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'''{{PAGENAME}}''' lockt alljährlich rund 20 000 Radfahrer, etwa zwei Prozent aller Besucher, auf die [[Großglockner Hochalpenstraße]].
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[[Datei:Radfahren auf der Großglockner Hochalpenstraße.jpg|thumb|Radfahren auf der Großglockner Hochalpenstraße.]]
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'''Radfahren auf der Großglockner Hochalpenstraße''' lockt alljährlich zwischen 20 000 und 25 000 Radfahrer, etwa zwei Prozent aller Besucher, auf die [[Großglockner Hochalpenstraße]]. Der [[E-Bike]]-Anteil liege bei 15 bis 20 Prozent (Daten Herbst 2023).
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== Allgemeines ==
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== Geschichte ==
Bei der Eröffnung der Hochalpenstraße im Jahr [[1935]] kassierte die damalige Mautnerin [[Hella Dick]] einen [[Schilling]] je Radfahrer. Dies entspricht 2011 umgerechnet etwa dem Wert von 22 Cent. Ab 1967 war dann die Straße für Radfahrer mautfrei zu befahren. Im Sommer 2011 sollte wieder eine Radfahrer-Maut eingehoben werden.
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Bei der Eröffnung der Hochalpenstraße im Jahr [[1935]] kassierte die damalige Mautnerin [[Hella Dick]] einen [[Schilling]] je Radfahrer. Dies entspricht 2023 umgerechnet etwa dem Wert von € 4,50.<ref>[https://www.eurologisch.at/docroot/waehrungsrechner/#/ Historischer Währungsrechner]</ref> Ab [[1967]] war dann die Straße für Radfahrer mautfrei zu befahren.  
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== Radfahrermaut-Debatte 2011 ==
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=== Sommer 2011: Wieder eine Radfahrer-Maut? ===
Da die Anzahl der Unfälle mit Radfahrern auf der Großglockner Hochalpenstraße in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hatte, wollte die [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] mit einer Maut von fünf Euro pro Radfahrer während der Hauptreisezeit von 9 bis 15 Uhr dieses Problem mindern. Diese Maßnahme sollte Radfahrer dazu bringen, die Panoramastraße nur während der Tagesrandzeiten zu benützen. Die Mautgebühr beinhaltete eine Unfallversicherung und Sicherheitstipps.
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Da die Anzahl der Unfälle mit Radfahrern auf der Großglockner Hochalpenstraße in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hatte, wollte die [[Großglockner Hochalpenstraßen AG]] (GROHAG) mit einer Maut von fünf Euro pro Radfahrer während der Hauptreisezeit von 09 bis 15 Uhr dieses Problem mindern. Diese Maßnahme sollte Radfahrer dazu bringen, die Panoramastraße nur während der Tagesrandzeiten zu benützen. Die Mautgebühr hätte eine Unfallversicherung und Sicherheitstipps inkludiert gehabt.
 
   
 
   
=== Zwei Prozent der jährlichen Besucher wollen nicht bezahlen ===
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Doch daraus wurde vorerst nichts. Heftige Proteste und prophezeite "Tourismusschädigung" bewogen die GROHAG zu einem Rückzieher. "Die Diskussion in den letzten Tage habe gezeigt, dass die erforderliche Akzeptanz für eine solche Maßnahme zu gering sei", sagte am [[11. Februar]] [[2011]] der Aufsichtsratsvorsitzende und [[Landeshauptmann-Stellvertreter|stv. Landeshauptmann]] [[Wilfried Haslauer junior]] ([[ÖVP]]).
Doch daraus wurde vorerst nichts. Heftige Proteste und prophezeite "Tourismusschädigung" bewogen die Großglockner Hochalpenstraßen AG zu einem Rückzieher. ''Die Diskussion in den letzten Tage habe gezeigt, dass die erforderliche Akzeptanz für eine solche Maßnahme zu gering sei'', sagte am [[11. Februar]] 2011 der Aufsichtsratsvorsitzende und stv. Landeshauptmann [[Wilfried Haslauer (junior)]] ([[ÖVP]]).
