| − | Nach heutiger Auffassung gilt ''P. labyrinthella'' als eigenständige Art (Karsholt & Nieukerken 2011), deren Raupen nahezu ausschließlich in den Blättern von Zitterpappeln (''[[Populus tremula]]'') minieren. Nur gelegentlich sollen sie auch an Weißpappel (''[[Populus alba]]'') zu finden sein. Die schmale, schwarze Kotspur der Minen unterscheidet sie aber von den Minen von ''[[Phyllocnistis xenia]]''. Die langen, silberweißen Gangminen sind an Zitterpappel daher unverwechselbar und wurden in Salzburg an jungen, weniger als 2 m hohen Büschen gefunden. Obwohl geeignet erscheinende Biotope mit Beständen der Futterpflanze in Salzburg in niedrigen Lagen durchaus verbreitet sind, ist die Art offensichtlich sehr selten. Sie wird daher, trotz der unzureichenden Datenlage, als potentiell bedroht eingestuft. | + | Nach heutiger Auffassung gilt ''P. labyrinthella'' als eigenständige Art (Karsholt & Nieukerken 2011), deren Raupen nahezu ausschließlich in den Blättern von Zitterpappeln (''[[Populus tremula]]'') minieren. Angaben für Weißpappel (''[[Populus alba]]'') oder Hybridpappel (''Populus x canescens'') sind höchst fraglich. Jedenfalls ist für Salzburg nur ''[[Populus tremula]]'' belegt. Die schmale, schwarze Kotspur der Minen unterscheidet sie jedenfalls von den Minen von ''[[Phyllocnistis xenia]]''. Die langen, silberweißen Gangminen sind an Zitterpappel daher unverwechselbar und wurden in Salzburg an jungen, meist weniger als 2 m hohen Büschen gefunden. Obwohl geeignet erscheinende Biotope mit Beständen der Nahrungspflanze in Salzburg in niedrigen Lagen durchaus verbreitet sind, ist die Art offensichtlich sehr selten. Sie wird daher, trotz der unzureichenden Datenlage, als potentiell bedroht eingestuft (Einstufung NT nach Embacher et al. 2024). |