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[[Datei:Freisaal Wasserschloss Nonntal Salzburg 2012 01.jpg|thumb|Das Wasserschloss Freisaal von Westen, im Hintergrund der [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] (Bereich [[Judenberg]]).]]
[[Bild:Schloss Freisaal, westliche Ansicht.jpg|thumb|Schloss Freisaal, westliche Ansicht.]]
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[[Datei:Schloss Freisaal, Nordansicht.jpg|thumb|Das Wasserschloss Freisaal, Nordansicht.]]
[[Datei:Schloss Freisaal vor 1905.jpg|thumb|Schloss Freisaal vor 1905.]]
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[[Datei:Freisaal Wasserschloss Nonntal Salzburg 2012 02.jpg|thumb|Das Wasserschloss Freisaal von Südwesten.]]
[[Datei:Freisaal Parkblick 060.jpg|thumb|Schloss Freisaal, Teichblick.]]
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[[Datei:Sattler Panorama, Schloss Freisaal um 1829.jpg|thumb|Das Wasserschloss Freisaal auf dem [[Sattler Panorama]] um 1829.]]
[[Datei:Schloss Freisaal, Nordansicht.jpg|thumb|Schloss Freisaal, Nordansicht.]]
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[[Datei:Schloss Freisaal vor 1905.jpg|thumb|Das Wasserschloss Freisaal vor 1905.]]
[[Datei:Sattler Panorama, Schloss Freisaal um 1829.jpg|thumb|Sattler Panorama, Schloss Freisaal um 1829.]]
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Das '''Wasserschloss Freisaal''' ist ein Schloss im Süden der [[Stadt Salzburg]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Nonntal]].  
'''Wasserschloss Freisaal''' ist ein Schloss im Süden der Stadt [[Salzburg]] im Stadtteil [[Nonntal]].  
      
== Einleitung ==
 
== Einleitung ==
Von hier aus zogen die neu gewählten [[Salzburger Erzbischöfe]], nachdem sie den Treueschwur geleistet hatten, feierlich in die Stadt selbst ein. Das Schloss liegt in [[Freisaal]] am [[Freisaalweg]] und in unmittelbarer Nähe zur [[Hellbrunner Allee]]. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]].
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Vom Wasserschloss Freisaal zogen die neu gewählten [[Salzburger Erzbischöfe]], nachdem sie den Treueschwur geleistet hatten, feierlich in die Stadt selbst ein. Das Wasserschloss liegt in [[Freisaal]] am [[Freisaalweg]] und in unmittelbarer Nähe zur [[Hellbrunner Allee]]. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg.
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=== Unterschutzstellung ===
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Der Salzburger [[Landeskonservator]] [[Eduard Hütter]] ließ im März [[1924]] das Wasserschloss ''unter Schutz stellen'', gemeint war unter [[Denkmalschutz]] stellen. Dabei hielt er in dem Dokument fest, dass die Erhaltung des im zweiten Stock gelegenen Saales mit seinen aus dem Jahr [[1557]] stammenden Fresken im öffentlichen Interesse gelegen sei. Jede Veränderung an demselben bedürfe der Zustimmung des Bundesdenkmalamtes. Es war dies eines der ersten Denkmalschutzverfahren im [[Bundesland Salzburg]] gewesen. Das einzig bemerkenswerte an dem damaligen Verfahren war, dass nur ein Teilbereich des Schlosses - der zweite Stock - unter Schutz gestellt wurde.
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Erst mit einem Bescheid vom Oktober [[1974]] wurde dann das gesamte Wasserschloss unter Denkmalschutz gestellt.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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=== Treueschwüre der Salzburger Erzbischöfe ===
 
