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Nachdem sein Schwiegervater 1868 einen Schlaganfall erlitten hatte, in dessen Folge er physisch immer schwächer wurde, übernahm Friedrich die Leitung des Betriebes, der [[k. k. privilegierte chemische Produktenfabrik Robert & Companie|k. k. privilegierten chemischen Produktenfabrik Robert & Companie]] in Oberalm, noch im selben Jahr. Sein Schwiegervater Justin Robert starb im Jahr 1870. Mit großer Energie kümmerte sich nun Friedrich um dem weiteren Ausbau des Unternehmens in Oberalm. Kaufangebote des Robertschen Unternehmens scheiterten zunächst an den horrenden Preisvorstellungen, die Florent Robert, der Bruder seines Schwiegervaters Justin Robert, hegte. Doch schließlich erhielt Friedrich ein äußerst günstiges Kaufangebot. Dass es dazu noch gekommen war, dürfte auf den Umstand zurückzuführen sein, dass der älteste Bruder Louis bereits schon seit 1860 tot und Florent Justin, selbst über 80 Jahre, inzwischen sehr krank war. Friedrich hatte das Unternehmen in Oberalm [[1870]] mit sämtlichem Eigentum in Salzburg vom Großhandelshauses Robert & Companie in Wien für 46.528 [[Gulden]] erworben, für einen Pappenstiel, wie er begeistert meinte.
 
Nachdem sein Schwiegervater 1868 einen Schlaganfall erlitten hatte, in dessen Folge er physisch immer schwächer wurde, übernahm Friedrich die Leitung des Betriebes, der [[k. k. privilegierte chemische Produktenfabrik Robert & Companie|k. k. privilegierten chemischen Produktenfabrik Robert & Companie]] in Oberalm, noch im selben Jahr. Sein Schwiegervater Justin Robert starb im Jahr 1870. Mit großer Energie kümmerte sich nun Friedrich um dem weiteren Ausbau des Unternehmens in Oberalm. Kaufangebote des Robertschen Unternehmens scheiterten zunächst an den horrenden Preisvorstellungen, die Florent Robert, der Bruder seines Schwiegervaters Justin Robert, hegte. Doch schließlich erhielt Friedrich ein äußerst günstiges Kaufangebot. Dass es dazu noch gekommen war, dürfte auf den Umstand zurückzuführen sein, dass der älteste Bruder Louis bereits schon seit 1860 tot und Florent Justin, selbst über 80 Jahre, inzwischen sehr krank war. Friedrich hatte das Unternehmen in Oberalm [[1870]] mit sämtlichem Eigentum in Salzburg vom Großhandelshauses Robert & Companie in Wien für 46.528 [[Gulden]] erworben, für einen Pappenstiel, wie er begeistert meinte.
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Zum Besitz gehörten die Fabrik, die [[Villa Löwenstern|Villa]] samt Garten und Nebengebäuden sowie verschiedene [[Marmor]]<nowiki>brüche</nowiki> in [[Adnet]] und Waldparzellen. Fritz wollte das Marmor-Mosaik herstellen. Deshalb kaufe er die [[Adneter Marmor|Adneter Steinbrüche]] und von Prinz Leopold von Bayern den [[Untersberg]] mit den drei Marmorbrüchen. Er gründete die Freiherr`lichen v. Löwenstern`schen Marmor-Waaren-Fabrik zu Oberalm. Durch die 1871 erfolgte Eröffnung der Salzburg-Halleiner-Bahn]] verbesserte sich die verkehrsmäßige Anbindung Oberalms entscheidend. Schon während der Planung dieser Eisenbahnstrecke hatte Friedrich das Projekt tatkräftig unterstützt und schließlich den Baugrund für den [[Bahnhof Hallein|Bahnhof]] zu einem günstigen Preis in [[Hallein]] verkauft. An diese Mäzenatentum erinnernd wurde eine Straße beim Bahnhof in Hallein und in Oberalm „Baron v. Löwenstern Straße“ genannt. Der Gemeinderat von Hallein ernannte ihn zum [[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürger]] von Hallein.
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Zum Besitz gehörten die Fabrik, die [[Villa Löwenstern|Villa]] samt Garten und Nebengebäuden sowie verschiedene [[Marmor]]<nowiki>brüche</nowiki> in [[Adnet]] und Waldparzellen. Fritz wollte das Marmor-Mosaik herstellen. Deshalb kaufe er die [[Adneter Marmor|Adneter Steinbrüche]] und von Prinz Leopold von Bayern den [[Untersberg]] mit den drei Marmorbrüchen. Er gründete die Freiherr v. Löwenstern`sche Marmor-Waaren-Fabrik zu Oberalm. Durch die 1871 erfolgte Eröffnung der Salzburg-Halleiner-Bahn]] verbesserte sich die verkehrsmäßige Anbindung Oberalms entscheidend. Schon während der Planung dieser Eisenbahnstrecke hatte Friedrich das Projekt tatkräftig unterstützt und schließlich den Baugrund für den [[Bahnhof Hallein|Bahnhof]] zu einem günstigen Preis in [[Hallein]] verkauft. An diese Mäzenatentum erinnernd wurde eine Straße beim Bahnhof in Hallein und in Oberalm „Baron v. Löwenstern Straße“ genannt. Der Gemeinderat von Hallein ernannte ihn zum [[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürger]] von Hallein.
    
