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| | [[Bild:demel.jpg|thumb|Café Glockenspiel am Mozartplatz]] | | [[Bild:demel.jpg|thumb|Café Glockenspiel am Mozartplatz]] |
| − | [[Datei:Kirche St. Michael 20151021 114917.jpg|thumb|Café Glockenspiel und [[Filialkirche zum hl. Michael]].]]
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| | [[Datei:Mozartplatz 1930.jpg|thumb|Postkarte aus dem Jahr [[1930]], rechts das Café.]] | | [[Datei:Mozartplatz 1930.jpg|thumb|Postkarte aus dem Jahr [[1930]], rechts das Café.]] |
| | [[Datei:Cafe Demel und St. Michaelskirche.jpg|thumb|Café Glockenspiel und Filialkirche zum hl. Michael.]] | | [[Datei:Cafe Demel und St. Michaelskirche.jpg|thumb|Café Glockenspiel und Filialkirche zum hl. Michael.]] |
| − | Das '''Café Glockenspiel''' ist ein [[Caféhäuser in der Stadt Salzburg|Caféhaus]] am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. | + | Das '''Café Glockenspiel''' ist ein [[Kaffeehaus in der Stadt Salzburg|Kaffeehaus]] am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. |
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| − | == Einleitung == | + | ==Geschichte== |
| − | Es ist eines der Traditionskaffehäuser der Stadt Salzburg, das sich nach dem gegenüberliegenden [[Salzburger Glockenspiel]] nennt und dadurch bekannt wurde. | + | Es ist eines der Traditionskaffeehäuser in der Stadt Salzburg, das sich nach dem gegenüberliegenden [[Salzburger Glockenspiel]] nennt und dadurch bekannt wurde. |
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| − | ==Geschichte==
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| | === Vom Pferdestall zur Eisenwarenhandlung === | | === Vom Pferdestall zur Eisenwarenhandlung === |
| − | Johann Löhe, der das danebenliegende Haus [[Waagplatz]] [[1874]] erwarb, machte dieses zur Dependance des [[Gerichtshaus oder Stadttrinkstube#Hotel Erzherzog Karl|Hotels „Erzherzog Karl"]] und ließ den einstöckigen Anbau anfügen, in dem sich heute das Café befindet. Ebenerdig soll sich darin ein Pferdestall befunden haben. Der Anbau ''Erzherzog-Karl-Stöckl'', bevor es von [[Tobias Trakl]], dem Vater des Dichters [[Georg Trakl|Trakl]] gekauft wurde, der darin den [[Tobias Trakl Eisenhandel]] eröffnete. | + | [[Johann Löhe]], der das Haus [[Waagplatz 3|Waagplatz Nr. 3]] [[1874]] erwarb, machte dieses zur Dependance des [[Gerichtshaus oder Stadttrinkstube#Hotel Erzherzog Karl|Hotels "Erzherzog Karl"]] und ließ den einstöckigen Anbau anfügen, in dem sich heute das Café Glockenspiel befindet. Ebenerdig soll sich darin ein Pferdestall befunden haben. Der Anbau "Erzherzog-Karl-Stöckl" wurde dann von [[Tobias Trakl]], dem Vater des Dichters [[Georg Trakl|Trakl]] gekauft, der darin den "[[Tobias Trakl Eisenhandel]]" eröffnete. |
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| | === Das Café Glockenspiel eröffnet === | | === Das Café Glockenspiel eröffnet === |
| − | [[1925]] eröffnete der langjährige Oberkellner des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]], Franz Woisetschläger, das "Café Glockenspiel". Er betrieb es bis zum Einmarsch der amerikanischen Besatzungstruppen [[1945]]. Für die Salzburger hatte die Begeisterung der Amerikaner allerdings einen bitteren Beigeschmack, denn sie hängten Schilder mit der Aufschrift,Off Limits‘ an die Türen des Glockenspiel, Tomaselli und [[Café Bazar|Bazar]], erinnert sich [[Karl Eschlböck († 2018) in einem Gespräch mit den [[Salzburger Nachrichten]]<ref name="Ostern">{{Quelle SN|7. Februar 2015 und 13. Februar online, ein Beitrag von [[Peter Gnaiger]]}}</ref>. "Off Limits" war der Hinweis gewesen, dass Einheimische keinen Zutritt hatten. Erst nach dem Abzug der US-Soldaten wurde [[1955]] vom neuen Pächter Komm.