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| kurzname = USK Anif
 
| kurzname = USK Anif
| langname = Union-Sportklub Anif
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| langname = USK Maximarkt Anif
 
| gegründet = 20. Mai 1947 (USK Anif), 28. Juni 2012 (FC Anif)
 
| gegründet = 20. Mai 1947 (USK Anif), 28. Juni 2012 (FC Anif)
 
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|verband = [[Sportunion Salzburg]]
 
|verband = [[Sportunion Salzburg]]
}}Der '''Fußballclub Anif''' (FC Anif) ist ein Fußballclub der [[USK Anif Sektion Fußball]] des [[Union-Sportklub Anif|Union-Sportklubs]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Anif]] in der [[Regionalliga West]], der 2012 als [[USK Maximarkt Anif]] die sportliche Nachfolge des [[USK Leube Anif]] angetreten hatte. Juristischer Nachfolger des ''FC Anif'' ist der [[FC Liefering]].
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Der '''Fußballclub Anif''' ist ein Fußballclub, der [[2012]] als lokaler Nachfolgeverein für den nach [[Stadt Salzburg|Salzburg]]-[[Liefering]] abgewanderten [[FC Liefering]] gegründet wurde.
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== Übersicht ==
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Während der FC Liefering die juristische Nachfolge des [[USK Leube Anif]], einschließlich Aufstiegsberechtigung übernahm, wurde der FC Anif als lokaler Anifer Fußballverein neu gegründet. Er vertritt die [[Flachgau]]er Gemeinde [[Anif]] in der [[Regionalliga West]] und nennt sich seit der Auflösung der Spielgemeinschaft mit den [[Red Bull Juniors]] [[2015]] wieder [[USK Maximarkt Anif]].
    
== Geschichte==
 
== Geschichte==
Hier wird die gesamte Geschichte des FC Anif geschildert.
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Hier wird die gesamte Geschichte des Union-Sportklubs Anif geschildert.
    
===Die Anfänge===
 
===Die Anfänge===
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In der zweithöchsten österreichischen Spielklasse kämpften die finanziell, infrastrukturell und sportlich nicht konkurrenzfähigen Anifer ein tapferes, aber aussichtsloses Gefecht. Aufstiegstrainer [[Adolf Blutsch]] und der beste Spieler [[Walter Koch]] waren zum LASK gewechselt. Der ÖFB drückte alle Augen zu, verfügte aber, dass die Spieler von den Kabinen zum Platz mit dem Bus gefahren werden mussten. Erst nach 15 Runden gab es bei einem 2:1 gegen Wolfsberg den ersten Punktgewinn. Am Ende der Saison standen ganze acht Punkte auf der Habenseite. Der Dorfklub sammelte Sympathien als "ewiger Verlierer", in [[Wien]] wurde sogar ein Anif-Fanklub gegründet.
 
In der zweithöchsten österreichischen Spielklasse kämpften die finanziell, infrastrukturell und sportlich nicht konkurrenzfähigen Anifer ein tapferes, aber aussichtsloses Gefecht. Aufstiegstrainer [[Adolf Blutsch]] und der beste Spieler [[Walter Koch]] waren zum LASK gewechselt. Der ÖFB drückte alle Augen zu, verfügte aber, dass die Spieler von den Kabinen zum Platz mit dem Bus gefahren werden mussten. Erst nach 15 Runden gab es bei einem 2:1 gegen Wolfsberg den ersten Punktgewinn. Am Ende der Saison standen ganze acht Punkte auf der Habenseite. Der Dorfklub sammelte Sympathien als "ewiger Verlierer", in [[Wien]] wurde sogar ein Anif-Fanklub gegründet.
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=== Neue Sportanlage===
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=== Neue Sportanlage ===
 
Nach dem Abenteuer 2. Division folgte eine Phase der finanziellen Konsolidierung, in der vor allem ein Ziel verfolgt wurde: Die Platzmisere sollte ein Ende haben. [[1983]] erfolgte der Spatenstich für den neuen Sportplatz, am [[20. Juli]] [[1985]] wurde die repräsentative Anlage von rund 25 000 Quadratmeter Größe mit einem Spiel gegen Austria Wien eröffnet. Sportlich begann [[1989]] unter Trainer [[Horst Hirnschrodt]] mit dem Aufstieg in die Regionalliga West ein neuer Höhenflug. Die Anlage wurde nach langen Diskussionen [[1997]] um einen Trainingsplatz erweitert, ein Jahr später gelang erneut der Meistertitel in der 1. Landesliga, es reichte aber nur zu einer Saison in der Westliga, die Anif als Tabellenletzter beendete.  
 
Nach dem Abenteuer 2. Division folgte eine Phase der finanziellen Konsolidierung, in der vor allem ein Ziel verfolgt wurde: Die Platzmisere sollte ein Ende haben. [[1983]] erfolgte der Spatenstich für den neuen Sportplatz, am [[20. Juli]] [[1985]] wurde die repräsentative Anlage von rund 25 000 Quadratmeter Größe mit einem Spiel gegen Austria Wien eröffnet. Sportlich begann [[1989]] unter Trainer [[Horst Hirnschrodt]] mit dem Aufstieg in die Regionalliga West ein neuer Höhenflug. Die Anlage wurde nach langen Diskussionen [[1997]] um einen Trainingsplatz erweitert, ein Jahr später gelang erneut der Meistertitel in der 1. Landesliga, es reichte aber nur zu einer Saison in der Westliga, die Anif als Tabellenletzter beendete.  
    
