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{{#ev:youtube|OQpg_qsbcnc|280|right|Schneeräumung am Dientner Sattel, 1:34 min Video}}
 
{{#ev:youtube|OQpg_qsbcnc|280|right|Schneeräumung am Dientner Sattel, 1:34 min Video}}
 
{{#ev:youtube|uuyAkva0_Sw|280|right|Schneeräumung am Flughafen Salzburg im Zeitraffer, 22 sek. Video}}
 
{{#ev:youtube|uuyAkva0_Sw|280|right|Schneeräumung am Flughafen Salzburg im Zeitraffer, 22 sek. Video}}
[[Datei:Jänner 2019 12.jpg|thumb|[[St. Martin am Tennengebirge]] am 14. Jänner 2019 ]]
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[[Datei:Jänner 2019 12.jpg|thumb|[[St. Martin am Tennengebirge]] am 14. Jänner 2019]]
 
[[Datei:Jänner 2019 14.jpg|thumb|Befliegung eingeschneite Gehöftgruppe [[Dientner Sattel]] in der Früh am 14. Jänner 2019]]
 
[[Datei:Jänner 2019 14.jpg|thumb|Befliegung eingeschneite Gehöftgruppe [[Dientner Sattel]] in der Früh am 14. Jänner 2019]]
 
[[Datei:Jänner 2019 02.jpg|thumb|Hier ein Einsatz von Schneeräumfahrzeugen am 8. Jänner 2019 im [[Glemmtal]].]]
 
[[Datei:Jänner 2019 02.jpg|thumb|Hier ein Einsatz von Schneeräumfahrzeugen am 8. Jänner 2019 im [[Glemmtal]].]]
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== Einleitung ==
 
== Einleitung ==
Nach Weihnachten 2018 ohne Schnee und einem regnerischen Silvesterabend begann der Jänner [[2019]] stürmisch und mit viel Schnee. Das Ungewöhnliche am Wetter der folgenden Tage war der anhaltende Schneefall, der in dieser Form schon jahrelang nicht mehr im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] erlebt wurde.
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Nach [[Weihnachten]] 2018 ohne Schnee und einem regnerischen Silvesterabend begann der Jänner [[2019]] stürmisch und mit viel Schnee. Das Ungewöhnliche am Wetter der folgenden Tage war der anhaltende Schneefall, der in dieser Form schon jahrelang nicht mehr im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] erlebt wurde.
    
== Jänner 2019  ==
 
== Jänner 2019  ==
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=== Stellenweise Schneemengen wie nur alle 30 bis 100 Jahre ===
 
=== Stellenweise Schneemengen wie nur alle 30 bis 100 Jahre ===
In [[Hochfilzen]] fielen vom 1. bis 10. Jänner 311 Zentimeter Neuschnee, in <span style="color:green">Bad Mitterndorf</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Mitterndorf]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> rund 280 cm, in Seefeld 208 cm, in [[Ramsau am Dachstein]] und in Lofer rund 170 cm. "Grob kann man sagen, dass diese Neuschneemengen selbst im klassischen Nordstau oberhalb von etwa 800 Meter Seehöhe statistisch gesehen nur alle 30 bis 100 Jahre vorkommen. Das gilt vor allem für die Regionen vom Tiroler Unterland über Salzburg bis hin zur [[Dachstein]]- und Hochkarregion. Weiter im Westen und Süden sind die Schneemengen auch im Bergland deutlich geringer", sagte Alexander Radlherr von der [[ZAMG]] am 9. Jänner 2019<ref>Quelle [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/so-viel-schnee-wie-nur-alle-100-jahre-noch-ein-meter-schnee-erwartet-63846130 www.sn.at/panorama], abgefragt am 10. Jänner 2019</ref>  
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In [[Hochfilzen]] fielen vom 1. bis 10. Jänner 311 Zentimeter Neuschnee, in <span style="color:green">Bad Mitterndorf</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Bad Mitterndorf]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> rund 280 cm, in Seefeld 208 cm, in [[Ramsau am Dachstein]] und in Lofer rund 170 cm. "Grob kann man sagen, dass diese Neuschneemengen selbst im klassischen Nordstau oberhalb von etwa 800 Meter Seehöhe statistisch gesehen nur alle 30 bis 100 Jahre vorkommen. Das gilt vor allem für die Regionen vom Tiroler Unterland über Salzburg bis hin zur [[Dachstein]]- und Hochkarregion. Weiter im Westen und Süden sind die Schneemengen auch im Bergland deutlich geringer", sagte Alexander Radlherr von der [[ZAMG]] am 9. Jänner 2019<ref>Quelle [https://www.sn.at/panorama/oesterreich/so-viel-schnee-wie-nur-alle-100-jahre-noch-ein-meter-schnee-erwartet-63846130 www.sn.at/panorama], abgefragt am 10. Jänner 2019</ref>  
    