-Rat [[Heinz Wonnebauer]] das komplett neu renoviert Café und übernommen. Er weihte es in der Silvesternacht 1955/[[1956|56]] ein. Die Einrichtung entsprach dem damaligen Zeitgeist und erst [[1979]] wurde es bei einer neuerlichen Renovierung im Sinne der Wiener Kaffeehaustradition erneuert. | + | [[1925]] eröffnete der langjährige Oberkellner des [[Café Tomaselli|Cafés Tomaselli]], Franz Woisetschläger, nach einer Renovierung das "Café Glockenspiel". Er ließ auch einen Kaffeehaus-Vorgarten mit Überdachung errichten, damit seine Gäste auch bei schlechtem Wetter im Freien sitzen konnten. Woisetschläger betrieb das Glockenspiel bis zum Einmarsch der [[United States Forces in Austria|amerikanischen Besatzungstruppen]] [[1945]]. Für die Salzburger hatte die Begeisterung der Amerikaner allerdings einen bitteren Beigeschmack, denn sie hängten Schilder mit der Aufschrift 'Off Limits' an die Türen des Cafés Glockenspiel, Tomaselli und [[Café Bazar|Bazar]], erinnert sich [[Karl Eschlböck]] († [[2018]]) in einem Gespräch mit den "[[Salzburger Nachrichten]]"<ref name="Ostern">{{Quelle SN|7. Februar 2015 und 13. Februar online, ein Beitrag von [[Peter Gnaiger]]}}</ref>. 'Off Limits' war der Hinweis gewesen, dass Einheimische keinen Zutritt hatten. Erst nach dem Abzug der US-Soldaten [[1955]] wurde das Café vom neuen Pächter Komm.-Rat [[Heinrich Wannebauer]] komplett neu renoviert. Er ließ anstelle des Kaffeehaus-Vorgartens mit Überdachung eine Terrasse errichten. Wannebauer weihte das neue Café Glockenspiel in der Silvesternacht 1955/[[1956|56]] ein. Die Einrichtung entsprach dem damaligen Zeitgeist und erst [[1979]] wurde es bei einer neuerlichen Renovierung im Sinne der Wiener Kaffeehaustradition erneuert. Auch wurde das Café in "Café-Restaurant" umbenannt. |
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| | + | [[1979]] wurde bei einer neuerlichen Renovierung die Inneneinrichtung im Sinne der Wiener Kaffeehaustradition erneuert. So kamen Thonet-Stühle ins Café. Mit der Salzburger [[Fußgängerzone]] wurde auch die Erweiterung des "Gartenbetriebs" auf einen Teil des Mozartplatzes möglich. |
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| − | In den [[1940er]]-Jahren wurde für den Film "[[Der kleine Grenzverkehr]]" unter anderem auch im Café Glockenspiel gedreht.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ztb&datum=19430809&query=%22Cafe+Glockenspiel%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Znaimer Tagblatt, Ausgabe vom 9. August 1943, Seite 4</ref>
| + | KR Wannebauer starb [[1982]]. Wer den Betrieb übernahm, muss noch recherchiert werden. |
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| | === Aus Glockenspiel wird Demel === | | === Aus Glockenspiel wird Demel === |
