Hilfe suchend an Paul Gstaltmair. So soll er eine Gräfin durch seine Kunst von einer schweren Krankheit geheilt und dafür von dieser das notwendige Geld erhalten haben, um die Kapelle zu errichten.
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Ein Besitzerwechsel des einstigen Berglehengutes machte [[2008]] die Rettung des Kulturdenkmals möglich. Peter Jenerwein aus [[Wagrain]] kaufte [[1998]] das im Besitz des Sägewerks Kirchner, [[Radstadt]], gestandene Lehen, errichtete eine Forststraße zur Bewirtschaftung des Waldes, rodete einen halben Hektar Holz rund um das Gotteshaus und sanierte die Kirche. Eigentlich war zunächst nur geplant die Kirche trockenzulegen und außen zu verputzen, aber Dank eines Programms des [[Land Salzburg|Landes Salzburg]], des Denkmalamts, der betroffenen Gemeinden und der [[Erzdiözese]], das den Erhalt wichtiger Kleinkultur-Denkmäler im Land zum Ziel hat und des Einsatzes von 20.000 Euro Eigenmittel war es Jenerwein möglich die Kirche umfassend zu renovieren.
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Ein Besitzerwechsel des einstigen Berglehengutes machte [[2008]] die Rettung des Kulturdenkmals möglich. Peter Jenerwein aus [[Wagrain]] kaufte [[1998]] das im Besitz des Sägewerks Kirchner, [[Radstadt]], gestandene Lehen, errichtete eine Forststraße zur Bewirtschaftung des Waldes, rodete einen halben Hektar Holz rund um das Gotteshaus und sanierte die Kirche. Eigentlich war zunächst nur geplant die Kirche trockenzulegen und außen zu verputzen, aber Dank eines Programms des [[Land Salzburg|Landes Salzburg]], des [[Denkmalschutz|Denkmalamts]], der betroffenen Gemeinden und der [[Erzdiözese]], das den Erhalt wichtiger Kleinkultur-Denkmäler im Land zum Ziel hat und des Einsatzes von 20.000 Euro Eigenmittel war es Jenerwein möglich die Kirche umfassend zu renovieren.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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[[Kategorie:Kirche|Ginau, Bergkirche]]
 
[[Kategorie:Kirche|Ginau, Bergkirche]]
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[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)|Ginau, Bergkirche]]
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[[Kategorie:Kapelle|Ginau, Bergkirche]]
 
[[Kategorie:Sankt Johann im Pongau|Ginau, Bergkirche]]
 
[[Kategorie:Sankt Johann im Pongau|Ginau, Bergkirche]]
 
[[Kategorie:Pongau|Ginau, Bergkirche]]
 
[[Kategorie:Pongau|Ginau, Bergkirche]]