1887 verkaufte Baron Friedrich v. Löwenstern das gesamte Unternehmen samt den zugehörigen Steinbrüchen an die Marmorindustrie Kiefer AG im deutschen Kiefersfelden um 540.000 Mark.  
 
1887 verkaufte Baron Friedrich v. Löwenstern das gesamte Unternehmen samt den zugehörigen Steinbrüchen an die Marmorindustrie Kiefer AG im deutschen Kiefersfelden um 540.000 Mark.  
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Baron Friedrich v. Löwenstern starb im Alter von 81 Jahren am 20. November 1910 in den Armen seiner Tochter Lilly in der Villa Löwenstern in Oberalm.
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Baron Friedrich v. Löwenstern starb im Alter von 81 Jahren am 20. November 1910 in den Armen seiner Tochter Lilly in der Villa Löwenstern in Oberalm. Begraben ist Fritz in der Grabstätte der Familie Baron v. Löwenstern auf dem Oberalmer Friedhof.  
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== Familie ==
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Seine Ehefrau Josephine Marie starb am [[1. Jänner]] [[1929]] in Hallein. Seine Tochter Adelaide am [[15. Dezember]] [[1955]] in Oberalm. Sie war in erster Ehe (29. November 1887 in München) mit Freiherr Franz von der Lancken-Wakenitz, der Majoratsherr auf Lipsitz und Ramitz, Oberleutnant im Garde-Kürassier-Regiment in Berlin, war, verheiratet. Ihre beiden Söhne Hans-Malte (* 24. April 1889 in Berlin, † 10. Dezember 1917 als Oberleutnant bei einem Fliegerangriff in Amagne) und Dietrich (* 20. Juli 1891 auf Gut Carnitz auf Rügen, † 21. Mai 1937 bei einem Motorradunfall in Hallein, Majoratsherr auf Lipsitz auf Rügen, im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in Russland mit Gefangenschaft in Sibirien, später Schill-Jugend-Führer in Salzburg). In zweiter Ehe war Adelaide "Lilly" mit dem aus München kommenden Raoul Frank verheiratet (keine Kinder).
Seine Ehefrau Josephine Marie starb am [[1. Jänner]] [[1929]] in Hallein, seine Tochter Adelaide am [[15. Dezember]] [[1955]] in Oberalm. Sie war in erster Ehe (29. November 1887 in München) mit Freiherr Franz von der Lancken-Wakenitz, der Majoratsherr auf Lipsitz und Ramitz, Oberleutnant im Garde-Kürassier-Regiment in Berlin, war, verheiratet. Ihre beiden Söhne Hans-Malte (* 24. April 1889 in Berlin, † 10. Dezember 1917 als Oberleutnant bei einem Fliegerangriff in Amagne) und Dietrich (* 20. Juli 1891 auf Gut Carnitz auf Rügen, † 21. Mai 1937 bei einem Motorradunfall in Hallein, Majoratsherr auf Lipsitz auf Rügen, im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in Russland mit Gefangenschaft in Sibirien, später Schill-Jugend-Führer in Salzburg). In zweiter Ehe war Adelaide "Lilly" mit dem aus München kommenden Raoul Frank verheiratet.
      
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==
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