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| | An einer Kordel hängt als Hinweis auf die Auffindungslegende ein Glöckchen. Es ist etwas jünger als die Figur. Die Krone und die mit einem Kreuz gezierte Weltkugel sind aus [[Barock|barocker]] Zeit. | | An einer Kordel hängt als Hinweis auf die Auffindungslegende ein Glöckchen. Es ist etwas jünger als die Figur. Die Krone und die mit einem Kreuz gezierte Weltkugel sind aus [[Barock|barocker]] Zeit. |
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| − | Das Haupt ist leicht geneigt und mit stilisierten Locken, leicht geröteten Wangen, schmaler Mundpartie und großen Augen. Es wirkt im Ausdruck zart und ernst zugleich. Die übereinandertretende Beinstellung verdeckt das bestickte "Gnadenröckl", welches je nach der Zeit des Jahres gewechselt wird: golden zu Weihnachten, weiß zu Ostern, rot zu Pfingsten und das Jahr über. Es hängt seit der großen Innenrenovierung [[1959]] bis [[1961]] im goldenen Strahlenkranz über dem Hochaltar der [[Pfarr- und Wallfahrtskirche Filzmoos|Pfarrkirche]] von [[Filzmoos]]. | + | Das Haupt ist leicht geneigt und mit stilisierten Locken, leicht geröteten Wangen, schmaler Mundpartie und großen Augen. Es wirkt im Ausdruck zart und ernst zugleich. Die übereinandertretende Beinstellung verdeckt das bestickte "Gnadenröckl", welches je nach der Zeit des Jahres gewechselt wird: golden zu [[Weihnachten]], weiß zu Ostern, rot zu [[Pfingsten]] und das Jahr über. Es hängt seit der großen Innenrenovierung [[1959]] bis [[1961]] im goldenen Strahlenkranz über dem Hochaltar der [[Pfarr- und Wallfahrtskirche Filzmoos|Pfarrkirche]] von [[Filzmoos]]. |
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| | ==Legende== | | ==Legende== |
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| | Seit Anfang des [[16. Jahrhundert]]s wird von Gebetserhörhungen. [[1772]] wurde in der [[Stadt Salzburg]] das [[Filzmooser Wallfahrtsbüchlein]] gedruckt, in dem 208 Gebetserhörungen zwischen 1705 und 1772 im Rahmen von Wallfahrten zum ''Göttliche Kind Jesu in Filzmoos'' verzeichnet sind. | | Seit Anfang des [[16. Jahrhundert]]s wird von Gebetserhörhungen. [[1772]] wurde in der [[Stadt Salzburg]] das [[Filzmooser Wallfahrtsbüchlein]] gedruckt, in dem 208 Gebetserhörungen zwischen 1705 und 1772 im Rahmen von Wallfahrten zum ''Göttliche Kind Jesu in Filzmoos'' verzeichnet sind. |
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| − | Wallfahrtszuzug stammt(e) besonders aus Salzburg, Kärnten (Wolfsberg), dem Ennstal und Bayern (Berchtesgaden). Die größte Prozession zum Kultgegenstand fand (findet) zu Pfingsten aus Irdning statt.<ref>Gugitz: ''Gnadenstätten'' 1958, Band 5, S. 161.</ref> Am Abend des Pfingst-Dienstags finden sich aus dem [[Ennspongau|Salzburgischen Ennstal]] Gläubige ein, viele Pilger kommen noch am 1. Oktober-Sonntag aus [[Annaberg im Lammertal|Annaberg]]<ref>Neuhardt: ''Wallfahrten'' 1982, S. 69.</ref> und [[Abtenau]], meist als Nachtwallfahrt. | + | Wallfahrtszuzug stammt(e) besonders aus Salzburg, Kärnten (Wolfsberg), dem Ennstal und Bayern (Berchtesgaden). Die größte Prozession zum Kultgegenstand fand (findet) zu [[Pfingsten]] aus Irdning statt.<ref>Gugitz: ''Gnadenstätten'' 1958, Band 5, S. 161.</ref> Am Abend des Pfingst-Dienstags finden sich aus dem [[Ennspongau|Salzburgischen Ennstal]] Gläubige ein, viele Pilger kommen noch am 1. Oktober-Sonntag aus [[Annaberg im Lammertal|Annaberg]]<ref>Neuhardt: ''Wallfahrten'' 1982, S. 69.</ref> und [[Abtenau]], meist als Nachtwallfahrt. |
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| | ==Weblinks== | | ==Weblinks== |
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| | * Wikipedia | | * Wikipedia |
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| − | ==== Einzelnachweise ====
| + | == Einzelnachweise == |
| | <references /> | | <references /> |
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