=== Ein solches Winterereignis wie in diesem Jänner gibt es nur alle 100 Jahre ===
 
=== Ein solches Winterereignis wie in diesem Jänner gibt es nur alle 100 Jahre ===
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Die dreifache Mutter Astrid Hohenwarter in [[Weißbach bei Lofer]] war in der ersten Jännerwoche 2019 "First Responder" beim [[Rotes Kreuz|Roten Kreuz]] und seit Tagen in einer besonders schwierigen Situation. "Weißbach mit seinen 420 Bewohnern ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Als Sanitäterin bin ich mit einer hier wohnhaften Krankenschwester die einzige Anlaufstation bei medizinischen Notfällen", sagte die 43-Jährige. Sie ist mit einem Defibrillator, Absauggerät, Sauerstoff und Verbandsmaterial gut ausgerüstet. Mit dem Allradauto kann sie gemeinsam mit der Feuerwehr bei Notfällen zu den Patienten fahren. Ein Dialyse-Patient wurde noch vor der Sperre der Landesstraße ins Spital gebracht. "Es ist zwar ein beklemmendes Gefühl, aber im Dorf halten sie alle zusammen", so Hohenwarter.
 
Die dreifache Mutter Astrid Hohenwarter in [[Weißbach bei Lofer]] war in der ersten Jännerwoche 2019 "First Responder" beim [[Rotes Kreuz|Roten Kreuz]] und seit Tagen in einer besonders schwierigen Situation. "Weißbach mit seinen 420 Bewohnern ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Als Sanitäterin bin ich mit einer hier wohnhaften Krankenschwester die einzige Anlaufstation bei medizinischen Notfällen", sagte die 43-Jährige. Sie ist mit einem Defibrillator, Absauggerät, Sauerstoff und Verbandsmaterial gut ausgerüstet. Mit dem Allradauto kann sie gemeinsam mit der Feuerwehr bei Notfällen zu den Patienten fahren. Ein Dialyse-Patient wurde noch vor der Sperre der Landesstraße ins Spital gebracht. "Es ist zwar ein beklemmendes Gefühl, aber im Dorf halten sie alle zusammen", so Hohenwarter.
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Stellvertretend für die rund 1&nbsp;300 ehrenamtlich aktiven Retter erzählte Christian Schartner aus [[Oberalm]]: "Ich habe ein Vermessungsbüro mit 18 Angestellten, aber wenn wir gerufen werden, muss ich alles liegen und stehen lassen. So wie kürzlich, als es galt, elf eingeschneite bayerische Urlauber von einer Hütte am Tauglboden in der Nacht unter hoher Lawinengefahr sicher herauszubekommen." Christian Schartner ist mittlerweile Ortsstellenleiter der [[Bergrettung Hallein|Bergrettung]] in [[Hallein]] und seit 17 Jahren ehrenamtlicher Helfer. "Ich bin selbst im Juni 1986 bei einer Tour in der  <span style="color:green">Dachstein Südwand</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Bad Mitterndorf]]</ref> in akute Bergnot geraten, habe über Nacht in der Wand biwakieren müssen, ehe mich die Bergrettung geborgen hat. In der Folge stand für mich fest, dass ich in Zukunft auch anderen helfen will. Das ist eine schöne Sache und die Dankbarkeit der Menschen ist der Lohn. Wöchentliche Übungen, die Einsätze und permanentes körperliches Training sind es wert."
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Stellvertretend für die rund 1&nbsp;300 ehrenamtlich aktiven Retter erzählte Christian Schartner aus [[Oberalm]]: "Ich habe ein Vermessungsbüro mit 18 Angestellten, aber wenn wir gerufen werden, muss ich alles liegen und stehen lassen. So wie kürzlich, als es galt, elf eingeschneite bayerische Urlauber von einer Hütte am Tauglboden in der Nacht unter hoher Lawinengefahr sicher herauszubekommen." Christian Schartner ist mittlerweile Ortsstellenleiter der [[Bergrettung Hallein|Bergrettung]] in [[Hallein]] und seit 17 Jahren ehrenamtlicher Helfer. "Ich bin selbst im Juni 1986 bei einer Tour in der  <span style="color:green">Dachstein Südwand</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Bad Mitterndorf]]</ref> in akute Bergnot geraten, habe über Nacht in der Wand biwakieren müssen, ehe mich die Bergrettung geborgen hat. In der Folge stand für mich fest, dass ich in Zukunft auch anderen helfen will. Das ist eine schöne Sache und die Dankbarkeit der Menschen ist der Lohn. Wöchentliche Übungen, die Einsätze und permanentes körperliches Training sind es wert."
    
