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== Einleitung ==
 
== Einleitung ==
Die Baulichkeiten wurden um [[696]] (nach der Haustradition [[582]]) von [[Rupert von Worms]] geschaffen.<ref>Prinz, Friedrich: ''Vorbenediktinisches Mönchtum, fränkische Mission und die Regula s. Benedicti im Salzburger Land'', in: [[St. Peter in Salzburg]], Seite 15.</ref> Das Kloster und die Lebensgemeinschaft dürften Quellen nach schon bestanden haben. Es ist jedoch nicht das älteste Kloster im süddeutschen Raum<ref>siehe [[Kloster Herrenchiemsee]] und dortige Quelle</ref>.
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Die Baulichkeiten wurden um [[696]] (nach der Haustradition [[582]]) von [[Rupert von Salzburg]] geschaffen.<ref>Prinz, Friedrich: ''Vorbenediktinisches Mönchtum, fränkische Mission und die Regula s. Benedicti im Salzburger Land'', in: [[St. Peter in Salzburg]], Seite 15.</ref> Das Kloster und die Lebensgemeinschaft dürften Quellen nach schon bestanden haben. Es ist jedoch nicht das älteste Kloster im süddeutschen Raum<ref>siehe [[Kloster Herrenchiemsee]] und dortige Quelle</ref>.
    
== Name ==
 
== Name ==
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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Archäologische Grabungen, die seit 1980 auf dem Gebiet des heutigen [[Kirchliche Begriffe#K|Klosters]] durchgeführt werden, haben bereits drei Mosaike zu Tage gebracht. Damit konnte nachgewiesen werden, dass der heutige [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof]] der Erzabtei mit einer großen, schönen Villenanlage verbaut gewesen war<ref>[[Stefan Karwiese]], Archäologe, Quelle {{Quelle SW-SN|27. Mai 2011}}</ref>. Das erste Kloster aber war ursprünglich im Raum des heutigen [[Kapitelplatz]]es beheimatet. Die ersten Äbte des Klosters waren gleichzeitig auch Bischöfe ([[Rupert von Worms|Rupert]], [[Vitalis]], [[Flobrigis]], [[Johannes I. von Salzburg|Johannes]], [[Virgil]], [[Adalram]], [[Liupram]], [[Adalwin]]) bzw. [[Erzbischöfe]] ([[Theotmar I.]], [[Pilgrim I.]], [[Odalbert]], [[Egilolf]], [[Herold]], [[Friedrich I.]], [[Hartwig]]).  
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Archäologische Grabungen, die seit 1980 auf dem Gebiet des heutigen [[Kirchliche Begriffe#K|Klosters]] durchgeführt werden, haben bereits drei Mosaike zu Tage gebracht. Damit konnte nachgewiesen werden, dass der heutige [[Stiftshof St. Peter|Stiftshof]] der Erzabtei mit einer großen, schönen Villenanlage verbaut gewesen war<ref>[[Stefan Karwiese]], Archäologe, Quelle {{Quelle SW-SN|27. Mai 2011}}</ref>. Das erste Kloster aber war ursprünglich im Raum des heutigen [[Kapitelplatz]]es beheimatet. Die ersten Äbte des Klosters waren gleichzeitig auch Bischöfe ([[Rupert von Salzburg|Rupert]], [[Vitalis]], [[Flobrigis]], [[Johannes I. von Salzburg|Johannes]], [[Virgil]], [[Adalram]], [[Liupram]], [[Adalwin]]) bzw. [[Erzbischöfe]] ([[Theotmar I.]], [[Pilgrim I.]], [[Odalbert]], [[Egilolf]], [[Herold]], [[Friedrich I.]], [[Hartwig]]).  
    
Die Hauptaufgabe des Klosters und des Abtbischofs war neben der Seelsorge die ([[Slawen]]-)Mission. Gegen Ende des [[9. Jahrhundert]]s setzte sich in dem Kloster die [[Benediktiner]]regel als Grundlage des Ordens durch. [[987]] wurden Kloster und [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] von einander getrennt und die bisherige Gütergemeinschaft aufgehoben. Das Kloster erhielt nun von Erzbischof [[Friedrich I.]] Grund am [[Mönchsberg]]felsen nächst den Salzburger [[Katakomben]] zugewiesen, wo zuvor schon ein alter Friedhof bestanden hatte, wo bald ein neues Klostergebäude und danach auch eine neue [[Stiftskirche St. Peter|Klosterkirche]] entstand. St. Peter blieb aber, trotz der Aufgabentrennung, bis ins [[12. Jahrhundert]] Residenz des Salzburger Erzbischofs.
 