=== Treueschwüre der Salzburger Erzbischöfe ===
Später gelangte es in privaten Besitz und wurde [[1491]] vom damaligen Besitzer Georg Zandl an Fürsterzbischof [[Friedrich V. von Schaunberg]] verkauft. Ernst von Bayern bestimmte das Schloss zum Ort des Gelöbnisses für alle neu gewählten Erzbischöfe. Hier hatten diese ihre Treueschwüre abzulegen. Anschließend ritten sie in einer feierlichen Prozession zum [[Inneres Nonntaler Tor|Nonntaler Tor]], wo sie von den Vertretern des [[Salzburger Domkapitel|Domkapitels]] und der Stadtverwaltung erwartet wurden. Auch der letzte regierende [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr|Fürsterzbischof von Salzburg]], [[Hieronymus Graf Colloredo]], hielt sich noch [[1772]] an diesen Brauch.  
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Später gelangte es in privaten Besitz und wurde [[1491]] vom damaligen Besitzer Georg Zandl an Fürsterzbischof [[Friedrich V. von Schaunberg]] verkauft. [[Ernst Herzog von Bayern]] bestimmte das Schloss zum Ort des Gelöbnisses für alle neu gewählten Erzbischöfe. Hier hatten diese ihre Treueschwüre abzulegen. Anschließend ritten sie in einer feierlichen Prozession zum [[Inneres Nonntaler Tor|Nonntaler Tor]], wo sie von den Vertretern des [[Salzburger Domkapitel|Domkapitels]] und der [[Salzburger Stadtrat|Stadtverwaltung]] erwartet wurden. Auch der letzte regierende [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr|Fürsterzbischof von Salzburg]], [[Hieronymus Graf Colloredo]], hielt sich noch [[1772]] an diesen Brauch.  
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Über den Einzug von Fürsterzbischof Kardinal [[Matthäus Lang von Wellenburg]] im Jahr [[1519]] in die Stadt Salzburg ist eine genaue Schilderung eines Chronisten (noch nicht von Freisaal aus) erhalten. Dabei sollen unter dem Donner der Kanonen und dem Geläute aller Glocken eine endlose Reihe von Bürgern mit gewappneten (mit Wappen versehene) Fähnlein mit dem Kardinal in die Stadt eingezogen sein. Dabei gewesen waren auch die Zünfte in ihren Festtrachten, die Bruderschaften in verschiedenfarbigen Kutten, der Hof mit Beamten und Lakaien, die [[Domkapitel|Domherren]], Pröpste und Äbte der Klöster und Stifte und der Erzbischof selbst im [[Matthäus Lang von Wellenburg#Das Tragen von Purpur|Kardinalpurpur]] auf einem weißem Zelter<ref>Als ''Zelter'' bezeichnete im Mittelalter ein leichtes Reitpferd oder Maultier, das den besonders ruhigen und für den Reiter bequemen Zeltgang (die Spezialgangarten Pass und Tölt) beherrschte, Quelle: [http://de.wikipedia.org/wiki/Zelter_(Pferd) Wikipedia  Zelter]</ref>, der von Edelknaben und [[Salzburger Kirchenprovinz#Suffraganbischöfe|Suffraganbischöfen]] sowie den Lehensträgern des [[Erzstift St. Peter|Erzstifts]] im Prunkharnisch, Carabinieri und Trabanten<ref>''Trabanten'' waren dienende Begleiter, Leibwächter zu Fuß und dienten teils als Schutzwache fürstlicher Personen und hoher Beamten, Quelle Wikipedia </ref> begleitet wurde.
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Über den Einzug von Fürsterzbischof Kardinal [[Matthäus Lang von Wellenburg]] im Jahr [[1519]] in die Stadt Salzburg ist eine genaue Schilderung eines Chronisten (noch nicht von Freisaal aus) erhalten. Dabei sollen unter dem Donner der Kanonen und dem Geläute aller Glocken eine endlose Reihe von [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürgern]] mit gewappneten (mit Wappen versehene) Fähnlein mit dem Kardinal in die Stadt eingezogen sein. Dabei gewesen waren auch die [[Zunft|Zünfte]] in ihren Festtrachten, die Bruderschaften in verschiedenfarbigen Kutten, der Hof mit Beamten und Lakaien, die [[Domkapitel|Domherren]], Pröpste und Äbte der Klöster und Stifte und der Fürsterzbischof selbst im [[Matthäus Lang von Wellenburg#Das Tragen von Purpur|Kardinalpurpur]] auf einem weißem Zelter<ref>Als ''Zelter'' bezeichnete man im [[Mittelalter]] ein leichtes Reitpferd oder Maultier, das den besonders ruhigen und für den Reiter bequemen Zeltgang (die Spezialgangarten Pass und Tölt) beherrschte, Quelle wikipedia.de Zelter_(Pferd)</ref>, der von Edelknaben und [[Salzburger Kirchenprovinz#Suffraganbischöfe|Suffraganbischöfen]] sowie den Lehensträgern des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] im Prunkharnisch, Carabinieri und Trabanten<ref>''Trabanten'' waren dienende Begleiter, Leibwächter zu Fuß und dienten teils als Schutzwache fürstlicher Personen und hoher Beamten, Quelle Wikipedia</ref> begleitet wurde.
    