Das sehen auch die Helfer des [[Bundesheer]]s, die im Katastrophenfall angefordert werden, so. Wie Fabian Schaffler vom [[Pionierbataillon 2]], das derzeit mit zwei Zügen bei Minusgraden und Schneefall in [[Thalgauegg]] und Hintersee im Einsatz ist. Es gilt Bäume zu fällen, die auf die Straßen zu stürzen drohen. "Helfen in Friedenszeiten war mein Motiv, dass ich zum Heer gegangen bin", so der [[Elsbethen]]er. "Die betroffenen Menschen sind froh, wenn wir da sind, und wir spüren, dass wir gebraucht werden. Das motiviert uns ungemein."
 
Das sehen auch die Helfer des [[Bundesheer]]s, die im Katastrophenfall angefordert werden, so. Wie Fabian Schaffler vom [[Pionierbataillon 2]], das derzeit mit zwei Zügen bei Minusgraden und Schneefall in [[Thalgauegg]] und Hintersee im Einsatz ist. Es gilt Bäume zu fällen, die auf die Straßen zu stürzen drohen. "Helfen in Friedenszeiten war mein Motiv, dass ich zum Heer gegangen bin", so der [[Elsbethen]]er. "Die betroffenen Menschen sind froh, wenn wir da sind, und wir spüren, dass wir gebraucht werden. Das motiviert uns ungemein."
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===== Freitag, [[4. Jänner]] =====
 
===== Freitag, [[4. Jänner]] =====
Im Hinblick auf die am Wochenende zu erwartenden starken Schneefälle traten bereits zahlreiche Urlauber in [[Obertauern]] ihre verfrühte Heimreise an. Am Nachmittag musste die [[Tauernautobahn]] zwischen [[Flachauwinkl]] und dem [[Tauern-Tunnel (Tauernautobahn)|Tauern-Tunnel]] für eine Stunde gesperrt werden. Am Benzegg, einem 2&nbsp;076 m hohen Berg, musste an bekannten Lawinenstrichen gesprengt werden. An den drei angepeilten Orten detonierten in Summe sechs Sprengladungen mit je zwei Kilogramm Lawinensprengstoff. In den Salzburger Berge herrschte Lawinenwarnstufe 4.
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Im Hinblick auf die am Wochenende zu erwartenden starken Schneefälle traten bereits zahlreiche Urlauber in [[Obertauern]] ihre verfrühte Heimreise an. Am Nachmittag musste die [[Tauern Autobahn]] zwischen [[Flachauwinkl]] und dem [[Tauern-Tunnel (Tauern Autobahn)|Tauern-Tunnel]] für eine Stunde gesperrt werden. Am Benzegg, einem 2&nbsp;076 m hohen Berg, musste an bekannten Lawinenstrichen gesprengt werden. An den drei angepeilten Orten detonierten in Summe sechs Sprengladungen mit je zwei Kilogramm Lawinensprengstoff. In den Salzburger Berge herrschte Lawinenwarnstufe 4.
    
===== Samstag, [[5. Jänner]] =====
 
===== Samstag, [[5. Jänner]] =====
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* Salzburgs Beherbergungsbetriebe (insgesamt 220&nbsp;000 Gästebetten) waren in den Weihnachtsferien zwischen 80 und 90 Prozent ausgebucht. Heute ist großer Ab- und Anreisetag. 200&nbsp;000 Personen werden ihre Standorte ändern (Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]]<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=60978 5. Jänner 2019]</ref>).  
 
