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| | Der heurige Ansturm auf den höchsten Gipfel der Welt - im Basislager sollen sich mehr als 400 Alpinisten aus vielen Ländern der Erde befinden - startete unter keinem guten Stern: Vor vier Tagen starb ein 41-jähriger Alpinist aus der [[Schweiz]], der zu einer muslimischen Expeditionsgruppe gehörte, beim Abstieg vom Gipfel an Erschöpfung. Am selben Tag kam ein 55-jähriger US-Amerikaner ebenfalls infolge von Erschöpfung ums Leben. Er hatte zuvor noch das letzte Höhenlager unterhalb des Gipfels erreicht.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/corona-im-basislager-salzburger-mussten-everest-besteigung-abbrechen-103834321 15. Mai 2021</ref> | | Der heurige Ansturm auf den höchsten Gipfel der Welt - im Basislager sollen sich mehr als 400 Alpinisten aus vielen Ländern der Erde befinden - startete unter keinem guten Stern: Vor vier Tagen starb ein 41-jähriger Alpinist aus der [[Schweiz]], der zu einer muslimischen Expeditionsgruppe gehörte, beim Abstieg vom Gipfel an Erschöpfung. Am selben Tag kam ein 55-jähriger US-Amerikaner ebenfalls infolge von Erschöpfung ums Leben. Er hatte zuvor noch das letzte Höhenlager unterhalb des Gipfels erreicht.<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/corona-im-basislager-salzburger-mussten-everest-besteigung-abbrechen-103834321 15. Mai 2021</ref> |
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| | + | === 2025: Wirt aus Bad Gastein bestieg den Mount Everest === |
| | + | [[Walter Pichler (Alpinist)|Walter Pichler]] ist Gastronom, Jäger und Musiker. Seit Mai [[2025]] ist er außerdem der erste [[Gastein]]er, der auf dem Gipfel des höchsten Bergs der Welt stand. Nach dem Gipfelsieg am Everest erholte er sich im Hotelzimmer in Kathmandu in Nepal von den Strapazen. Die extremen Verhältnisse hatten unter anderem schwere Augenprobleme verursacht, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. |
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| | + | Pichler wagte den Aufstieg mit einem befreundeten Sherpa. "Wir haben uns voriges Jahr in Nepal bei einer Tour auf den Ama Dablam kennengelernt. Ich habe ihm dann den Traum erfüllt, eine Zeit lang in Österreich zu leben. Er hat mir jetzt meinen Traum vom Everest erfüllt." Ngima Nurbu Sherpa arbeitete auf Vermittlung von Pichler vier Monate lang auf einer [[Alm]] im [[Gasteinertal]]. Die Everest-Besteigung meisterten die beiden quasi in Eigenregie. "Wir haben uns bei einer Agentur eingemietet, damit wir die Infrastruktur nutzen dürfen. Gegangen sind wir gemeinsam mit einem Amerikaner und seinen beiden Begleitern." So sei es gelungen, ohne Stau auf den Gipfel zu gelangen. "Auch weil wir bei nicht ganz so gutem Wetter aufgebrochen sind. Jetzt, wo es schön wird, sind wieder die Massen unterwegs. Mit uns war nur eine Handvoll Leute oben." |
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| | + | Pichler und Nurbu starteten den Anstieg vom letzten Lager um 18:30 Uhr abends, um 05 Uhr morgens erreichten sie den Gipfel. Die vorbereiteten Sponsorenlogos in Szene zu setzen, erwies sich als schwere Aufgabe. "Der Wind war ganz extrem." Mehrere Firmen hatte mitgeholfen die Kosten im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich zu stemmen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/wirt-bad-gastein-mount-everest-178709776 www.sn.at], 20. Mai 2025</ref> |
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| | == Weitere Salzburgbezüge zu den höchsten Gebirgen der Welt in Asien == | | == Weitere Salzburgbezüge zu den höchsten Gebirgen der Welt in Asien == |