=== Renaissance-Wandmalereien ===
 
=== Renaissance-Wandmalereien ===
[[1549]] wurde Schloss Freisaal unter dem [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] [[Ernst Herzog von Bayern]] im manieristischen Stil neu erbaut. Der große Saal wurde von Fürsterzbischof [[Michael von Kuenburg]] [[1557]] mit Wandmalereien ausgestattet. Er ließ auch den Garten anlegen. In den späten [[1550er]]-Jahren stellte [[Hans Bocksberger der Ältere]] aus [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] in einer der schönsten Wandmalerei aus der [[Renaissance]]-Zeit in Österreich den Einzug (lat. ''Adventus'') in die Stadt Salzburg als Inszenierung der politischen Herrschaft der Salzburger Erzbischöfe im Festsaal von Schloss Freisaal szenisch dar. <ref>[http://www.bda.at/text/136/Denkmal-des-Monats/10971/Fuersteneinzug-und-Tugendspiegel_Die-Restaurierung-der-Wandmalereien-im-Grossen-Saal-von-Schlo www.bda.at/Bundesdenkmalamt/Fürsteneinzug und Tugendspiegel/Die Restaurierung der Wandmalereien im Großen Saal von Schloss Freisaal bei Salzburg]</ref>   
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[[1549]] wurde Schloss Freisaal unter dem [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] [[Ernst Herzog von Bayern]] im manieristischen Stil neu erbaut. Fürsterzbischof [[Michael von Kuenburg]] ließ den großen Saal mit Wandmalereien ausstatten und auch den Garten anlegen. In den späten [[1550er]]-Jahren stellte [[Hans Bocksberger der Ältere]] aus [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] in einer der schönsten Wandmalereien aus der [[Renaissance]]-Zeit in [[Österreich]] den Einzug (lat. ''Adventus'') in die Stadt Salzburg als Inszenierung der politischen Herrschaft der Salzburger Erzbischöfe im Festsaal von Schloss Freisaal szenisch dar.<ref>[http://www.bda.at/text/136/Denkmal-des-Monats/10971/Fuersteneinzug-und-Tugendspiegel_Die-Restaurierung-der-Wandmalereien-im-Grossen-Saal-von-Schlo www.bda.at/Bundesdenkmalamt/Fürsteneinzug und Tugendspiegel/Die Restaurierung der Wandmalereien im Großen Saal von Schloss Freisaal bei Salzburg]</ref>   
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Seit dem [[19. Jahrhundert]] befindet sich das Wasserschloss in privatem Besitz. [[1907]] wurde es baulich sehr stark verändert. In der [[Zwischenkriegszeit]] erwarb der Arzt Dr. Emmerich Vocelka das Schloss und in den darauffolgenden Jahrzehnten wurde es von verschiedenen Mietern bewohnt, unter anderem von der Musikerfamilie Tenta und vom Künstler [[Lucas Suppin]], der von [[1966]] bis [[1990]] hier lebte. Der Schriftsteller [[Peter Handke]], der einige Jahre in Salzburg verbrachte, war mehrmals in Freisaal zu Gast. 
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Nach dem Tod von Dr. Vocelka und dessen Gattin unternahmen deren Nachfahren, die Eigentümer- und Erbengemeinschaft Kendler-Schneider-Rinner mit Familien, mehrere Versuche, das Schloss der [[Stadtgemeinde Salzburg]] zum Kauf anzubieten, was diese jedoch ablehnte. Daher blieb das Schloss weiterhin in privater Hand. Bereits in den [[1970er]]-Jahren waren umfassende Renovierungsarbeiten durch Dr. Vocelkas Erben durchgeführt worden und als nach einem Besitzwechsel alle Mietparteien ausgezogen waren, wurde das Schloss vom neuen Eigentümer nochmals von Grund auf restauriert und auch der Park umgestaltet.
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=== Das Wasserschloss im 21. Jahrhundert ===
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Freisaal befand sich Anfang des [[21. Jahrhundert]]s wieder in einem erstklassigen Zustand. Es wurde [[2006]] an den deutschen Zeitungsbesitzer Erich Schuhmann<ref>2007 verstorben, er leitete 500 Publikationen, darunter 38 Tageszeitungen mit insgesamt 16&nbsp;000 Mitarbeitern; zuletzt betrug der Jahresumsatz mehr als zwei Milliarden Euro, Quelle: "[[Salzburger Nachrichten]]" vom 29. August 2008</ref> verkauft. Seine Lebensgefährtin Hedwig Wenzl ließ die Fresken im Großen Saal  (Freudensaal?) renovieren, die zu den bedeutendsten Wandmalereien der [[Renaissance]] im heutigen Österreich gehören.
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Der frühere Eigentümer Erich Schumann wollte aus Freisaal einen "Ort der Begegnung der Kulturen" machen, wie Hedwig Wenzl 2008 den "[[Salzburger Nachrichten]]" erzählte. Sein Tod durchkreuzte diese Pläne. Eigentümerin ist laut Grundbuch die Salzburger SFS Immobilienverwaltung GmbH &amp; Co KG, deren Gesellschafterin die Salzburgerin Hedwig Wenzl ist. Ihr fiel das Schloss nach dem Tod ihres Lebensgefährten Erich Schumann zu. Seither steht das Wasserschloss leer und ungenutzt. Wie die "[[Kulturklauberin]]" [[Daniele Pabinger]] im Herbst [[2025]] mit Zustimmung von Hedwig Wenzl vor Ort recherchierte, hatten sich sich mittlerweile ungebetene Gäste immer wieder in den Räumen des Wasserschlosses aufgehalten und einige Räume dabei verwüstet.<ref>{{Kulturklauberin|https://www.sn.at/salzburg/chronik/schloss-freisaal-salzburg-nicht-tauben-185628634}}</ref>
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Seit dem [[19. Jahrhundert]] befindet sich das Wasserschloss in privatem Besitz. [[1907]] wurde es baulich sehr stark verändert und fast nichts mehr zeugt von seinem ursprünglichen Aussehen. In den Jahren nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wohnten in dem damals nicht sehr gepflegten Gebäude zahlreiche Mieter, u. a. auch der Künstler [[Lucas Suppin]]. Erst in den [[1990er]]-Jahren, als alle Mietparteien ausgezogen waren, wurde das Schloss von Grund auf restauriert und auch der Park wieder in einen guten Zustand gebracht. Nachdem die [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt Salzburg]] es trotz mehrfacher Versuche des Eigentümers Suppin verabsäumte, das Schloss zu erwerben, blieb das Schloss in private Hand.  
