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===Hallein===
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=== Hallein ===
[[Burgfried (Hallein)|Burgfried]] und [[Taxach]] wurden per Gesetz am [[17. September]] [[1895]] mit der Stadtgemeinde [[Hallein]] zusammengelegt. Mit den ehemaligen Gemeinden kamen die heutigen Ortsteile [[Rif]], [[Rehhof]], [[Au (Hallein)|Au]], [[Kaltenhausen]] und [[Gries (Hallein)|Gries]] zu Hallein. Einige Teile der ehemals eigenständigen Gemeinden wie z. B. [[Gartenau]] und [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] wurden anderen Gemeinden angeschlossen.  
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[[Burgfried (Gemeinde)|Burgfried]] und [[Taxach (Gemeinde)|Taxach]] wurden per Gesetz am [[17. September]] [[1895]] mit der Stadtgemeinde [[Hallein]] zusammengelegt. Mit den ehemaligen Gemeinden kamen die heutigen Ortsteile [[Rif]], [[Rehhof]], [[Au (Hallein)|Au]], [[Kaltenhausen]] und [[Gries (Hallein)|Gries]] zu Hallein. Einige Teile der ehemals eigenständigen Gemeinden wie z. B. [[Gartenau]] und [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] wurden anderen Gemeinden angeschlossen.  
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[[1938]] wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Oberalm]] und Gemeinde [[Dürnberg (Gemeinde)|Dürnberg]] aufgelöst und an die Stadtgemeinde Hallein angeschlossen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es vehemente Bemühungen seitens der Oberalmer, die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. [[1953]] wurde Oberalm von Hallein gelöst und besteht seitdem wieder als eigene Ortsgemeinde. Der ehemalige Oberalmer Ortsteil [[Neualm]] verblieb jedoch im Stadtgebiet von Hallein.
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[[1938]] wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Oberalm]] und Gemeinde [[Dürnberg (Gemeinde)|Dürnberg]] aufgelöst und an die Stadtgemeinde Hallein angeschlossen. Nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] gab es vehemente Bemühungen seitens der Oberalmer, die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. [[1953]] wurde Oberalm von Hallein gelöst und besteht seitdem wieder als eigene Ortsgemeinde. Der ehemalige Oberalmer Ortsteil [[Neualm (Hallein)|Neualm]] verblieb jedoch im Stadtgebiet von Hallein.
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=== Scheffau am Tennengebirge===
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=== Scheffau am Tennengebirge ===
 
Nach einer von der [[NSDAP]] am [[9. Dezember]] [[1938]] in [[Voglau]] geführten Verhandlung wurde mit [[1. Jänner]] [[1939]] die gesamte [[Katastralgemeinden im Tennengau|Katastralgemeinde]] [[Weitenau]] mit den Ortsteilen Weitenau und [[Wallingwinkel]] von der Marktgemeinde [[Abtenau]] abgetrennt und der Gemeinde [[Scheffau am Tennengebirge|Scheffau]] zugeschlagen. Argumentiert wurde, das Gebiet passe besser zu Scheffau (wobei die Weitenau gar keinen direkten Zugang nach Scheffau hat und wesentlich besser von Abtenau erreichbar ist!), der wahre Grund dürfte die Angst der Scheffauer vor Eingemeindung in [[Golling an der Salzach|Golling]] gewesen sein.
 