Die Hauptaufgabe des Klosters und des Abtbischofs war neben der Seelsorge die ([[Slawen]]-)Mission. Gegen Ende des [[9. Jahrhundert]]s setzte sich in dem Kloster die [[Benediktiner]]regel als Grundlage des Ordens durch. [[987]] wurden Kloster und [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] von einander getrennt und die bisherige Gütergemeinschaft aufgehoben. Das Kloster erhielt nun von Erzbischof [[Friedrich I.]] Grund am [[Mönchsberg]]felsen nächst den Salzburger [[Katakomben]] zugewiesen, wo zuvor schon ein alter Friedhof bestanden hatte, wo bald ein neues Klostergebäude und danach auch eine neue [[Stiftskirche St. Peter|Klosterkirche]] entstand. St. Peter blieb aber, trotz der Aufgabentrennung, bis ins [[12. Jahrhundert]] Residenz des Salzburger Erzbischofs.
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Das Wappen zeigt zwei gekreuzte Schlüssel auf gelbem Hintergrund.
 
Das Wappen zeigt zwei gekreuzte Schlüssel auf gelbem Hintergrund.
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== Äbte von St. Peter ==
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== Äbte und Priore von St. Peter ==
* ''Hauptartikel [[Äbte von St. Peter]]
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: ''Hauptartikel [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]
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: ''Hauptartikel [[Prior der Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]
 
Zunächst waren die Äbte auch Bischöfe von Salzburg, seit [[798]] mit [[Arn]] auch [[Erzbischof]] bis [[987]], als es zur Trennung der Ämter des Abtes und des Erzbischofs kam.
 
Zunächst waren die Äbte auch Bischöfe von Salzburg, seit [[798]] mit [[Arn]] auch [[Erzbischof]] bis [[987]], als es zur Trennung der Ämter des Abtes und des Erzbischofs kam.
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Am [[15. Februar]] [[2025]] wurde [[Jakob Auer]] zum 89. Abt der Erzabtei gewählt.
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Am [[15. Februar]] [[2025]] wurde [[Jakob Auer (Abt)|Jakob Auer]] zum 89. Abt der Erzabtei gewählt.
    
== St.-Peter-Bezirk  ==
 
== St.-Peter-Bezirk  ==
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* ''Hauptartikel [[Stiftskirche St. Peter]]
 
* ''Hauptartikel [[Stiftskirche St. Peter]]
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Die erste Klosterkirche von St. Peter wurde um [[696]] errichtet, als [[Rupert von Worms|Rupert]] (Hruodpert) die dortige wohl seit der Spätantike weiterlebende romanische Klostergemeinschaft erneuerte. Die heutige Kirche geht im Kern auf einen Bau zurück, der von [[1125]] bis [[1143]] erbaut wurde. Der mächtige Kirchturm, der um 1400 [[Romanik|romanisierend]] erhöht wurde, stammt im Kern aus dem [[9. Jahrhundert]].  
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Die erste Klosterkirche von St. Peter wurde um [[696]] errichtet, als [[Rupert von Salzburg|Rupert]] (Hruodpert) die dortige wohl seit der Spätantike weiterlebende romanische Klostergemeinschaft erneuerte. Die heutige Kirche geht im Kern auf einen Bau zurück, der von [[1125]] bis [[1143]] erbaut wurde. Der mächtige Kirchturm, der um 1400 [[Romanik|romanisierend]] erhöht wurde, stammt im Kern aus dem [[9. Jahrhundert]].  
    
Im Geist der [[Renaissance]] wurde die Kirche [[1605]]/[[1606]] umgestaltet, [[1619]]/[[1620]] eingewölbt und [[1622]] mit einer schlanken Vierungskuppel versehen. Der unverwechselbare [[barock]]e Zwiebelturm wurde unter Abt [[Beda Seeauer]] [[1756]] errichtet. Die beiden Hochaltäre sind wesentlich von [[Martin Johann Schmidt]] (Kremser Schmidt) gestaltet. Das Innere der Kirche ist [[1760]]/[[1766]] mit reicher [[Rokoko]]<nowiki>ausstattung</nowiki> (Rocaille-Stuck und Deckenbilder) geschmückt. Die alte [[Romanik|romanische]] Baustruktur bleibt dabei gut erkennbar.
 
Im Geist der [[Renaissance]] wurde die Kirche [[1605]]/[[1606]] umgestaltet, [[1619]]/[[1620]] eingewölbt und [[1622]] mit einer schlanken Vierungskuppel versehen. Der unverwechselbare [[barock]]e Zwiebelturm wurde unter Abt [[Beda Seeauer]] [[1756]] errichtet. Die beiden Hochaltäre sind wesentlich von [[Martin Johann Schmidt]] (Kremser Schmidt) gestaltet. Das Innere der Kirche ist [[1760]]/[[1766]] mit reicher [[Rokoko]]<nowiki>ausstattung</nowiki> (Rocaille-Stuck und Deckenbilder) geschmückt. Die alte [[Romanik|romanische]] Baustruktur bleibt dabei gut erkennbar.
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[[Kategorie:Erzdiözese]]
 
[[Kategorie:Erzdiözese]]
 
[[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]]
 
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Religion]]
 
[[Kategorie:Religion]]
 
[[Kategorie:Kloster]]
 
[[Kategorie:Kloster]]