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== Schlossweiher und -garten als Versorgungslieferant ==
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Freisaal war neben den [[Sternweiher|Hellbrunner Weihern]] und jenen in [[Glanegg]], [[Rif]], [[Liefering]] und dem [[Leopoldskroner Weiher]] eines jener Gewässer, in denen das [[Salzburger Hoffischerei|Hoffischhaus]] seine Fangüberschüsse zwischenlagerte. Kleinere Fische aus hochgelegenen (Berg)Seen wurden hier zur Fanggröße herangefüttert.
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Freisaal befindet sich heute wieder in einem erstklassigen Zustand. Es wurde [[2006]] an den deutschen Zeitungsbesitzer Erich Schuhmann<ref>2007 verstorben, er leitete 500 Publikationen, darunter 38 Tageszeitungen mit insgesamt 16.000 Mitarbeitern; zuletzt betrug der Jahresumsatz mehr als zwei Milliarden Euro,Quelle: [[Salzburger Nachrichten]] vom 29. August 2008</ref> verkauft. Seine Lebensgefährtin Hewig Wenzl ließ die Fresken im ''Großen Saal''  (Freudensaal?) renovieren, die zu bedeutendsten Wandmalereien der Renaissance im heutigen Österreich gehören.
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Über etwa 350 Jahren bestand der Freisaaler "Kuchlgarten", der bis Anfang des [[19. Jahrhundert]]s den [[Salzburger Fürstenhof|fürsterzbischöflichen Hof]] mit Fischen, Obst und Felderträgen versorgte.
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== Aus der Zeittafel des Schlosses ==
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[[Datei:Freisaal Wasserschloss Nonntal Salzburg 2008.jpg|thumb|Blick über den Weiher, der das Wasserschloss umgibt.]]
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[[Datei:Freisaal Wasserschloss Nonntal Salzburg Winter 2021 01.jpg|thumb|Das Wasserschloss im Winter.]]
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[[Datei:Ballonfahrt Stadt Salzburg Juli 2024 13.jpg|thumb|[[Bilder einer morgendlichen Ballonfahrt im Sommer 2024 über der Stadt Salzburg]]. Blick auf das südliche [[Nonntal]]-[[Freisaal]]. Oben die [[Gebäude der Natur- und Lebenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg]] mit rechts anschließend dem botanischen Garten der Universität. Links oben neben diesen Gebäuden steht das [[Seniorenheim Hellbrunn]], das seinen Namen von der [[Hellbrunner Straße]] hat, an der es steht. Links unten das [[Wasserschloss Freisaal]], rechts der [[Kreisverkehr Nawi]]. Die Siedlung rechts und oben gehören zum Stadtteil [[Herrnau]].]]
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* [[1392]]: Mögliche Erwähnung des Schlosses im Lied ''W 7'' des [[Mönch von Salzburg|Mönchs von Salzburg]].
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* [[1452]]: Erste belegte Einritt eines neu gewählten [[Erzbischof]]s von Freisaal durch [[Sigmund I. von Volkersdorf]].
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* [[1786]]: Der [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#K|Kämmerer]] und Vice-Oberstjägermeister Christoph Baron von Gemmingen bekommt Freisaal als Wohnsitz angewiesen.
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* [[1809]]: Verpachtung des Erdgeschosses und Gartens an den Strumpfhändler Joseph Götschner.
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* [[1811]]: Verkauf an [[Hotel zum Goldnen Schiff|Schiffswirt]] Wolfgang Mayr in der Stadt Salzburg.
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* [[1841]]: Verkauf an den Oberförster Anton Ritter von Koch-Sternfeld.
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* [[1861]]: Verkauf an Anton Freiherr von Lilien und Gattin, geborene Freiin von Berwordt.
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* [[1879]]: Verkauf an Leopold Müller in [[München]].
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* [[1880]]: Zunächst Übergang an Anna Flach aus München, dann Verkauf an Wilhelmine Fischer aus Marburg.
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* [[1881]]: Zwangsversteigerung und Erwerb durch Erhart Hohenner.
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Es folgen weitere Verkäufe und nochmals eine Zwangsversteigerung.
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* [[1970]]: Das [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] erhält ein Vorkaufsrecht, das es aber nicht nutzt. Im selben Jahr wird ein Dokumentarfilm über das Schloss gedreht.
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* [[1985]]: [[Peter Handke]] dreht im Schloss den Film "Das Mal des Todes".
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* [[1988]]: Johann Linsmayr kauft das Schloss. Im selben Jahr kommt es zu Konflikten mit den Mietern.
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* [[1995]]: Konkurs der Bauträgerfirma Linsmayr. Im selben Jahr entsteht ein Film zu einer Führung der [[Freunde der Salzburger Geschichte]] im Schloss.
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* [[2006]]: Übernahme des Schlosses durch die SFS Immobilienverwaltungs GmbH &amp; Co KEG.
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== Bilder ==
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== Literatur ==
 