Nach einer von der [[NSDAP]] am [[9. Dezember]] [[1938]] in [[Voglau]] geführten Verhandlung wurde mit [[1. Jänner]] [[1939]] die gesamte [[Katastralgemeinden im Tennengau|Katastralgemeinde]] [[Weitenau]] mit den Ortsteilen Weitenau und [[Wallingwinkel]] von der Marktgemeinde [[Abtenau]] abgetrennt und der Gemeinde [[Scheffau am Tennengebirge|Scheffau]] zugeschlagen. Argumentiert wurde, das Gebiet passe besser zu Scheffau (wobei die Weitenau gar keinen direkten Zugang nach Scheffau hat und wesentlich besser von Abtenau erreichbar ist!), der wahre Grund dürfte die Angst der Scheffauer vor Eingemeindung in [[Golling an der Salzach|Golling]] gewesen sein.
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===Pinzgau===
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=== Pinzgau ===
Nach der Machtergreifung der NSDAP wurden im [[Pinzgau]] die bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Gemeinde Bucheben|Bucheben]], [[Gemeinde St. Georgen im Pinzgau|St. Georgen im Pinzgau]], [[Gemeinde Embach|Embach]] und [[Gemeinde Eschenau|Eschenau]] aufgelöst. Bucheben wurde der Marktgemeinde [[Rauris]], St. Georgen der Gemeinde [[Bruck an der Großglocknerstraße]], Embach der Gemeinde [[Lend]] und  Eschenau der Marktgemeinde [[Taxenbach]] zugeschlagen.
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Nach der Machtergreifung der NSDAP wurden im [[Pinzgau]] die bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Bucheben (Gemeinde)|Bucheben]], [[St. Georgen im Pinzgau (Gemeinde)|St. Georgen im Pinzgau]], [[Embach (Gemeinde)|Embach]] und [[Eschenau (Gemeinde)|Eschenau]] aufgelöst. Bucheben wurde der Marktgemeinde [[Rauris]], St. Georgen der Gemeinde [[Bruck an der Großglocknerstraße]], Embach der Gemeinde [[Lend]] und  Eschenau der Marktgemeinde [[Taxenbach]] zugeschlagen.
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===Stadt Salzburg===
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=== Stadt Salzburg ===
[[1922]] verlor die Gemeinde [[Anif]] das Gebiet von [[Hellbrunn]] und Teile der [[Alpenstraße]] ([[Porsche Alpenstraße]]) an die Stadt Salzburg.
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[[1922]] verlor die Gemeinde [[Anif]] das Gebiet von [[Hellbrunn]] und Teile der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] ([[Porsche Alpenstraße]]) an die Stadt Salzburg.
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Am [[7. Juni]] [[1935]] beschloss der [[Salzburger Landtag]] das ''Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden'',<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1935&page=39&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935]</ref> mit dessen Inkrafttreten am [[1. Juli]] 1935 die Gemeinden [[Gemeinde Maxglan|Maxglan]] und [[Gemeinde Gnigl|Gnigl-Itzling]] fast zur Gänze in das Gebiet der [[Stadt Salzburg]] eingemeindet wurden.
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Am [[7. Juni]] [[1935]] beschloss der [[Salzburger Landtag]] das "''Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden''",<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1935&page=39&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935]</ref> mit dessen Inkrafttreten am [[1. Juli]] 1935 die Gemeinden [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]] und [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]] fast zur Gänze in das Gebiet der [[Stadt Salzburg]] eingemeindet wurden.
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Durch die ''Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom [[30. September]] [[1938]] über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=86&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938]</ref> wurden  Teile der Gemeinden [[Gemeinde Aigen|Aigen]], [[Gemeinde Morzg|Morzg]], [[Gemeinde Siezenheim|Siezenheim]], [[Gemeinde Leopoldskron-Moos|Leopoldskron-Moos]], [[Bergheim]] und [[Hallwang]] mit Wirkung vom [[1. Jänner]] [[1939]] in das Gebiet der Stadt Salzburg eingemeindet.
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Durch die "''Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom [[30. September]] [[1938]] über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden''"<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=86&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938]</ref> wurden  Teile der Gemeinden [[Aigen (Gemeinde)|Aigen]], [[Morzg (Gemeinde)|Morzg]], [[Wals-Siezenheim|Siezenheim]], [[Leopoldskron-Moos (Gemeinde)|Leopoldskron-Moos]], [[Bergheim]] und [[Hallwang]] mit Wirkung vom [[1. Jänner]] [[1939]] in das Gebiet der Stadt Salzburg eingemeindet.
    
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
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* [http://salzburg-geschichte-kultur.at/plan-zum-verlauf-der-eingemeindung/ salzburg-geschichte-kultur.at], Eingemeindungen in die Stadt Salzburg
 
* [http://salzburg-geschichte-kultur.at/plan-zum-verlauf-der-eingemeindung/ salzburg-geschichte-kultur.at], Eingemeindungen in die Stadt Salzburg
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==Quellen==
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== Quellen ==
* Salzburgwiki-Beiträge
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* SALZBURGWIKI-Beiträge
 
* Abtenau – Geschichte der Abtenau und des Lammertales, Band 1, [[Johann Gfrerer|Gfrerer, Hans]]; Marktgemeinde Abtenau
 
* Abtenau – Geschichte der Abtenau und des Lammertales, Band 1, [[Johann Gfrerer|Gfrerer, Hans]]; Marktgemeinde Abtenau
 
=== Einzelnachweise ===
 
=== Einzelnachweise ===