| − | [[2005]]/[[2006]] wiederum renoviert, wurde es im Frühjahr 2006 vom neuen Wiener Besitzer [[Attila Dogudan]] unter dem Namen ''Demel'' in abermals neuem Glanz eröffnet, wenn auch ein wenig vom alten Charme des Hauses und vor allem vom Vorplatz verloren ging. Dogudan ist Besitzer des Catering-Unternehmens [[Do & Co]], das auch am [[Salzburg Airport W. A. Mozart]] eine Filiale betreibt. Dogudan hatte 2002 das Wiener Traditionscafé Demel von der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien erworben. | + | [[2005]]/[[2006]] wiederum renoviert, wurde es im im Sommer 2006 vom neuen Wiener Besitzer [[Attila Dogudan]] unter dem Namen "Demel" in abermals neuem Glanz eröffnet, wenn auch ein wenig vom alten Charme des Hauses und vor allem vom Vorplatz verloren ging. Dogudan ist Besitzer des Catering-Unternehmens [[DO & CO Salzburg Restaurants & Betriebs GmbH]], das auch am [[Salzburg Airport W. A. Mozart]] eine Filiale betreibt. Dogudan hatte [[2002]] das Wiener Traditions-Café Demel von der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien erworben. Seit [[15. Juli]] 2006 war es geöffnet, am [[25. Juli]] fand auf Einladung von Hausherren Attila Dogudan eine Party für 350 geladene Gäste statt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=%2BcD9NpQ6s8lEGJIEDRU5eB9byiUmZzCojErfdQgrQzvreDQaT3fba98VBhZt7rCFz5OBdaHAZU%2BzMEJvIrJWXNnFma2EZc%2FgfIKjtXEbMJ%2BCRbT3yW%2BskYVZDZLKirJC&id1=lo20060726_07&q=Glockenspiel#slide31 sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 26. Juli 2006, Seite 7: Salzburg im Demel-Fieber</ref> |
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| − | === Demel schließt ===
| + | Am [[22. März]] [[2012]] berichteten die "Salzburger Nachrichten", dass Attila Dogudan den Kaffeehaus-Betrieb mit [[25. März]] 2012 einstellt, weil dieser unrentabel sei. Die Räumlichkeiten mietete er noch weiterhin und bot sie für ''[[Event]]s'' an. Dogudan gegenüber den SN: "Das Café war nur an den Wochenende und während der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] im Sommer profitabel. Es ist ein schwieriger Platz" und weiter "der Menschenstrom reißt beim Tomaselli ab". Dogudan beklagte auch die hohe Miete (kolportiert wurden 70.000 Euro pro Jahr), "die ist mit Melange und Strudel schwer zu verdienen". Dem widersprach die Besitzerin des Hauses, die Versicherung Uniqa, und meinte, die Miete sei angemessen. |
| − | Am [[22. März]] [[2012]] berichteten die [[Salzburger Nachrichten]], dass Attila Dogudan den Kaffeehaus-Betrieb mit [[25. März]] 2012 einstellt, weil dieser unrentabel sei. Die Räumlichkeiten mietet er auch weiterhin und bietet sie für ''Events'' (Veranstaltungen) an. Dogudan gegenüber den SN: ''"Das Café war nur an den Wochenende und während der [[Salzburger Festspiele|Festspiele]] im Sommer profitabel. Es ist ein schwieriger Platz"'' und weiter ''"der Menschenstrom reißt beim Tomaselli ab"''. Dogudan beklagte auch die hohe Miete, ''"die ist mit Melange und Strudel schwer zu verdienen"''. Dem widerspricht die Versicherung [[Uniqa]] und meint, die Miete sei angemessen. | |
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| − | Salzburger Leserbriefschreiber widersprachen in Folge der Behauptung Dogudans, es sei ein schwieriger Platz. Vielmehr meinten mehrere Schreiber, es läge an der Führung. So meinte Dipl.-Ing. [[Axel Wagner]], dass es am falschen Konzept liege, wie etwa die ebenerdigen gelegenen Café-Räumlichkeiten weitgehend für den Verkauf von verschiedensten Produkten zu verwenden. Auch meint Wagner in seinem Leserbrief<ref>vom 23. März 2012 in den [[SN]]</ref>, es sei an der misslungenen Einführungsphase nach der Eröffnung des ''Demel Salzburgs'' gelegen, in der man den Eindruck hatte, den Salzburger muss jetzt einmal die Kaffeehauskultur beigebracht werden. Frühere Stammkundenrunden waren anscheinend nicht mehr erwünscht, doch da hat man vergessen, dass nicht das ganze Jahr hindurch Festspiele sind, so Wagner weiter. Ein anderer Leserbriefschreiber meinte, er sei auch nicht in den ersten Stock zu den Tischen gelassen worden, ''weil er nicht reserviert hatte'', obwohl der obere Stock nicht voll war. | + | Auch Salzburger Leserbriefschreiber widersprachen in Folge der Behauptung Dogudans, es sei ein schwieriger Platz. Vielmehr meinten mehrere Schreiber, es läge an der Führung. So meinte Dipl.