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Textersetzung - „Le Nozze di Figaro“ durch „Le Nozze di Figaro
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[[Bild:Mozart.JPG|thumb|300px|[[Mozart]]]]'''Der Hofmarstall''' (später erstes Festspielhaus, ab 1960 auch das ''Kleine Festspielhaus'' genannt, seit 2006 '''Haus für Mozart''')  wurde in der Anlage mit seiner langgestreckten Front zur [[Hofstallgasse]] von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] errichtet.  
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[[Datei:Haus für Mozart, Kleines Festspielhaus in Salzburg bei Nacht.jpg|thumb|Haus für Mozart, Kleines Festspielhaus in Salzburg, Nachtaufnahme im Juli 2011.]]
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{{googlemapsort|Hofstallgasse_1+5020+Salzburg}}
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[[Datei:Haus für Mozart 01.jpg|thumb|Blick von der Bühne in den Zuschauerraum.]]
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[[Datei:Festspielhaus erstes in der Stadt Salzburg um 1938 Nutzungsbedingungen siehe Bilddatei.jpg|thumb|Blick in das Festspielhaus um 1938.]]
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[[File:Bühne Haus für Mozart Salzburg.jpg|thumb|Bühne Haus für Mozart Salzburg.]]
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[[File:Haus für Mozart Faistauer-Foyer 2.jpg|thumb|Haus für Mozart Faistauer-Foyer 2.]]
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Das '''Haus für Mozart''' ist ein Veranstaltungshaus in der [[Salzburger Altstadt]] in einem ehemaligen Teil des [[Hofmarstall]]s. Es wurde im Sommer [[2006]] neu eröffnet. Ab [[1960]] nannte man es das "Kleine Festspielhaus", seit 2006 "Haus für Mozart".
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Der Marstall wurde [[1607]] errichtet, bot Platz für 150 Pferde, hatte einen Marmorbrunnen und die einzige Pferdeapotheke sowie ein "Arzneyschmidt" (Tierarzt) waren dort untergebracht.
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Das heutige Haus für Mozart war Teil des [[Hofmarstall]]s, der [[1607]] von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau|Wolf Dietrich]] errichtet worden war. Später entstanden dann die [[Sommerreitschule|Sommer]]- und die beiden [[Winterreitschule]]n, eine ist das heutige "Haus für Mozart", die andere der heutige [[Karl-Böhm-Saal]], ehemals Stadtsaal.
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[[1662]] wurde dieser Bau unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erweitert und die Winterreitschule eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Erzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Die [[Felsenreitschule|Sommerreitschule]] und die Fassade der nördliche Schmalseite zum Karajanplatz und zur Marstallschwemme hin wurde nach Plänen von Johann Bernhard [[Fischer von Erlach]] [[1693]]/[[1694|94]] gestaltet. Der dortige marmorne Torbogen zeigt auf Postamenten sitzende allegorische Frauenfiguren (Europa und Asien darstellend), mit Einhörnern, den Wappentieren des Erzbischofs Graf von Thun und Hohenstein.  
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Nach der Funktion als Teil des fürsterzbischöfliche Hofmarstall erfolgte im Winter [[1924]]–[[1925]] der ersten Umbau für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt [[Eduard Hütter]]. Es war das erste [[Salzburger Festspielhaus]], neben dem es auch den Stadtsaal gab und auch das [[Haus der Natur]] bis [[1956]] untergebracht war. Am [[13. August]] wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama "[[Das Salzburger Große Welttheater]]" eröffnet. [[1926]] wurde es für 1 200 Personen erweitert. [[1937]]–[[1938]] folgte ein weiterer Ausbau, beide unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Der Saal wurde dabei um 180 Grad gedreht und das [[Bühnenhaus Haus für Mozart|Bühnenhaus]] kam auf die Seite der [[Clemens-Holzmeister-Stiege]] im [[Toscaninihof]]. Der Zuschauerraum fasste dann 1 682 Personen. Nochmals [[1939]] wurde es von [[Benno von Arent]] umgebaut.
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In der Zeit der Monarchie war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt.  
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Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] beschlagnahmten die amerikanischen Besatzungstruppen das Festspielhaus für Veranstaltungen für Amerikaner. Das auf Wunsch des Oberkommandierenden der [[USFA|amerikanischen Streitkräfte]] im Land Salzburg, General [[Harry J. Collins]], wurde das Festspielhaus im Jänner [[1947]] wieder den österreichischen Behörden übergeben. Die Armee verwendete ab diesem Zeitpunkt für ihre Zwecke das [[Lifka Kino]]. Der [[Präsident der Salzburger Festspiele|Präsident]] der [[Salzburger Festspielhaus-Gemeinde|Festspielhaus-Gemeinde]], [[Heinrich Puthon]], hatte auf Anregung von [[Landeshauptmann]] Ing. [[Albert Hochleitner]], im Einvernehmen mit der Leitung des Lifka Kinos seine Zustimmung erteilt, dass im Festspielhaus neben Opernaufführungen täglich zwei Kinovorstellungen, beginnend am [[2. Februar]] 1947 in der Zeit von 16 Uhr bis 19 Uhr abgehalten wurden.