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==== Reaktionen auf die Rücknahme der Maut ====
Nun wird nach neuen Lösungen gesucht, wie die rund 20&nbsp;000 Radfahrer ungefährdet in der Masse von rund 900&nbsp;000 Besuchern jährlich den Berg rauf und runter kommen.
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* Auszug Leserbrief in den "[[Salzburger Nachrichten]]" (SN) vom [[23. Februar]] 2011 von Univ.-Prof. Dr. Andreas Jungwirth, Salzburg:  
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:''[...[ Die GROHAG versucht durch die gut gemeinte Idee der Verkehrsentflechtung, die Radfahrer auf der Großglockner Hochalpenstraße in die Randzeiten zu verschieben - das ist eine gute Sache und dient der Sicherheit aller [...] Nur die von den Benzindämpfen in ihrer Kritikfähigkeit eingeschränkten Radsportler fahren zu den Spitzenzeiten auf dieser faszinierenden Straße. Trotzdem werden schnell einmal 2&nbsp;000 Unterschriften gesammelt, der [[Fremdenverkehr]] fürchtet um den Verlust von zehn [[Niederlande|holländischen]] Radfahrern, und schon kommt das Nein aus der [[Landesregierung]]. Es wäre besser, die Gebühr als Idiotensteuer zu titulieren denn als Straßenmaut - das würden dann alle verstehen.''
=== Jährlich drei schwere Radlerunfälle ===
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Im Schnitt registrierte die Großglockner Hochalpenstraßen AG jährlich drei schwere Radunfälle, sowie weitere Unfälle mit glimpflicheren Verläufen. Neben dem Unfallsrisiko stellen die Radfahrer zeitweise auch eine nicht unbeträchtliche Behinderung an engeren Straßenstellen für den PKW- und Busverkehr dar. Was zu Rückstaus führt und zu manch unüberlegten Überholmanövern, wie [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] anlässlich seiner letzten Auffahrt im Herbst 2010 mehrmals festgestellt hatte.
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* Auszug Leserbrief in den SN vom [[24. Februar]] 2011 von Dr. Wolfgang Hinterberger, [[Bad Hofgastein]]:
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:''Dieser kurzfristige Rückzug einer meiner Meinung nach vollauf gerechtfertigten Maßnahme ist wieder einmal typisch für eine politische Einmischung<ref>Anmerk. der Aufsichtsrat in der GROHAG ist politisch durch die Länder [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Salzburg]] und [[Kärnten]] besetzt</ref> in eine Maßnahme, die längst fällig war [...] Jedem Menschen mit Hausverstand müsste eigentlich klar sein, dass das Befahren einer sehr aufwendig zu erhaltenden [[Mautstraße]] nicht völlig gratis und franko sein kann, auch wenn es "nur" Fahrräder betrifft! Umso mehr, als es sich bei diesen Fahrrädern meist um sehr hochpreisige Fortbewegungsmittel handelt, deren Besitzer dafür mehrere Hundert bis Tausend(e) Euros ausgegeben haben und daher durchaus in der Lage sind, den geplanten, eher bescheiden angesetzten Betrag von fünf Euro zu leisten [...]''