* Salzburgs Beherbergungsbetriebe (insgesamt 220&nbsp;000 Gästebetten) waren in den Weihnachtsferien zwischen 80 und 90 Prozent ausgebucht. Heute ist großer Ab- und Anreisetag. 200&nbsp;000 Personen werden ihre Standorte ändern (Quelle [[Salzburger Landeskorrespondenz]]<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=60978 5. Jänner 2019]</ref>).  
 
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[[Datei:Jänner 2019 15.jpg|thumb|Am 12. Jänner an der  [[Hellbrunner Allee]] in der [[Stadt Salzburg]] ]]
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[[Datei:Jänner 2019 15.jpg|thumb|Am 12. Jänner an der  [[Hellbrunner Allee]] in der [[Stadt Salzburg]]]]
 
In Obertauern waren alle Räumgeräte im Einsatz, um den Neuschnee von Straßen und Parkplätzen zu bringen.
 
In Obertauern waren alle Räumgeräte im Einsatz, um den Neuschnee von Straßen und Parkplätzen zu bringen.
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===== Samstag, [[12. Jänner]] =====
 
===== Samstag, [[12. Jänner]] =====
Die [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sströme</nowiki> am Wochenende werden zur Herausforderung: Die [[Salzburger Land Tourismus Gesellschaft m.b.H.|Salzburger Land Tourismus]] rechnet mit zirka 200&nbsp;000 Gästebewegungen. Schnee- und Regenfälle könnten den Urlauberschichtwechsel aber beeinträchtigen.<ref>[[Salzburg24.at]] online, abgefragt am 12. Jänner 2019</ref>  
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Die [[Fremdenverkehr]]<nowiki>sströme</nowiki> am Wochenende werden zur Herausforderung: Die [[Salzburger Land Tourismus Gesellschaft m.b.H.|Salzburger Land Tourismus]] rechnet mit zirka 200&nbsp;000 Gästebewegungen. Schnee- und Regenfälle könnten den Urlauberschichtwechsel aber beeinträchtigen.<ref>[[SALZBURG24]] online, abgefragt am 12. Jänner 2019</ref>  
    
===== Sonntag, [[13. Jänner]] =====
 
===== Sonntag, [[13. Jänner]] =====
 
[[Datei:Gaisberg-Plateau Jänner 2019.jpg|thumb|Das [[Gaisberg-Plateau]] am 13. Jänner 2019.]]
 
[[Datei:Gaisberg-Plateau Jänner 2019.jpg|thumb|Das [[Gaisberg-Plateau]] am 13. Jänner 2019.]]
Während es im Flachgau bei leichten Plusgraden regnete sorgte [[Innergebirg]] höchste Lawinengefahr für Probleme. Die Lawinengefahr hatte sich am Sonntag in Salzburg wieder verschärft. Es galt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. In [[Rauris]] waren 3&nbsp;000 Einheimische und 2&nbsp;000 Gäste von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt waren gegen Abend rund 11&nbsp;000 Menschen aufgrund der Witterungsverhältnisse von ihrer Umwelt abgeschlossen.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]]</ref>
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Während es im Flachgau bei leichten Plusgraden regnete sorgte [[Innergebirg]] höchste Lawinengefahr für Probleme. Die Lawinengefahr hatte sich am Sonntag in Salzburg wieder verschärft. Es galt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. In [[Rauris]] waren 3&nbsp;000 Einheimische und 2&nbsp;000 Gäste von der Außenwelt abgeschnitten. Insgesamt waren gegen Abend rund 11&nbsp;000 Menschen aufgrund der Witterungsverhältnisse von ihrer Umwelt abgeschlossen.<ref>Quelle [[SALZBURG24]]</ref>
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Aufgrund der anhaltenden Lawinengefahr waren im Bundesland Salzburg am Sonntag einige Bahnstrecken unterbrochen. So war zwischen [[Saalfelden am Steinernen Meer]] ([[Pinzgau]]) und Hochfilzen ([[Bezirk Kitzbühel]]), [[Bischofshofen]] ([[Pongau]]) und Stainach-Irdning ([[Bezirk Liezen]]) und am [[Pass Lueg]] kein Zugverkehr möglich.<ref>Quelle [[Salzburg24.at]]</ref>
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Aufgrund der anhaltenden Lawinengefahr waren im Bundesland Salzburg am Sonntag einige Bahnstrecken unterbrochen. So war zwischen [[Saalfelden am Steinernen Meer]] ([[Pinzgau]]) und Hochfilzen ([[Bezirk Kitzbühel]]), [[Bischofshofen]] ([[Pongau]]) und Stainach-Irdning ([[Bezirk Liezen]]) und am [[Pass Lueg]] kein Zugverkehr möglich.<ref>Quelle [[SALZBURG24]]</ref>
    
