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Josef Rehrl war Sonderschullehrer und leitete von [[1931]] bis zu seinem Tod 1960 die [[Landeszentrum für Hör- und Sehbildung|Landestaubstummenanstalt]]. Josef Rehrl war ein eifriger Verfechter der Lautsprachmethode und genoss auf Grund der geleisteten Pionierarbeit auf dem Gebiete der Hörerziehung internationale Beachtung und Anerkennung. In seiner Freizeit betätigte er sich im [[Christlicher Landeslehrerverein|Katholischen Landeslehrerverein]], dessen Landesobmann er von [[1919]] bis [[1925]] war.
 
Josef Rehrl war Sonderschullehrer und leitete von [[1931]] bis zu seinem Tod 1960 die [[Landeszentrum für Hör- und Sehbildung|Landestaubstummenanstalt]]. Josef Rehrl war ein eifriger Verfechter der Lautsprachmethode und genoss auf Grund der geleisteten Pionierarbeit auf dem Gebiete der Hörerziehung internationale Beachtung und Anerkennung. In seiner Freizeit betätigte er sich im [[Christlicher Landeslehrerverein|Katholischen Landeslehrerverein]], dessen Landesobmann er von [[1919]] bis [[1925]] war.
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[[Datei:20 Jahre Großglockner Hochalpenstraße 1955.jpg|thumb| Am [[3. August]] [[1955]], wurden "[[20 Jahre Großglockner Hochalpenstraße]]" an der Straße gefeiert. Im Bild rechts unten stoßen Hofrat [[Franz Wallack]] und Hofrat [[Josef Rehrl]] auf dessen verstorbenen Bruder Hofrat [[Franz Rehrl]] an.]]
    
Er war Vorsitzender des Aufsichtsrates der Mitterberger Glashütten Gesellschaft m. b. H. sowie geschäftsführender Vorstandsmitglied des [[Salzburger Pressverein]]s.
 
Er war Vorsitzender des Aufsichtsrates der Mitterberger Glashütten Gesellschaft m. b. H. sowie geschäftsführender Vorstandsmitglied des [[Salzburger Pressverein]]s.
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== Privat ==
 
== Privat ==
Josef Rehrl liegt auf dem [[Friedhof Morzg]] begraben. Er war mit Anna, geborene [[Hau (Familie)|Hau]], verheiratet. Sein Schwiegersohn war der Wirkl. [[Hofrat]] Dr. [[Friedrich Hoch]], der in der [[NS-Zeit]] das Ehepaar jüdischen Ehepaar [[Eduard Bigler|Eduard]] und Jolanda Bigler bei der [[Gestapo]] wegen ungesetzlichen Bezugs von Milch und anderen Lebensmitteln sowie unerlaubter Benützung des Autobusses denunzierte, die in das KZ Bergen-Belsen kamen. Nach Ende des [[Zweiten Weltkrieg]]s wurde Hoch der Prozess gemacht, den jedoch Rehrl verhindern konnte.
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Josef Rehrl liegt auf dem [[Friedhof Morzg]] begraben. Er war mit Anna, geborene [[Hau (Familie)|Hau]], verheiratet.  
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Sein Schwager war der Wirkl. [[Hofrat]] Dr. [[Friedrich Hoch]], der in der [[NS-Zeit]] das jüdische Ehepaar [[Eduard Bigler|Eduard]] und Jolanda Bigler bei der [[Gestapo]] wegen ungesetzlichen Bezugs von Milch und anderen Lebensmitteln sowie unerlaubter Benützung des Autobusses denunzierte, die in das KZ Bergen-Belsen kamen. Nach Ende des [[Zweiten Weltkrieg]]s fand gegen Hoch ein Verfahren nach dem Kriegsverbrechergesetz in Linz statt, bei dem er jedoch freigesprochen wurde – nicht zuletzt dank der Interventionen des damaligen Salzburger Landeshauptmannes Josef Rehrl.
    
== Auszeichnungen ==
 
== Auszeichnungen ==