-Ing. [[Axel Wagner]], dass es am falschen Konzept liege, wie etwa die ebenerdigen gelegenen Café-Räumlichkeiten weitgehend für den Verkauf von verschiedensten Produkten zu verwenden. Auch meinte Wagner in seinem Leserbrief<ref>vom 23. März 2012 in den "Salzburger Nachrichten"</ref>, es sei an der misslungenen Einführungsphase nach der Eröffnung des Demel Salzburgs gelegen, in der man den Eindruck hatte, den Salzburger muss jetzt einmal die Kaffeehauskultur beigebracht werden. Frühere Stammkundenrunden waren anscheinend nicht mehr erwünscht, doch da hat man vergessen, dass nicht das ganze Jahr hindurch Festspiele sind, so Wagner weiter. Ein anderer Leserbriefschreiber meinte, er sei auch nicht in den ersten Stock zu den Tischen gelassen worden, ''weil er nicht reserviert hatte'', obwohl der obere Stock nicht voll war. |
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| − | Bis Ende April hatte jedoch noch keine einzige Veranstaltung stattgefunden mit der Begründung von Renovierungs- und Umbauarbeiten. Einem Artikel der [[Salzburger Nachrichten]] vom 28. April 2012 war zu entnehmen, dass man für die Anmietung des Cafés angeblich 1.200 Euro ohne Catering (Verpflegung) und Reinigung pro Veranstaltung verlange. Als Hauptgründe für die Schließung waren von Attila Dogudan die hohe Miete (kolportiert werden 70.000 Euro pro Jahr) und die geringe Frequenz angeführt worden. | + | Bis Ende April 2012 hatte jedoch noch keine einzige Veranstaltung stattgefunden mit der Begründung von Renovierungs- und Umbauarbeiten. Einem Artikel der "Salzburger Nachrichten" vom 28. April 2012 war zu entnehmen, dass man für die Anmietung des Cafés angeblich 1.200 Euro ohne Catering (Verpflegung) und Reinigung pro Veranstaltung verlange. |
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| − | Am [[15. Mai]] 2012 wurde bekannt, dass das Café Demel ''bald'' verkauft werden könnte. Vorgespräche wurden bereits vom [[Immobilienbüro Stiller & Hohler]] mit möglichen Käufern geführt. Darunter eine deutsche Brauerei. Bevor Uniqa als Besitzerin das Objekt jedoch verkaufen kann, muss noch die Zukunft des Pachtvertrags mit Dogudan geklärt werden, der bis 2015 läuft. Sollte das Gebäude verkauft werden, würde das auch den [[Gant-Store]] am [[Waagplatz]], einige Büros und Wohnungen betreffen. So besitzt beispielsweise die Sängerin Grace Bumbry in diesem Gebäude eine Wohnung. | + | Am [[15. Mai]] 2012 wurde bekannt, dass das Café Demel "bald" verkauft werden könnte. Vorgespräche wurden bereits vom Immobilienbüro [[Stiller & Hohla Immobilientreuhänder GmbH|Stiller]] & Hohler mit möglichen Käufern geführt, darunter eine deutsche Brauerei. Bevor Uniqa als Besitzerin das Objekt jedoch verkaufen konnte, musste noch die Zukunft des Pachtvertrags mit Dogudan geklärt werden, der bis [[2015]] lief. Sollte das Gebäude verkauft werden, würde das auch den ''Gant-Store'' am [[Waagplatz]], einige Büros und Wohnungen betreffen. So besaß beispielsweise die Sängerin [[Grace Bumbry]] in diesem Gebäude eine Wohnung. |
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| | === Brandtner und seine Leit === | | === Brandtner und seine Leit === |
