Änderungen

1.201 Bytes hinzugefügt ,  17:17, 22. Feb. 2013
ergänzt
Zeile 51: Zeile 51:  
Zunächst war das ''Haus der Natur'' in einem Teil des heutigen [[Haus für Mozart|Hauses für Mozart]] untergebracht gewesen. Aufgrund des Baus des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] musste [[1956]] das ''Haus der Natur'' von den Räumen an der [[Hofstallgasse]] in ein Gebäude umziehen, das ursprünglich zum alten [[Ursulinenkloster]] nahe der [[Salzach]] gehörte. [[2008]] begann man mit einem Umbau der ehemaligen Räume des Salzburger Museums Carolino-Augusteum (jetzt: [[Salzburg Museum]]). Am [[26. Juni]] [[2009]] wurde das neu gestaltete und erweiterte Haus der Natur wieder eröffnet.
 
Zunächst war das ''Haus der Natur'' in einem Teil des heutigen [[Haus für Mozart|Hauses für Mozart]] untergebracht gewesen. Aufgrund des Baus des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] musste [[1956]] das ''Haus der Natur'' von den Räumen an der [[Hofstallgasse]] in ein Gebäude umziehen, das ursprünglich zum alten [[Ursulinenkloster]] nahe der [[Salzach]] gehörte. [[2008]] begann man mit einem Umbau der ehemaligen Räume des Salzburger Museums Carolino-Augusteum (jetzt: [[Salzburg Museum]]). Am [[26. Juni]] [[2009]] wurde das neu gestaltete und erweiterte Haus der Natur wieder eröffnet.
   −
Der Umbau führte [[2010]] zu einem Besucherrekord von 366.678 Besuchern. In den Jahren davor waren es zwischen 250.000 und 300.000 gewesen.
+
Der Umbau führte [[2010]] zu einem Besucherrekord von 366 678 Besuchern. In den Jahren davor waren es zwischen 250 000 und 300 000 gewesen.
 +
 
 +
=== Das Haus der Natur und sein Bezug zur NS-Ideologie ===
 +
Mit Hilfe der deutschen Historikerin und Museumsexpertin Susanne Köstering begann das Haus der Natur Anfang 2013 seine Geschichte aufzuarbeiten. Dazu befand sich die Expertin zwei Monate in Salzburg. Die Ergebnisse werden im Herbst 2013 in einer Ausstellung zu sehen sein und 2014 erscheint ein Buch darüber.
 +
 
 +
Ungewöhnlich eng verlief die Beziehung mit dem Namen Paul Tratz, wie Köstering feststellt. Sie wird aber noch genau seine Rolle im [[Nationalsozialismus]] an Hand der Unterlagen in den Salzburger Archiven untersuchen. Ihr ist es wichtig zu klären, wie stark er eingebunden war und welche Inhalte des Nationalsozialismus er für seine Ausstellungen übernommen hatte. Als entscheidende Zäsur sieht Köstering den Umzug des Museums 1959 vom Salzburger Festspielhaus an den heutigen Standort. Denn auch hier sieht die Expertin Erklärungsbedarf, ob die Annahme, dass aufgrund der personellen Kontinuität keine richtig kritische und aktive Auseinandersetzung stattgefunden hatte, ob und wie viel ''aufgearbeitet und mitgeschleppt'' wurde, zutreffend ist<ref>{{Quelle SW-SN|18. Jänner 2013}}</ref>.  
    
== Direktoren ==
 
== Direktoren ==
Zeile 64: Zeile 69:  
* Universität Wien
 
* Universität Wien
 
* {{Quelle SN|22. Jänner 2011}}
 
* {{Quelle SN|22. Jänner 2011}}
 
+
<references/>
 
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
 
Artikel „[[Salzburger Landesrelief]]“
 
Artikel „[[Salzburger Landesrelief]]“