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[[Datei:Bundesrepublik_Deutschland_Karte.jpg|thumb|Karte der Bundesrepublik Deutschland mit Lage des Freistaats Bayern]]
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{{Salzburgbezug}}[[Datei:Bayern-Regierungsbezirke.png|thumb|Die sieben Bezirke (Regierungsbezirke) Bayerns]]
Der '''Freistaat Bayern''' ist das flächengrößte Bundesland der Bundesrepublik Deutschland.
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[[Datei:Wappen des Freistaates Bayern, seit 1950.jpg|thumb|Wappen des Freistaates Bayern]]
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Der '''Freistaat Bayern''' ist das flächengrößte Bundesland der [[Bundesrepublik Deutschland]].
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==Lage==
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==Geografie ==
Bayern liegt im Südosten der Bundesrepublik, grenzt im Westen an die Bundesländer Hessen und Baden-[[Württemberg]], im Norden an die Bundesländer Thüringen und Sachsen, im Osten und Süden an die [[Tschechien|Tschechische Republik]] und an die österreichischen Bundesländer [[Oberösterreich]],[[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], [[Tirol]] und [[Vorarlberg]] und hat Zugang zum Bodensee.
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Bayern liegt im Südosten Deutschlands, grenzt im Westen an die Bundesländer Hessen und Baden-[[Württemberg]], im Norden an die Bundesländer Thüringen und Sachsen, im Osten und Süden an die [[Tschechische Republik]] und an die österreichischen Bundesländer [[Oberösterreich]], [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], [[Tirol]] und [[Vorarlberg]]. Im Südwesten hat es Zugang zum Bodensee, dem 'Dreiländersee' ([[Schweiz]], Deutschland und Österreich).
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==Staatliche Symbole==
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Bayern hat eine Fläche von rund 70 500 km², ist also etwas kleiner als Österreich, aber fast zehnmal so groß wie das Bundesland Salzburg. Hier 13,2 Millionen Einwohner, im Vergleich Österreich 9,2 Millionen (Zahlen 2024).
"Bayern ist ein Freistaat. Die Landesfarben sind Weiß und Blau. Das Landeswappen wird durch Gesetz bestimmt." So steht es im Artikel 1 der Verfassung des Freistaates<ref>„Freistaat“ ist ein anderes Wort für „Republik“.</ref> Bayern.
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Das bayerische Staatswappen wurde am [[5. Juni]] [[1950]] im ''Gesetz über das Wappen des Freistaates Bayern'' geregelt. Die Elemente des "Großen Bayerischen Staatswappens" stellen den goldenen Löwen, den Fränkischen Rechen, den blauen Panther, die drei schwarzen Löwen, das weiß-blaue Herzschild und die Volkskrone dar.
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===Territoriale Gliederung===
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Das [[Herzogtum Bayern|Herzogtum]], seit 1623 [[Kurfürstentum Bayern|Kurfürstentum]], seit 1803 [[Königreich Bayern]] erzielte in der napoleonischen Zeit einen erheblichen Gebietszuwachs. Die hinzugewonnenen Landesteile heißen (bayrisches) ''Schwaben'' und ''Franken''.
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==Fläche==
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====Landesteile und Regierungsbezirke====
Bayern hat eine Fläche von 70&nbsp;551,57 km², ist also etwas kleiner als Österreich, aber fast zehnmal so groß wie das Bundesland Salzburg.
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==Bevölkerung==
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====Bevölkerungszahl====
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Bayern hat 12,6 Millionen Einwohner, im Vergleich Österreich 8,5 Millionen (Zahlen 2012).
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====Religionszugehörigkeit====
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in Prozent:<br>
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Römisch-katholische Kirche: 67,2 % <br>
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Evangelische Landes- und Freikirche: 24,1 %<ref> Größere geschlossene evangelische Gebiete befinden sich hauptsächlich in Mittelfranken (ehemaliges Fürstentum Ansbach), daneben in Oberfranken (ehemaliges Fürstentum Bayreuth).</ref>  <br>
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Andere Religionsgesellschaften:  3,6 %<br>
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[[Datei:Bayern-Regierungsbezirke.png|thumb|Die sieben Bezirke (Regierungsbezirke) Bayerns]]
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[[Datei: Süddeutschland 1789.png|thumb|Süddeutschland (Schwaben, Franken, Baiern) 1789]]
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==Territoriale Gliederung==
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Das Herzogtum, seit 1623 Kurfürstentum, seit 1803 Königreich Bayern erzielte in der napoleonischen Zeit einen erheblichen Gebietszuwachs. Die hinzugewonnenen Landesteile heißen (bayrisches) ''Schwaben'' und ''Franken''.
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===Landesteile und Regierungsbezirke===
   
