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Die '''{{PAGENAME}}''' ist eine technisch nicht ausgebaute Möglichkeit, den [[Flughafen Salzburg]] von Süden her anzufliegen.

== Südanflugroute ==
Ein Meldepunkt, an dem Piloten mit der Flugsicherung im [[Tower Salzburg]] Kontakt aufnehmen müssen, ist beim Südanflug etwa über [[Abtenau]]. Dort befinden sich die Flugzeuge noch in rund 3 000 [[m ü. A.]]. Über Abtenau beginnen die Piloten ihren Landeanflug in einem Sinkflug von 3,5 Grad. Damit sind sie über [[Golling]] noch in 2 000 m ü. A. Die Flugrouten führt jedoch neben dicht besiedelten Gemeindegebieten und führt entlang der [[Tauernautobahn]] bis [[Puch]]-[[Urstein]]. Dort befinden sich die Maschinen bereits nur mehr 1 000 m ü. A. Von dort beginnt der Endanflug über [[Taxach]], [[Rif]], [[Grödig]] und [[Leopoldskroner-Moos]].

Erst zwischen Grödig und Leopoldskroner-Moos erreichen die Flugzeuge jene Flughöhe, die sie beim Anflug von Norden über Freilassing schon haben. Das bedeutet, dass über dem dicht besiedelten Freilassing der Fluglärm jene Intensität hat, den ein Flugzeug beim Landeanflug von Süden über relativ dünn besiedelten Gebiet zwischen [[Eichet]] und der südlichen [[Moosstraße]] erzeugt.

Das Anflugsverfahren sei nur für Flugzeuge sinnvoll, die aus südlicher Richtung anfliegen, etwa aus Griechenland, der Türkei, Ägypten, Tunesien und Teilen Spaniens. Für Maschinen aus Deutschland sei diese Route nicht sinnvoll.

Wie der Salzburg Airport im Juli 2012 mitteilte, hatten 2012 von Mai bis Juli 18 Piloten diese Anflugsroute gewählt, dabei bis zu zehn Minuten Anflugszeit und damit Treibstoff und Abgase gespart.

== Weblinks ==
* [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/weitere-huerden-beim-sued-anflug-8161/ SN weitere Hürden beim Südanflug]
== Quellen ==
* Salzburgwiki-Artikel
* [http://www.salzburg.gv.at/lpi-meldung?nachrid=23706 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages vom 3. April 2012}}

[[Kategorie:Luftfahrt]]