=== Reaktionen auf die Rücknahme der Maut ===
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* Auszug Leserbrief in den [[Salzburger Nachrichten|SN]] vom 23. Februar 2011 von Univ.-Prof. Dr. Andreas Jungwirth, Salzburg: <br />
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* Leserbrief SN online vom [[7. Februar]] 2011 von Peter Schernthaner, [[Leogang]]:
''... Die GROHAG versucht durch die gut gemeinte Idee der Verkehrsentflechtung, die Radfahrer auf der Großglockner Hochalpenstraße in die Randzeiten zu verschieben - das ist eine gute Sache und dient der Sicherheit aller ... Nur die von den Benzindämpfen in ihrer Kritikfähigkeit eingeschränkten Radsportler fahren zu den Spitzenzeiten auf dieser faszinierenden Straße. Trotzdem werden schnell einmal 2&nbsp;000 Unterschriften gesammelt, der [[Fremdenverkehr]] fürchtet um den Verlust von zehn [[Niederlande|holländischen]] Radfahrern, und schon kommt das Nein aus der Landesregierung. Es wäre besser, die Gebühr als Idiotensteuer zu titulieren denn als Straßenmaut - das würden dann alle verstehen.''
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:''Sehr geehrter Vorstand der GROHAG. Ich kann ihrer Argumentation zur Einführung der Maut für Radfahrer auf der Glocknerstraße einfach nicht folgen. Das Argument der Sicherheit ist meiner Meinung nach sehr an den Haaren herbeigezogen, erstens werden es ja nicht weniger Radfahrer und in den Verkehrsreichsten Monaten Juli, August fahren wegen der Hitze die meisten Radfahrer sowieso vor 9 Uhr auf den Berg und in der Mittagszeit wieder ab. Wenn es ihnen so sehr um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gehen würde dann könnten Sie sich ja Gedanken machen wie Sie denn Verkehr am Glockner einschränken könnte anstatt mit immer neuen Marketingstrategien noch mehr Autos und Motorräder (Mauteinnahmen) auf den Berg zu locken. Nur mehr den Kopf schütteln kann man aber über Hr. Lhst. Haslauer der das noch begrüßt obwohl er bei jeder Gelegenheit betont wie wichtig der Radtourismus für Salzburg ist. Als begeisterter Radfahrer kann Ich mir das ungefähr ausmalen was es für das Image einer Radfahrdestination ausmacht Weltweit die erste Straße zu haben die für Hobbyradfahrer eine Maut einhebt. Jeder der sich in der Radszene auskennt weiß das Österreich im Gegensatz zu [[Italien]], [[Schweiz]] und [[Deutschland]] jetzt schon das Schlechteste Image hat und diese Maut ist nur ein weiterer Mosaikstein zum Negativimage. Man kann sich einfach nicht bei jeder Sonntagsrede als Radfahrdestination präsentieren, man muss das auch Leben.''
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* Leserbrief SN online vom 7. Februar 2011 von Herber Bernegger, [[Siezenheim]]:
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:''Eine Maut für Radfahrer zu ihrer Sicherheit? Diese Maut geht in eine völlig falsche Richtung. Die Radfahrer zu reduzieren während der Hauptverkehrszeiten ist der falsche Ansatz Die Autofahrer zu reduzieren wäre der richtigere Ansatz. Dies würde auch die "gefährlichen Situationen" reduzieren (weniger Autos = weniger Gefahrensituationen). Der Umweltschutz sollte im Fordergrund stehen und die Lust an der körperlichen Bewegung anstatt diejenigen dafür noch zu bestrafen. Die Mautgebühr für die Autos, Motorräder und Busse um den Anteil erhöhen, den man sich von den Radlern holt, würde weniger motorisierten Verkehr bringen, bei gleich hohen Einnahmen und somit die "Sicherheit" der Radler wiederum erhöhen. Man sollte mehr an Elektroautos/-busse denken, mehr alternative Möglichkeiten prüfen (Sammelbusse statt daß jeder einzeln fährt, das Angebot von Elektrobikes erhöhen, etc.,) um den Umweltgedanken mehr zu fördern. Zahlen wir dann auch bald beim Spazieren gehen, beim Bergwandern oder beim Joggen?''