In administrativer Hinsicht ist Bayern in sieben Regierungsbezirke gegliedert, die sich auf die drei historischen '''Landesteile''' wie folgt aufteilen:
 
In administrativer Hinsicht ist Bayern in sieben Regierungsbezirke gegliedert, die sich auf die drei historischen '''Landesteile''' wie folgt aufteilen:
 
* '''Altbayern''' umfasst die Regierungsbezirke
 
* '''Altbayern''' umfasst die Regierungsbezirke
**[[Oberbayern]] (Hauptstadt: ''München'') – der einzige Regierungsbezirk, der an das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] grenzt –,
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** [[Oberbayern]] (Hauptstadt ''[[München]]'') – der einzige Regierungsbezirk, der an das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] grenzt –,
**Niederbayern (Hauptstadt: ''Landshut'') und
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** Niederbayern (Hauptstadt ''Landshut'') und
**Oberpfalz (Hauptstadt: ''Regensburg''),
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** Oberpfalz (Hauptstadt ''[[Regensburg]]''),
* '''Schwaben''' umfasst den gleichnamigen Regierungsbezirk (Hauptstadt: ''[[Augsburg]]'') und
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* '''Schwaben''' umfasst den gleichnamigen Regierungsbezirk (Hauptstadt ''[[Augsburg]]'') und
 
* '''Franken''' umfasst die Regierungsbezirke
 
* '''Franken''' umfasst die Regierungsbezirke
**Mittelfranken (Hauptstadt: ''Ansbach'', wichtigste Stadt: ''[[Nürnberg]]''),
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** Mittelfranken (Hauptstadt ''Ansbach'', wichtigste Stadt ist ''Nürnberg''),
**Oberfranken (Hauptstadt: ''Bayreuth'', weitere wichtige Stadt: ''Bamberg'') und
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** Oberfranken (Hauptstadt ''Bayreuth'', weitere wichtige Stadt ist ''Bamberg'') und
**Unterfranken (Hauptstadt: [[Würzburg]]);
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** Unterfranken (Hauptstadt ''[[Würzburg]]'');
 
:kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Frankens, und mit großem Abstand die zweitgrößte Stadt Bayerns, ist ''Nürnberg''.
 
:kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Frankens, und mit großem Abstand die zweitgrößte Stadt Bayerns, ist ''Nürnberg''.
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Den Buchstaben „y“ im Wort „Bayern“ – anstelle von „i“ – verordnete der bayrische [[Ludwig I. von Bayern|König Ludwig&nbsp;I.]] im Jahr 1825; seither beziehen sich die Bezeichnungen „Bayern“ und „bayrisch“ auf den Staat bzw. das Bundesland Bayern, „bairisch“ zB auf den bairischen Volksstamm und vor allem auf seine in Altbayern und Österreich vorherrschenden Dialekte.<ref>Einen kleinen Einblick in die bairisch-österreichische Dialektgeographie, in der die Staatsgrenze kaum eine Rolle spielt, gewährt u.a. der Artikel [[Salzburger Dialekte]].</ref>
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== Geschichte ==
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=== Aus Baiern wurde Bayern ===
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Den Buchstaben "y" im Wort "Bayern" – anstelle von "i" – verordnete der bayrische König  [[Ludwig I. von Bayern|Ludwig&nbsp;I.]] im Jahr 1825; seither beziehen sich die Bezeichnungen "Bayern" und "bayrisch" auf den Staat bzw. das Bundesland Bayern, "bairisch" z. B. auf den bairischen Volksstamm und vor allem auf seine in Altbayern und Österreich vorherrschenden Dialekte.<ref>Einen kleinen Einblick in die bairisch-österreichische Dialektgeographie, in der die Staatsgrenze kaum eine Rolle spielt, gewährt u. a. der Artikel "[[Salzburger Dialekte]]."</ref>
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Die Grenzen der genannten drei Landesteile, und damit auch die Siedlungsgrenzen dreier wohl unterscheidbarer Volksgruppen, stimmen wiederum im Wesentlichen mit den Grenzen der drei mittelalterlichen Stammesherzogtümer Baiern, Schwaben und Franken überein; diese Stammesherzogtümer wiesen ihre reinste Form im [[10. Jahrhundert]] auf, hatten aber viel ältere Wurzeln, und ihre Grenzen existieren, nicht nur im Freistaat Bayern, noch heute. Es lohnt sich daher, kurz einen Bogen vom 10. zum 21. Jahrhundert zu spannen:
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Die Grenzen der genannten drei Landesteile, und damit auch die Siedlungsgrenzen dreier wohlunterscheidbarer Volksgruppen, stimmen wiederum im Wesentlichen mit den Grenzen der drei [[mittelalter]]lichen Stammesherzogtümer Baiern, Schwaben und Franken überein; diese Stammesherzogtümer wiesen ihre reinste Form im [[10. Jahrhundert]] auf, hatten aber viel ältere Wurzeln und ihre Grenzen existieren, nicht nur im Freistaat Bayern, noch heute. Es lohnt sich daher, kurz einen Bogen vom 10. zum [[21. Jahrhundert]] zu spannen:
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===Altbayern===
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====Altbayern====
 