== Literatur ==
* [[Freisaal, das Schloss im Spiegel der Geschichte]]
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* Ronald Gobiet: "[[Freisaal, das Schloss im Spiegel der Geschichte]]"
* ''Michael Rainer'', Seite 19-21, in ''400 Jahre Hellbrunner Allee, [[1615]]-[[2015]], Vom Fürstenweg zum Naherholungsgebiet'', [[Schriftenreihe des Landesmedienzentrums, Serie Sonderpublikationen]], Nr. 256, 2. Auflage, Aug. 2016, ISBN 978-3-85015-282-2
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* "Michael Rainer", Seite 19–21, in: "400 Jahre Hellbrunner Allee, [[1615]]-[[2015]], Vom Fürstenweg zum Naherholungsgebiet", [[Schriftenreihe des Landesmedienzentrums, Serie Sonderpublikationen]], Nr. 256, 2. Auflage, Aug. 2016, ISBN 978-3-85015-282-2
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [http://www.burgen-austria.com/Archiv.asp?Artikel=Salzburg%20-%20Freisaal Burgen Austria]
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* [http://www.burgen-austria.com/archive.php? Burgen Austria]
* [[Salzburger Nachrichten]] 29. August 2008
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* Ronald Gobiet: "Freisaal, das Schloss im Spiegel der Geschichte"
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* "[[Salzburger Nachrichten]]" 29. August 2008
 
* {{Quelle Heimatkunde Hübl}}
 
* {{Quelle Heimatkunde Hübl}}
==== Einzelnachweise ====
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== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
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[[Kategorie:Nonntal]]
 
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
   
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
 
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
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[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)‎]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Fürsterzbistum)‎]]
[[Kategorie:Erzbischof]]