| − | Am [[23. Mai]] 2012 teilte Uniqua mit, [[Stefan Brandtner]], Initiator des [[Pop-Up-Wanderrestaurant]]s “Brandtner 63″, werde in dem Gebäude ab der zweiten Junihälfte zumindest für die Dauer der Festspielzeit ein Restaurant betreiben. Am [[28. Juni]] [[2012]] eröffnete er sein Restaurant mit dem Namen ''Brandtner und seine Leit'''. | + | Am [[23. Mai]] 2012 teilte Uniqua mit, Stefan Brandtner, Initiator des [[Pop-Up-Wanderrestaurant]]s "Brandtner 63″, werde in dem Gebäude ab der zweiten Junihälfte zumindest für die Dauer der [[Salzburger Festspiele 2012|Festspielzeit]] ein Restaurant betreiben. Am [[28. Juni]] [[2012]] eröffnete er sein Restaurant mit dem Namen "Brandtner und seine Leit". |
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| − | === 2013: wie geht es weiter ===
| + | Anfang [[2013]] kaufte ATV-Chef Herbert Kloiber das Gebäude und seine Ehefrau Ursula, die darin ein Museum für ihre [[Weihnachtskrippe|Krippensammlung]] eröffnete. Neben dem Kaffeehausbetrieb entstand auch auch ''Shop''. Ursprünglich hätte das Museum im Sommer 2013 öffnen sollen. Im Herbst 2013 hieß es dann, dass die Wiener Kaffeehauskette Aida dort den Café-Betrieb übernehmen könnte. Zu einer Einigung zwischen der Familie Kloiber und den Aida-Besitzern kam es aber nicht. Im Frühjahr [[2014]] war schließlich von einem Projektentwickler für den Umbau zu erfahren, dass das Museum im Sommer eröffnen würde. Das war dann aber auch nicht der Fall. Der Wiener Projektentwickler sagte im Sommer gegenüber den "SN", dass der Umbau prinzipiell abgeschlossen sei. Tannenbäume auf dem Bauzaun deuteten seither auf den künftigen Zweck des Gebäudes hin, hinter den Fensterscheiben war "[[Salzburger Weihnachtsmuseum]]" zu lesen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/weihnachtsmuseum-im-cafe-glockenspiel-ab-dezember-3050665 www.sn.at], abgefragt 30. Oktober 2014]</ref> Das Weihnachtsmuseum wurde im Dezember 2014 eröffnet. Die unteren Räumlichkeiten, in welche ein Kaffeehaus kommen sollte, standen zu diesem Zeitpunkt noch leer.<ref>[https://salzburg.orf.at/v2/news/stories/2682803/ salzburg.orf.at], 4. Dezember 2012</ref> |
| − | Anfang 2013 kaufte ATV-Chef [[Herbert Kloiber]] das Gebäude und seine Ehefrau Ursula soll darin ein Museum für ihre [[Weihnachtskrippe|Krippensammlung]] eröffnen. Ein ''Shop'' und ein Kaffeehaus soll ebenfalls entstehen. Wie die [[Salzburger Nachrichten]] Ende Oktober 2014 in Erfahrung brachten, soll das Gebäude am 4. Dezember 2014 wieder eröffnet werden. | |
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| − | Ursprünglich hätte das Museum im Sommer 2013 öffnen sollen. Im Herbst 2013 hieß es dann, dass die Wiener Kaffeehauskette Aida dort den Café-Betrieb übernehmen könnte. Zu einer Einigung zwischen der Familie Kloiber und den Aida-Besitzern kam es nie. Im Frühjahr 2014 war schließlich von einem Projektentwickler für den Umbau zu erfahren, dass das Museum im Sommer eröffnen würde. Das war dann aber auch nicht der Fall. Der Wiener Projektentwickler sagte im Sommer den SN, dass der Umbau prinzipiell abgeschlossen sei. Tannenbäume auf dem Bauzaun deuten seither auf den künftigen Zweck des Gebäudes hin, hinter den Fensterscheiben ist "[[Salzburger Weihnachtsmuseum]]" zu lesen<ref>Quelle [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/weihnachtsmuseum-im-cafe-glockenspiel-ab-dezember-126279/ SN online, abgefragt 30. Oktober 2014]</ref>.