Vom Gebiet des mittelalterlichen Stammesherzogtums Baiern entfällt der kleinere Teil auf Altbayern, der größere auf Österreich.
 
Vom Gebiet des mittelalterlichen Stammesherzogtums Baiern entfällt der kleinere Teil auf Altbayern, der größere auf Österreich.
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Dass ein Teil Altbayerns „Oberpfalz“ heißt, geht darauf zurück, dass die eigentliche Pfalz (Kurpfalz, Rheinpfalz) und Baiern jahrhundertelang demselben Herrscherhaus (Wittelsbacher) gehörten und dass im Jahr 1329 bei einer Erbteilung ein Teil Baierns der pfälzischen Linie zugeschlagen wurde. Im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges gewann die katholische Seite, darunter der Herzog von Bayern, vorerst die Oberhand über die protestantische, darunter den pfälzische Kurfürsten, wodurch die Oberpfalz im Jahr 1623 an Bayern fiel (noch viel später erbte ein pfälzischer Kurfürst von seinen bayrischen Verwandten Bayern, und die Rheinpfalz wurde zu einem bayrischen Nebenland).
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Dass ein Teil Altbayerns "Oberpfalz" heißt, geht darauf zurück, dass die eigentliche Pfalz (Kurpfalz, Rheinpfalz) und Bayern jahrhundertelang demselben Herrscherhaus (Wittelsbacher) gehörten und dass im Jahr 1329 bei einer Erbteilung ein Teil Bayerns der pfälzischen Linie zugeschlagen wurde. Im Verlauf des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] gewann die katholische Seite, darunter der Herzog von Bayern, vorerst die Oberhand über die protestantischen, darunter den pfälzischen Kurfürsten, wodurch die Oberpfalz im Jahr 1623 an Bayern fiel (noch viel später erbte ein pfälzischer Kurfürst von seinen bayrischen Verwandten Bayern, und die Rheinpfalz wurde zu einem bayrischen Nebenland).
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Die bayrischen Herzöge setzten in ihrem Herrschaftsgebiet die [[Katholische Kirche|katholische]] Konfession durch, die daher in Altbayern, und letztlich in Bayern insgesamt, noch immer die ganz vorherrschende ist.
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Die bayrischen Herzöge setzten in ihrem Herrschaftsgebiet die katholische Konfession durch, die daher in Altbayern, und letztlich in Bayern insgesamt, noch immer die ganz vorherrschende ist.
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====Schwaben====
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Die Grenzen des bayrischen Regierungsbezirks Schwaben entsprechen innerhalb Bayerns im wesentlichen denen des mittelalterlichen Stammesherzogtums Schwaben; der größte Teil des Gebietes dieses Stammesherzogtums gehört aber heute zum Bundesland Baden-Württemberg oder zur Schweiz, kleine Teile gehören zu [[Frankreich]] (Elsass) und zu Österreich (Vorarlberg).
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===Schwaben===
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Die Bevölkerung des mittelalterlichen Stammesherzogtums Schwaben wird in die Schwaben und die Alemannen unterteilt, wobei Schwaben im Großteil Württembergs und des bayrischen Schwaben, Alemannen in den übrigen Gebieten (z. B., aber nicht nur, Schweiz, Baden, Elsass, Allgäu, Vorarlberg) wohnen.
Die Grenzen des bayrischen Regierungsbezirks Schwaben entsprechen innerhalb Bayerns im wesentlichen denen des mittelalterlichen Stammesherzogtums Schwaben; der größte Teil des Gebietes dieses Stammesherzogtums gehört aber heute zum Bundesland Baden-Württemberg oder zur Schweiz, kleine Teile gehören zu Frankreich (Elsass) und zu Österreich (Vorarlberg).
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Religions-(genauer Konfessions-)geografisch blieb Schwaben (genauer das später, im Jahr 1803, bayrisch bzw. württembergisch gewordene Schwaben) auch nach der Reformation (Martin Luther, [[1517]]) ganz überwiegend katholisch, auch weil große Teile des Gebietes zu geistlichen Herrschaften gehörten; so im bayrischen Schwaben das Hochstift Augsburg und die Fürstabtei Kempten. Da die Konfessionsgrenzen in vielerlei Hinsicht bestimmend waren, ergaben sich für das [[Fürsterzbistum Salzburg]] engere Austauschbeziehungen zum katholischen Schwaben als zu vielen anderen deutschen Regionen.