| − | Der Vater des Bergfilmpioniers [[Norman Dyhrenfurth]], Oskar Dyhrenfurth, war [[1952]] als Kameramann der 2. Schweizer ''Mount Everest'' Expedition dabei und organisierte u. a. [[1971]] eine Expedition zum ''Mount Everest''. Norman Dyhrenfurth selbst hatte zwar nie den Gipfel des Everest erreicht, war aber im Rahmen der erfolgreichen amerikanischen Everest-Expedition [[1963]] am [[1. Mai]] mit Sherpa Ang Dawa bis auf 8 650 m ü. A. vorgedrungen. Fehlender Sauerstoff für einen gesicherten Gipfelsieg und Rückzug fehlte ihnen jedoch an diesem Punkt und sie entschieden sich für den Abstieg.<ref>Quelle Dyhrenfurth, Norman G.: ''[[Wozu ein Himmel sonst? Erinnerungen an meine Zeit im Himalaya.]]''</ref> | + | Der Vater des Bergfilmpioniers [[Norman Dyhrenfurth]], Oskar Dyhrenfurth, war [[1952]] als Kameramann der 2. Schweizer ''Mount Everest'' Expedition dabei und organisierte u. a. [[1971]] eine Expedition zum ''Mount Everest''. Norman Dyhrenfurth selbst hatte zwar nie den Gipfel des Everest erreicht, war aber im Rahmen der erfolgreichen amerikanischen Everest-Expedition [[1963]] am [[1. Mai]] mit Sherpa Ang Dawa bis auf 8 650 m ü. A. vorgedrungen. Fehlender Sauerstoff für einen gesicherten Gipfelsieg und Rückzug fehlte ihnen jedoch an diesem Punkt und sie entschieden sich für den Abstieg.<ref>Quelle Dyhrenfurth, Norman G.: ''[[Wozu ein Himmel sonst? Erinnerungen an meine Zeit im Himalaya.]]''</ref> |
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| − | [[1957]] fand eine [[Karakorum-Expedition]] unter Beteiligung von Mitgliedern des [[Edelweiss-Club Salzburg|Edelweiss-Clubs-Salzburg]] statt. Alle vier Teilnehmer der Expedition, die Salzburger [[Fritz Wintersteller]], [[Marcus Schmuck]], [[Kurt Diemberger]] und der Tiroler Hermann Buhl, erreichten am selben Tag, den [[9. Juni]] 1957, den Gipfel des 8 047 [[m ü. A.]] hohen ''Broad Peak'' (siehe [[Erstbesteigung des Broad Peak]]). | + | [[1957]] fand eine [[Karakorum-Expedition]] unter Beteiligung von Mitgliedern des [[Edelweiss-Club Salzburg|Edelweiss-Clubs-Salzburg]] statt. Alle vier Teilnehmer der Expedition, die Salzburger [[Fritz Wintersteller]], [[Marcus Schmuck]], [[Kurt Diemberger]] und der Tiroler Hermann Buhl, erreichten am selben Tag, den [[9. Juni]] 1957, den Gipfel des 8 047 [[m ü. A.]] hohen ''Broad Peak'' (siehe [[Erstbesteigung des Broad Peak]]). |
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| | Einer von vielen weiteren Höhepunkten der Bergsteiger-Karriere [[Wolfgang Axt]] war die Teilnahme an der internationalen ''Mount-Everest''-Expedition [[1971]], bei der er Erfrierungen seiner Zehen davontrug. | | Einer von vielen weiteren Höhepunkten der Bergsteiger-Karriere [[Wolfgang Axt]] war die Teilnahme an der internationalen ''Mount-Everest''-Expedition [[1971]], bei der er Erfrierungen seiner Zehen davontrug. |
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| | == Quelle == | | == Quelle == |
| − | * [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburger-wollen-in-vier-wochen-auf-den-everest-bergsteiger-zahlen-dafuer-bis-zu-100-000-euro-102427801 15. April 2021] | + | * "[[Salzburger Nachrichten]]" vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburger-wollen-in-vier-wochen-auf-den-everest-bergsteiger-zahlen-dafuer-bis-zu-100-000-euro-102427801 15. April 2021] |
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| | == Einzelnachweise == | | == Einzelnachweise == |