| + | == 2015: Wiedereröffnung des Kaffeehauses als "Café Glockenspiel" == |
| | + | [[Patrick Knittelfelder]] eröffnete Ende März [[2015]] mit seinem Geschäftspartner [[Andreas Felleis]] neuerlich das "Café Glockenspiel" im Erdgeschoß. Auf verkleinerter Fläche, dafür mit Gastgarten und "bespielbarer Terrasse". Die Einrichtung ist klassisch: Mahagoni, Leder, Messing. Es duftete wieder nach Tradition, nach Gabelfrühstück und Speisen, die zur Kaffeehauskultur gehören. Außerdem gab es etwas, was in Salzburg noch gefehlt hat: "Eine Fisch- und Krabbensuppe zum Niederknien", sagte Knittelfelder<ref name="Ostern"></ref>. Im ersten Stock befindet sich weiterhin das Weihnachtsmuseum. |
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| − | Das Weihnachtsmuseum wurde im Dezember 2014 eröffnet. Die unteren Räumlichkeiten, in welche ein Kaffeehaus kommen soll, stehen noch leer. <ref>http://salzburg.orf.at/news/stories/2682803</ref> | + | == Das Café als Film-Drehort == |
| | + | In den [[1940er]]-Jahren wurde für den Film "[[Der kleine Grenzverkehr]]" unter anderem auch im Café Glockenspiel gedreht.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ztb&datum=19430809&query=%22Cafe+Glockenspiel%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Znaimer Tagblatt, Ausgabe vom 9. August 1943, Seite 4</ref> |
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| − | == 2015: Wiedereröffnung des Kaffeehauses als "Café Glockenspiel" == | + | == Weblink == |
| − | Patrick Knittelfelder eröffnete Ende März 2015 mit seinem Geschäftspartner Andreas Felleis neuerlich das ''Café Glockenspiel'' im Erdgeschoß. Auf verkleinerter Fläche, dafür mit Gastgarten und "bespielbarer Terrasse". Die Einrichtung ist klassisch: Mahagoni, Leder, Messing. Es duftet wieder nach Tradition, nach Gabelfrühstück und Speisen, die zur Kaffeehauskultur gehören. Außerdem wird es etwas geben, was in Salzburg noch gefehlt hat: "''Eine Fisch- und Krabbensuppe zum Niederknien''", sagt Knittelfelder<ref name="Ostern"></ref>. Im ersten Stock befindet sich nun das [[Weihnachtsmuseum]]
| + | * [https://felleis-knittelfelder.at/cafe-glockenspiel/ felleis-knittelfelder.at/cafe-glockenspiel], aktuelle (Mai 2024) Homepage des Cafés Glockenspiel |
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins ''Freunde der Salzburger Geschichte'']], Band 20, 1995, [[Walburga Schobersberger]] ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'' | + | * Schriftenreihe des [[Verein "Freunde der Salzburger Geschichte"|Vereins "Freunde der Salzburger Geschichte"]], Band 20, 1995, [[Walburga Schobersberger]] ''Vom Cafégewölb zum Literatencafé'' |
| | * [http://www.doco.com/job/media/PI_Demel.pdf www.doco.com Demel] | | * [http://www.doco.com/job/media/PI_Demel.pdf www.doco.com Demel] |
| − | * [[Salzburger Nachrichten]], diverse Ausgaben im März und Mai 2012 | + | * "[[Salzburger Nachrichten]]", diverse Ausgaben im März und Mai 2012 |
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| − | ==== Einzelnachweise ====
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