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In Österreich wird ''P. medicaginella'' von Huemer (2013) nur aus Ober- und Niederösterreich, sowie Wien und dem Burgenland gemeldet. In Oberösterreich wird die Art dabei nur aus dem Alpenvorland angegeben (Klimesch 1990). In Bayern fehlt sie im voralpinen Hügel- und Moorland (Alpenvorland) und den Alpen, ist in den übrigen drei Naturräumen aber rezent vertreten (Haslberger & Segerer 2016).
 
In Österreich wird ''P. medicaginella'' von Huemer (2013) nur aus Ober- und Niederösterreich, sowie Wien und dem Burgenland gemeldet. In Oberösterreich wird die Art dabei nur aus dem Alpenvorland angegeben (Klimesch 1990). In Bayern fehlt sie im voralpinen Hügel- und Moorland (Alpenvorland) und den Alpen, ist in den übrigen drei Naturräumen aber rezent vertreten (Haslberger & Segerer 2016).
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==Biologie und Gefährdung==
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Über die Biologie der Art ist aus Salzburg außer den oben angegeben Nahrungspflanzen nichts bekannt. Generell minieren die Raupen an verschiedenen Fabaceae, besonders ''Melilotus'', ''Medicago'' und ''Trifolium''-Arten. Nach dem bisherigen Verbreitungsbild dürfte es sich bei ''P. medicaginella'' um eine wärmeliebende Art zu handeln, die in Salzburg am Rand ihrer ökologischen Amplitude existiert und vielleicht auch nicht dauern hier vorkommt. Sie wird daher bei Embacher et al. (2024) trotz des Fehlens von Daten zu Lebensraum und Biologie als vom Aussterben bedroht angesehen (Einstufung CR).