{{stub}}[[Bild:Andraekirche 1.jpg|thumb|300px|Die '''Andräkirche''']]Eine dem Apostel Andreas geweihte Kirche stand ursprünglich an jener Ecke des [[Platzls]], wo [[Linzer Gasse]] und [[Dreifaltigkeitsgasse]] aufeinander treffen. Diese wurde 1861 wegen besserer Zufahrtsmöglichkeiten durch die Linzer Gasse abgerissen und 1892 - 98 durch die jetzige Kirche am [[Mirabellplatz]] ersetzt.
Die ursprüngliche '''Andräkirche''' oder ''Kirche des Heiligen Andreas'' stand einst nächst dem [[Platzl]] - an der östlichen Ecke zur [[Dreifaltigkeitsgasse]]. Die ursprünglich gotische Kirche wurde zuerst unter [[Wolf Dietrich von Raitenau]] zu einem Renaissancebau umgestaltet und unter Erzbischof [[Andreas Jakob Reichsgraf von Dietrichstein ]] [[1750]] mit hohem Aufwand erneut umgestaltet und barockisiert. Die Kirche wurde [[1818]] beim großen Stadtbrand arg beeinträchtigt. Die beeinträchtigte Kirche wurde nach vielen Diskussionen zwischen Bürgern mit stark gegensätzlichen Haltungen vor allem zur Schaffung einer breiteren Fahrstraße [[1861]] im Auftrag der Stadtverwaltung abgetragen, wobei einige Mauern in ein neues Bürgerhaus integriert wurden.
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Nun wurde der Ruf vieler Bürger nach Neubau der Kirche immer lauter. Nach Plänen von [[Josef Wessicken]] wurde die neue Kirche von Stadtbaumeister [[Jakob Ceconi]] im neugotischen Stil auf dem neu geschaffenen Platz der geschliffenen Basteien erbaut. [[1898]] wurde die neue Kirche mit ihren 61 m hohen Türmen eingeweiht. Nach schweren Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche nach Plänen von Michael Kurz wieder aufgebaut. Das originäre Erscheinungsbild der neugotischen Kirche ging jedoch im Zuge des Wiederaufbaus völlig verloren