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=== Servicepaket 2011 ===
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Ab Anfang Mai bietet die Großglockner Hochalpenstraßen AG Radfahrern Umkleidemöglichkeiten, Duschen, Safes, Sicherheitstipps sowie ein freiwilliges Versicherungspaket um einen Euro pro Tag. Wer will, kann eine Zeitnehmung ab [[Kassenstelle Ferleiten]] um zwei Euro inkl. Urkunde haben - allerdings nur vor 09 Uhr in der Früh oder nach 15 Uhr am Nachmittag. Das Radfahrer-Pickerl gibt es für alle Radfahrer kostenlos an der Kassenstelle<ref>Quelle "auto touring" Ausgabe 3/2011</ref>.
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=== 2023: Neuerliche Debatte: Eine Maut für E-Biker? ===
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Eine Maut für E-Biker? Das sei vorstellbar, aber derzeit noch kein Thema, heißt es bei der GROHAG.  [[Elektromobilität|E-Mobilität]] macht viele [[Alm]]en und Gipfel mit dem Rad leicht erreichbar.
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Der Boom der [[E-Bike|elektrischen Mountainbikes]] führt zu neuen Konflikten - auch in den [[Alpen]]. Forderungen nach Regeln, Fahrverboten auf Wanderwegen und Geschwindigkeitsbegrenzungen werden vielerorts laut. Harald Gaukel von der "Radlobby Salzburg" schlägt für die Hochalpenstraße regelmäßige "Fahrrad-Nachmittage" und damit zeitweise ein Fahrverbot für den motorisierten Verkehr vor - ähnlich dem Konzept des "Sellaronda Bike Days"<ref>siehe [https://www.sellarondabikeday.com/ homepage Sellaronda Bike Days]</ref> in [[Südtirol]].
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Werden E-Biker also bald eine Maut zahlen müssen? "Das ist vorstellbar, aber aus heutiger Sicht kein Thema", sagt GROHAG-Vorstandschef [[Johannes Hörl]]. Doch er räumt auch ein, dass es durchaus Überlegungen gab, die Lenkung von Rad- und E-Bike-Fahrern strategisch unterschiedlich zu handhaben. Generell setze man alles daran, den Verkehr auf der Mautstraße zeitlich zu entflechten. "Wir bewerben Radfahren aus Sicherheitsgründen bewusst nicht und empfehlen, die Tagesrandzeiten zu nutzen."
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* Auszug Leserbrief in den SN vom 24. Februar 2011 von Dr. Wolfgang Hinterberger, [[Bad Hofgastein]]:<br />
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==== Was sagen die Verkehrsteilnehmer zu einer E-Bike-Maut? ====
''Dieser kurzfristige Rückzug einer meiner Meinung nach vollauf gerechtfertigten Maßnahme ist wieder einmal typisch für eine politische Einmischung<ref>Anmerk. der Aufsichtsrat in der GROHAG ist politisch durch die Länder [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Salzburg]] und [[Kärnten]] besetzt</ref> in eine Maßnahme, die längst fällig war ... Jedem Menschen mit Hausverstand müsste eigentlich klar sein, dass das Befahren einer sehr aufwendig zu erhaltenden Mautstraße nicht völlig gratis und franko sein kann, auch wenn es "nur" Fahrräder betrifft! Umso mehr, als es sich bei diesen Fahrrädern meist um sehr hochpreisige Fortbewegungsmittel handelt, deren Besitzer dafür mehrere Hundert bis Tausend(e) Euros ausgegeben haben und daher durchaus in der Lage sind, den geplanten, eher bescheiden angesetzten Betrag von fünf Euro zu leisten...''
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* "Solange man mit dem Rad die Straße fährt, sollte es egal sein, ob mit oder ohne Strom", sagt Rennradfahrer Hubert Dufter aus Inzell.
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* Eine Gruppe Rennradfahrer aus Berlin und Leipzig sieht das anders. Nur wer den Glockner mit Muskelkraft erklimme, solle das Erlebnis kostenlos bekommen, sind sie sich einig.