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====Franken====
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Der Begriff "Franken" meint heute als geografischer Begriff schlicht das bayrische Franken.
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Dieses ist wiederum (historisch eher zufällig) weitgehend deckungsgleich mit dem Fränkischen Reichskreis, wie er von 1500 bis 1806 bestand. Der Fränkische Reichskreis war weitgehend deckungsgleich mit der Osthälfte des deutschen Stammesherzogtums Franken (also mit Ostfranken; Westfranken umfasste hauptsächlich das heutige Hessen und die heutige Pfalz).
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Daher tragen Teile des Bundeslandes Baden-Württemberg noch heute Bezeichnungen wie "Region Heilbronn-Franken" oder "Badisches Franken", die Dialekte dieser Gebiete sind größtenteils "südfränkische".
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Die Bevölkerung des mittelalterlichen Stammesherzogtums Schwaben wird in die Schwaben und die Alemannen unterteilt, wobei Schwaben im Großteil Württembergs und des bayrischen Schwaben, Alemannen in den übrigen Gebieten (zB, aber nicht nur, Schweiz, Baden, Elsass, Allgäu, Vorarlberg) wohnen.
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Der Stamm der Franken bewohnte aber auch noch das sehr große Stammesherzogtum Lothringen, in dem einerseits eben die Franken, andererseits Sprecher des Altfranzösischen (heute Franzosen – "Franzose" ist eine Ableitung von "Franke" – und Wallonen) lebten. Noch älter ist die Untergliederung des Stammes (oder Volkes) der Franken in die Salischen Franken und die Uferfranken (oder Ripuarier, von Lateinisch ''ripa'' = Ufer). Heutzutage leben diese historischen Verhältnisse hauptsächlich noch in dialektgeografischen Einteilungen fort, wenn Pfälzisch und Hessisch als ''rheinfränkische'' Dialekte, Köl[ni]sch als nordmittel''fränkisch''er oder ripuarischer Dialekt, andere westdeutsche und [[Niederlande|niederländische]] Dialekte als ''Moselfränkisch'' oder ''niederfränkische'' (zu denen das Flämische gerechnet wird) klassifiziert werden.
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Religions-(genauer:Konfessions-)geographisch blieb Schwaben (genauer: das später, im Jahr 1803, bayrisch bzw. württembergisch gewordene Schwaben) auch nach der Reformation (Martin Luther, [[1517]]) ganz überwiegend katholisch, auch weil große Teile des Gebietes zu geistlichen Herrschaften gehörten; so im bayrischen Schwaben das Hochstift Augsburg und die Fürstabtei Kempten. Da die Konfessionsgrenzen in vielerlei Hinsicht bestimmend waren, ergaben sich für das Fürsterzbistum Salzburg engere Austauschbeziehungen zum katholischen Schwaben als zu vielen anderen deutschen Regionen.
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[[Datei:Bayern-Regierungsbezirke.png|thumb|Die sieben Bezirke (Regierungsbezirke) Bayerns]]
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[[Datei: Süddeutschland 1789.png|thumb|Süddeutschland (Schwaben, Franken, Baiern) 1789]]
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==Persönlichkeiten aus Bayern mit Salzburgbezug==
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===Altbayern===
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* [[Emanuel Schikaneder]] (* 1. September 1751 in Straubing; † 21. September 1812 in Wien), Schauspieler, Theaterdichter (u. a. Libretto "[[Die Zauberflöte]]")
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* [[Stephan Krumenauer]] (* um 1400 Krummau, tschechisch ''Český Krumlov'', [[Böhmen]]; † 5. Juni 1461 in [[Braunau am Inn|Braunau]]), Baumeister, (u. a. [[Franziskanerkirche]] in Salzburg, St. Stephan Braunau)
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* [[Franz Josef Strauß]] (* 1915 in München; † 1988), Ministerpräsident
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* [[Richard Strauss]] (* 1864 in München; † 1949 in Garmisch), Komponist, komponierte unter anderem die Oper "Der Rosenkavalier"
    