Gegen Abend verschärfte sich die Lawinengefahr wieder. Es galt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. Im [[Saalachtal]], in Obertauern und in Rauris waren rund 17&nbsp;000 Personen nicht mit Fahrzeugen erreichbar.
 
Gegen Abend verschärfte sich die Lawinengefahr wieder. Es galt Warnstufe 4 der fünfteiligen Skala. Im [[Saalachtal]], in Obertauern und in Rauris waren rund 17&nbsp;000 Personen nicht mit Fahrzeugen erreichbar.
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Die [[Salzburger Landeskorrespondenz]] meldete am Nachmittag, dass 24&nbsp;000 Personen "eingeschneit" seien. Die Lawinengefahr war in Salzburg weiterhin extrem hoch, Stufe 4 bis 5. Montagnachmittag waren die Orte Obertauern, Unken, Lofer, [[St. Martin bei Lofer]], Weißbach bei Lofer und Rauris nicht mit Fahrzeugen erreichbar. Um 18 Uhr kamen wegen Lawinengefahr und daraus folgenden Straßensperren die Gemeinde [[Tweng]] und das [[Großarltal]] dazu. Insgesamt waren damit ab 18 Uhr zirka 24&nbsp;000 Personen in Salzburg nicht mit dem Auto erreichbar. Die Versorgung (Verpflegung sowie Infrastruktur und medizinische Versorgung) war gesichert.
 
Die [[Salzburger Landeskorrespondenz]] meldete am Nachmittag, dass 24&nbsp;000 Personen "eingeschneit" seien. Die Lawinengefahr war in Salzburg weiterhin extrem hoch, Stufe 4 bis 5. Montagnachmittag waren die Orte Obertauern, Unken, Lofer, [[St. Martin bei Lofer]], Weißbach bei Lofer und Rauris nicht mit Fahrzeugen erreichbar. Um 18 Uhr kamen wegen Lawinengefahr und daraus folgenden Straßensperren die Gemeinde [[Tweng]] und das [[Großarltal]] dazu. Insgesamt waren damit ab 18 Uhr zirka 24&nbsp;000 Personen in Salzburg nicht mit dem Auto erreichbar. Die Versorgung (Verpflegung sowie Infrastruktur und medizinische Versorgung) war gesichert.
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Am Abend musste die [[Tauernautobahn]] zwischen der [[Einhausung Flachau]] und [[Einhausung Zederhaus|Zederhaus]] wegen Schneeglätte komplett gesperrt werden. Weiters gesperrt wurde auch der [[Katschberg-Tunnel]] in Fahrtrichtung Norden bei Rennweg (Kärnten). Die Asfinag rechnete mit einer mehrere Stunden andauernden Straßensperre.  
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Am Abend musste die [[Tauern Autobahn]] zwischen der [[Einhausung Flachau]] und [[Einhausung Zederhaus|Zederhaus]] wegen Schneeglätte komplett gesperrt werden. Weiters gesperrt wurde auch der [[Katschberg-Tunnel]] in Fahrtrichtung Norden bei Rennweg (Kärnten). Die Asfinag rechnete mit einer mehrere Stunden andauernden Straßensperre.  
    
Ab 19 Uhr wurde nun auch die [[Glemmtal Landesstraße]] (L 111) ins [[Glemmtal]] ab der Abzweigung [[Maishofen]] gesperrt. Damit waren mehr als 41&nbsp;000 Personen nicht mehr mit dem Fahrzeug erreichbar.  
 
Ab 19 Uhr wurde nun auch die [[Glemmtal Landesstraße]] (L 111) ins [[Glemmtal]] ab der Abzweigung [[Maishofen]] gesperrt. Damit waren mehr als 41&nbsp;000 Personen nicht mehr mit dem Fahrzeug erreichbar.