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* Auch Ferrari-Fahrer Herrmann Pichler aus Mittersill meint, dass "die vielen E-Biker" eine Maut zahlen sollten.  
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* Die Radlobby ist naturgemäß gegen eine Gebühr. Und die E-Biker selbst? Hannes Oberauer und Peter Pöchersdorfer (die bei einem Lokalaugenschein der SN Ende September 2023 befragt wurden) fänden "maximal fünf Euro in Ordnung". Sie würden sich aber mehr Ladepunkte wünschen.
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* Ähnlich sieht das Josef Kendler aus [[Bruck an der Großglocknerstraße]]: "Eine kleine Maut wäre okay." Dass er aber für das Aufladen seines Rades neuerdings zahlen muss, findet er nicht in Ordnung. "Da geht es mir nicht ums Geld, aber das ist eine Frechheit."
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* Leserbrief SN online vom 7. Februar 2011 von Peter Schernthaner, [[Leogang]]:<br />
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=== 2025: Großglockner Hochalpenstraße ruft Radfahrer zu Fahrten außerhalb der Hauptverkehrszeiten auf ===
''Sehr geehrter Vorstand der GROHAG. Ich kann ihrer Argumentation zur Einführung der Maut für Radfahrer auf der Glocknerstraße einfach nicht folgen. Das Argument der Sicherheit ist meiner Meinung nach sehr an den Haaren herbeigezogen, erstens werden es ja nicht weniger Radfahrer und in den Verkehrsreichsten Monaten Juli, August fahren wegen der Hitze die meisten Radfahrer sowieso vor 9 Uhr auf den Berg und in der Mittagszeit wieder ab. Wenn es ihnen so sehr um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gehen würde dann könnten Sie sich ja Gedanken machen wie Sie denn Vehrkehr am Glockner einschränken könnte anstatt mit immer neuen Marketingstrategien noch mehr Autos und Motorräder (Mauteinnahmen ) auf den Berg zu locken. Nur mehr den Kopf schütteln kann man aber über Hr. Lhst. Haslauer der das noch begrüßt obwohl er bei jeder Gelegenheit betont wie wichtig der Radtourismus für Salzburg ist. Als begeisterter Radfahrer kann Ich mir das ungefähr ausmalen was es für das Image einer Radfahrdestination ausmacht Weltweit die erste Straße zu haben die für Hobbyradfahrer eine Maut einhebt. Jeder der sich in der Radszene auskennt weiß das Österreich im Gegensatz zu Italien, Schweiz und Deutschland jetzt schon das Schlechteste Image hat und diese Maut ist nur ein weiterer Mosaikstein zum Negativimage. Man kann sich einfach nicht bei jeder Sonntagsrede als Radfahrdestination präsentieren, man muss das auch Leben.''
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Die Großglockner Hochalpenstraße verzeichnet in den vergangenen Jahren eine stetig steigende Anzahl an Radfahrern – nicht zuletzt aufgrund des Booms von E-Bikes, der auch weniger geübten Sportlern die Auffahrt
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ermöglicht. Die Kehrseite dieser Entwicklung: ein spürbarer Anstieg von gefährlichen Verkehrssituationen und Unfällen.  
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* Leserbrief SN online vom 7. Februar 2011 von Herber Bernegger, [[Siezenheim]]:<br />
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Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer – insbesondere der Radfahrer zu erhöhen, setzt die GROHAG (Großglockner Hochalpenstraßen AG) auf gezielte Aufklärung statt auf restriktive Maßnahmen wie zeitlich begrenzte Mautregelungen. Radfahrer werden daher eindringlich gebeten, die Straße bevorzugt zu verkehrsärmeren Tagesrandzeiten zu nutzen. Derzeit fahren 80&nbsp;% der Radfahrer zur Hauptverkehrszeit.  