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Im Winter [[1924]] - [[1925]] erfolge der ersten Umbau zum Festspielhaus für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt Eduard Hütter. Am 13. August wurde das Haus mit [[Hugo von Hofmannsthal]]s Drama [[Das Salzburger Große Welttheater]] eröffnet. [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] folgte ein weiterer Ausbau unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Das Bühnenhaus kam auf die Seite der St.-Peters-Stiege und der Zuschauerraum fasste dann 1.682 Personen.
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Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christof Lederwasch]]. Nach Übersiedlung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] (das ebenfalls in diesem Teil des Hofmarstalls untergebracht war) in das ehemalige [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinenkloster]] ([[1956]]) erfolgte bis [[1960]] der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]] im nördlichen Teil des ehemaligen Hofmarstalls. Das kleine Festspielhaus wurde neuerlich umgebaut und am [[29. Juli]] [[1963]] mit der Aufführung von ''[[Le Nozze di Figaro]]'' seiner Bestimmung übergeben.
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Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christoph Lederwasch]]. Nach Übersiedelung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] in das ehemalige [[Ursulinenkloster]] ([[1956]]) erfolgte bis [[1960]] der Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von [[Clemens Holzmeister]].
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[[2004]] begann man mit dem Umbau des Kleinen Festspielhauses, der im [[Mozartjahr 2006|Mozart-Jubiläumsjahr]] fertiggestellt war und am [[25. Juni]] 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
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Bemerkenswert ist auch das [[Faistauer-Foyer]] mit Fresken von [[Anton Faistauer]].
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==Ereignisse==
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Am [[28. Juli]] [[1937]] besuchte die Amerikanerin [[Sara Roosevelt]], Mutter des amerikanischen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt, auf Einladung von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] bei einer Aufführung von "[[Faust]]" bei den [[Salzburger Festspiele 1937]]. Sie wurde von ihrer Enkelin Mrs. Donner-Roosevelt und Mr. Hooker begleitet.
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Am [[13. Mai]] [[1951]] gab [[Zarah Leander]] ein Konzert im Festspielhaus unter der Begleitung der Kapelle Heinz Sandauer. Das begeisterte Publikum war nur durch das Abschalten des Lichtes dazu zu bewegen, den Saal zu verlassen.
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Am [[26. Mai]] 1951 sprach der frühere deutsche Reichsbankpräsident des NS-Regimes, Hjalmar Schacht, zum Abschluss der "Europawoche" im vollbesetzten Festspielhaus über Wirtschafts- und Finanzprobleme Europas; ein gegen den Auftritt Schachts protestierender Zuhörer wurde aus dem Saal gedrängt;
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Am [[14. Mai]] [[1955]] fanden um 20 Uhr die Finalkämpfe der Staatsmeisterschaften im Turnierreiten (!) im "großen Saal des Festspielhauses" statt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=4SiKpGLfgk75qBF5nvqWm7xi4Z74BcjGtyOTGk6WiUGhBPCGNmJA8Ylxn6%2BaW8t3ce5aMVppCW9VlFi4yAI%2FZmyJy77LVmH8%2BPAFMylQUXANN0giGC2DznSO%2BjTui2iS&id1=19550506_07&q=%2522Rudolf%2520Runtsch%2522#sn-archiv-7 www.sn.at], Archiv der Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 6. Mai 1955, Seite 7</ref>
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== Bilder ==
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== Weblinks ==
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* [https://www.facebook.com/photo.php?fbid=493940650667835&set=a.270690759659493.65654.270686449659924&type=1&theater facebook Old Salzburg historische Aufnahme] noch vor dem Umbau zum "Kleinen Festspielhaus"
    
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* Beitrag [[Altstadt]] von Salzburg
 
* Beitrag [[Altstadt]] von Salzburg
* Josef Hübl ''Heimatkunde Stadt Salzburg'', [[Salzburger Druckerei]], 1974
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* {{Quelle Heimatkunde Hübl}}
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{{Quelle Festspiele in Salzburg}}
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19470122&query=text:%22Puthon%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 22. Jänner 1947, Seite 4
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
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[[Kategorie:Festspielbezirk]]
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[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Mozart]]
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[[Kategorie:Veranstaltungsort]]
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[[Kategorie:Veranstaltungsort Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Salzburger Festspiele]]