Änderungen

Keine Änderung der Größe ,  17:50, 17. Jan. 2013
K
Zeile 6: Zeile 6:  
Für den Gänsesäger geeignete Lebensräume bieten größere und fischreiche Steh- und Fließgewässer, deren Ufer störungsarm (Freizeitaktivitäten, Fischerei etc.) sind und die in Ufernähe Nistplätze wie Höhlenbäume oder Felswände aufweisen.  
 
Für den Gänsesäger geeignete Lebensräume bieten größere und fischreiche Steh- und Fließgewässer, deren Ufer störungsarm (Freizeitaktivitäten, Fischerei etc.) sind und die in Ufernähe Nistplätze wie Höhlenbäume oder Felswände aufweisen.  
 
==Brutverbreitung im Bundesland Salzburg==
 
==Brutverbreitung im Bundesland Salzburg==
Der Ornithologe [[Viktor Ritter von Tschusi zu Schmidhoffen|Tschusi]] bezeichnete den Gänsesäger - [[Oberösterreich]] und das [[Bundesland Salzburg]] - betreffend als regelmäßigen Durchzügler. Er führt auch bereits Brutnachweise vom [[Zeller See]], von [[Leopoldskron]] und von der Salzach bei [[St. Johann im Pongau]] an. [[1893]] wurde bei [[Surheim]], [[Bayern]] ein Gelege entdeckt. Seit Ende der 1970er Jahre brütet der Gänsesäger an den [[Salzkammergut]]seen. Ab [[1985]] konnten in Salzburg zunehmend Brutzeitbeobachtungen gemacht werden. Ein Brutnachweis gelang 2009 an der unteren [[Salzach]]. Solche Nachweise liegen in den letzten Jahren auch vom Zeller See, vom [[Fuschlsee]] und von der unteren Salzach vor. In Grenznähe brütet er in der oberösterreichischen [[Ettenau]]. Die Populationsgröße im Bundesland Salzburg beträgt unter zehn Brutpaaren, daher ist der Gefährdungsgrad in der Roten Liste der Brutvögel als sehr hoch eingestuft (vom Aussterben bedroht). Der Gänsesäger benötigt ungestörte Uferbereiche mit geeigneten Höhlenbäumen und meidet hart verbaute Fließgewässer und Stauflächen von Flusskraftwerken.
+
Der Ornithologe [[Viktor Ritter von Tschusi zu Schmidhoffen|Tschusi]] bezeichnete den Gänsesäger - [[Oberösterreich]] und das [[Bundesland Salzburg]] betreffend - als regelmäßigen Durchzügler. Er führt auch bereits Brutnachweise vom [[Zeller See]], von [[Leopoldskron]] und von der Salzach bei [[St. Johann im Pongau]] an. [[1893]] wurde bei [[Surheim]], [[Bayern]] ein Gelege entdeckt. Seit Ende der 1970er Jahre brütet der Gänsesäger an den [[Salzkammergut]]seen. Ab [[1985]] konnten in Salzburg zunehmend Brutzeitbeobachtungen gemacht werden. Ein Brutnachweis gelang 2009 an der unteren [[Salzach]]. Solche Nachweise liegen in den letzten Jahren auch vom Zeller See, vom [[Fuschlsee]] und von der unteren Salzach vor. In Grenznähe brütet er in der oberösterreichischen [[Ettenau]]. Die Populationsgröße im Bundesland Salzburg beträgt unter zehn Brutpaaren, daher ist der Gefährdungsgrad in der Roten Liste der Brutvögel als sehr hoch eingestuft (vom Aussterben bedroht). Der Gänsesäger benötigt ungestörte Uferbereiche mit geeigneten Höhlenbäumen und meidet hart verbaute Fließgewässer und Stauflächen von Flusskraftwerken.
    
==Zugzeit und Überwinterung==
 
==Zugzeit und Überwinterung==
28.595

Bearbeitungen