=== Punkterekord und Red-Bull-Kooperation ===
 
=== Punkterekord und Red-Bull-Kooperation ===
[[2001]] löste [[Zementwerk Leube GmbH|Leube]] als Hauptsponsor [[Maximarkt Anif]] ab. Am Ende der Saison [[Fußballtabellen 2001/02|2001/02]] unterlag Anif im direkten Duell um den Regionalliga-Aufstieg bei Konkurrent [[SV Seekirchen|Seekirchen]]. Im Jahr darauf brach der Klub aber alle Rekorde. Die von [[Hermann Roitner]] trainierte Mannschaft mit Schlüsselspielern wie [[Alfred Zieher]], Ti Hoang, Marko Vincetic oder Thomas Lampyka marschierte mit 22 Siegen und vier Unentschieden ungeschlagen und 21 Punkte vor dem Zweiten, dem [[ASK Salzburg]], zum Meistertitel.
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[[2001]] löste [[Zementwerk Leube GmbH|Leube]] als Hauptsponsor [[Maximarkt Anif]] ab. Am Ende der Saison [[Fußballtabellen 2001/02|2001/02]] unterlag Anif im direkten Duell um den Regionalliga-Aufstieg bei Konkurrent [[SV Seekirchen 1945 Fußballverein|Seekirchen]]. Im Jahr darauf brach der Klub aber alle Rekorde. Die von [[Hermann Roitner]] trainierte Mannschaft mit Schlüsselspielern wie [[Alfred Zieher]], Ti Hoang, Marko Vincetic oder Thomas Lampyka marschierte mit 22 Siegen und vier Unentschieden ungeschlagen und 21 Punkte vor dem Zweiten, dem [[ASK Salzburg]], zum Meistertitel.
    
Schon ein Jahr später ging es aber wieder aus der Regionalliga abwärts. Als ein weiterer Anlauf nach oben genommen wurde, musste sich Anif, mittlerweile von Ex-Torjäger [[Thomas Hofer (Fußball)|Thomas Hofer]] betreut, ausgerechnet einem aufstrebenden Nachbarn geschlagen geben: Der [[SV Grödig]] hatte auf seinem Durchmarsch 2006 knapp die Nase vorn. Ein Jahr später folgte Anif in die Regionalliga, wo es das Prestigeduell ein weiteres Mal gab.  
 
Schon ein Jahr später ging es aber wieder aus der Regionalliga abwärts. Als ein weiterer Anlauf nach oben genommen wurde, musste sich Anif, mittlerweile von Ex-Torjäger [[Thomas Hofer (Fußball)|Thomas Hofer]] betreut, ausgerechnet einem aufstrebenden Nachbarn geschlagen geben: Der [[SV Grödig]] hatte auf seinem Durchmarsch 2006 knapp die Nase vorn. Ein Jahr später folgte Anif in die Regionalliga, wo es das Prestigeduell ein weiteres Mal gab.  
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'''Torhüter'''
 
'''Torhüter'''
 
* 1 Ludwig Stepan
 
* 1 Ludwig Stepan
* 1 Namik Ustamujic
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* 1 Namik Ustamujić
 
* 33 Thommy Plainer
 
* 33 Thommy Plainer
    
'''Abwehr'''
 
'''Abwehr'''
 
* -- Thomas Leitenstorfer
 
* -- Thomas Leitenstorfer
* 3 Dragan Dukic
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* 3 Dragan Dukić
 
* 6 Bernhard Löw
 
* 6 Bernhard Löw
 
* 11 Maximilian Ploner
 
* 11 Maximilian Ploner
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* 19 Constantin Reiner
 
* 19 Constantin Reiner
 
* 22 Elvin Pargan
 
* 22 Elvin Pargan
* 27 [[Arif Sari]]
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* 27 [[Arif Sari|Arif Sarı]]
 
'''Mittelfeld'''
 
'''Mittelfeld'''
 
* -- Gabriel Matlaschak
 
* -- Gabriel Matlaschak
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'''Angriff'''
 
'''Angriff'''
* 9 [[Eyüp Erdogan]]
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* 9 [[Eyüp Erdogan|Eyüp Erdoğan]]
 
* 10 [[Cem Emen]]
 
* 10 [[Cem Emen]]
 
* 14 Julian Feiser
 
* 14 Julian Feiser
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* [[Adi Macek]] (erster Nationalspieler Salzburgs; kam aus dem Anifer Nachwuchs)
 
* [[Adi Macek]] (erster Nationalspieler Salzburgs; kam aus dem Anifer Nachwuchs)
 
* [[Hermann Roitner]] (erfolgreicher Trainer, 3x Meister in Salzburger Landesliga, 4x Landesmeister in der Halle)
 
* [[Hermann Roitner]] (erfolgreicher Trainer, 3x Meister in Salzburger Landesliga, 4x Landesmeister in der Halle)
* [[Michael Baur]] (Trainer 2012 - 2013; ehemaliger Nationalspieler)
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* [[Michael Baur]] (Trainer 2012–2013; ehemaliger Nationalspieler)
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
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<references/>
 
<references/>
 
{{Zeitfolge
 
{{Zeitfolge
|AMT= Fußballclub Anif
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|AMT= FC Anif
 
|ZEIT= 2012–2015
 
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|VORGÄNGER= Neugründung für den in [[FC Liefering]] umbenannten [[USK Leube Anif]]
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