''Eine Maut für Radfahrer zu ihrer Sicherheit? Diese Maut geht in eine völlig falsche Richtung. Die Radfahrer zu reduzieren während der Hauptverkehrszeiten ist der falsche Ansatz Die Autofahrer zu reduzieren wäre der richtigere Ansatz. Dies würde auch die „gefährlichen Situationen" reduzieren (weniger Autos = weniger Gefahrensituationen). Der Umweltschutz sollte im Fordergrund stehen und die Lust an der körperlichen Bewegung anstatt diejenigen dafür noch zu bestrafen. Die Mautgebühr für die Autos, Motorräder und Busse um den Anteil erhöhen, den man sich von den Radlern holt, würde weniger motorisierten Verkehr bringen, bei gleich hohen Einnahmen und somit die „Sicherheit" der Radler wiederum erhöhen. Man sollte mehr an Elektroautos/-busse denken, mehr alternative Möglichkeiten prüfen (Sammelbusse statt daß jeder einzeln fährt, das Angebot von Elektrobikes erhöhen, etc.,) um den Umweltgedanken mehr zu fördern. Zahlen wir dann auch bald beim Spazieren gehen, beim Bergwandern oder beim Joggen?''
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"Die Auffahrt sollte idealerweise frühmorgens zwischen 06:00 und 07:00 Uhr – spätestens jedoch bis 08:00 Uhr – oder alternativ ab 15:00 Uhr am Nachmittag erfolgen", empfiehlt Dr. [[Johannes Hörl]], Vorstand der GROHAG. Zu diesen Zeiten ist das Verkehrsaufkommen deutlich geringer, was sowohl die Sicherheit erhöht als auch das Naturerlebnis intensiver macht.  
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== Servicepaket 2011 ==
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Die Informationskampagne wird in enger Abstimmung mit Experten durch verschiedene Kanäle wie Website, soziale Medien und direkte Kommunikation vor Ort begleitet.<ref>Presseaussendung der GROHAG vom 14. Juli 2025</ref>
Ab Anfang Mai bietet die Großglockner Hochalpenstraßen AG Radfahrern Umkleidemöglichkeiten, Duschen, Safes, Sicherheitstipps sowie ein freiwilliges Versicherungspaket um einen Euro pro Tag. Wie will, kann eine Zeitnehmung ab Mautstelle [[Ferleiten]] um zwei Euro inkl. Urkunde haben - allerdings nur vor 9 Uhr in der Früh oder nach 15 Uhr am Nachmittag. Das Radfahrer-Pickerl gibt es für alle Radfahrer kostenlos an der Kassenstelle<ref>Quelle auto touring Ausgabe 3/2011</ref>.
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== Weblinks ==
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== Reportage ==
* [http://mein.salzburg.com/forum/leserbriefe/2011/02/maut-fur-radfahrer-am-grossglo.html weitere Meinungen in der Diskussion der Salzburger Nachrichten]
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* [[Mit dem Rad auf der Glocknerstraße nach einem Wintereinbruch Mitte Mai 2023]]
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* {{Quelle SN|diverse Daten im Februar}}
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* {{Quelle SN|diverse Daten im Februar 2011}}
* SN-online
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* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/maut-grossglockner-hochalpenstrasse-auch-e-biker-strasse-146118349 www.sn.at], 30. September 2023: "Maut auf der Großglockner-Hochalpenstraße: "Auch E-Biker sollten zahlen", ein Beitrag von [[Anna Boschner]]
    
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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{{Großglockner Hochalpenstraße}}
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{{SORTIERUNG: Großglockner Hochalpenstraße}}
 
[[Kategorie:Gesellschaft]]
 
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[[Kategorie:Freizeit]]
 
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[[Kategorie:Radsport]]
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[[Kategorie:Radfahren]]
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[[Kategorie:Zentralalpen]]
 
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[[Kategorie:Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Hohe Tauern]]
 
[[Kategorie:Zentralalpen]]
 
[[Kategorie:Zentralalpen]]
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße]]
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[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße|Radfahren]]