===Franken===
 
===Franken===
Der Begriff „Franken“ meint heute als geographischer Begriff schlicht das bayrische Franken.
+
* [[Ernst Kussin]], bekannter Salzburger [[Motorradrennfahrer]] der Nachkriegsjahre, stammte aus Nürnberg;
 +
* [[Veit Stoß]] (* 1477; † 1533), spätgotischer Bildhauer
   −
Dieses ist wiederum (historisch eher zufällig) weitgehend deckungsgleich mit dem Fränkischen Reichskreis, wie er von 1500 bis 1806 bestand. Der Fränkische Reichskreis war weitgehend deckungsgleich mit der Osthälfte des deutschen Stammesherzogtums Franken (also mit Ostfranken; Westfranken umfasste hauptsächlich das heutige Hessen und die heutige Pfalz).
+
===Schwaben===
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* [[Leopold Mozart]] (* 14. November 1719 in Augsburg; † 28. Mai 1787 in Salzburg), Musiker, Komponist
 +
* [[Bertolt Brecht]] (* 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in  Berlin), Dichter, Regisseur
 +
* Sebastian Kneipp (* 1821 in Stefansried; † 1897 in Wörishofen), katholischer Priester, Begründer des nach ihm benannten Naturheilverfahrens mit Wasserkuren
   −
Daher tragen Teile des Bundeslandes Baden-Württemberg noch heute Bezeichnungen wie „Region Heilbronn-Franken“ oder „Badisches Franken“, die Dialekte dieser Gebiete sind größerenteils „südfränkische“.
+
== Baiern, Bayern und Salzburg - eine Übersicht ==
   −
Der Stamm der Franken bewohnte aber auch noch das sehr große Stammesherzogtum Lothringen, in dem einesteils eben die Franken, anderenteils Sprecher des Altfranzösischen (heute: Franzosen [„Franzose“ ist eine Ableitung von „Franke“] und Wallonen) lebten. Noch älter ist die Untergliederung des Stammes (oder Volkes) der Franken in die Salischen Franken und die Uferfranken (oder Ripuarier, von Lateinisch ''Ripa''=Ufer). Heutzutage leben diese historischen Verhältnisse hauptsächlich noch in dialektgeographischen Einteilungen fort, wenn Pfälzisch und Hessisch als ''rheinfränkische'' Dialekte, Köl[ni]sch als nordmittel''fränkisch''er oder ripuarischer Dialekt, andere westdeutsche und [[Niederlande|niederländische]] Dialekte als ''Moselfränkisch'' oder ''niederfränkische'' (zu denen das Flämische gerechnet wird) klassifiziert werden.
+
=== Regionen mit Salzburg-Bezügen ===
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Bis [[1802]] gehörte die Enklave [[Mühldorf am Inn]] zu Salzburg. Der bis [[1816]] zu Salzburg gehörende [[Rupertiwinkel]] galt als die ''Kornkammer'' der Stadt Salzburg.
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====Städte mit Salzburg-Bezügen====
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===Städte mit Salzburg-Bezügen===
 
Salzburg-Bezüge haben insbesondere
 
Salzburg-Bezüge haben insbesondere
* [[Augsburg]], Heimat von Persönlichkeiten wie Erzbischof [[Matthäus Lang von Wellenburg]] und [[Leopold Mozart]];
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* [[Augsburg]], Heimat von Persönlichkeiten wie [[Fürsterzbischof]] [[Matthäus Lang von Wellenburg]] und [[Leopold Mozart]];
* [[Nürnberg]] als eine der historisch bedeutendsten Städte Deutschlands;
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* Nürnberg als eine der historisch bedeutendsten Städte Deutschlands; bei der [[Protestantenvertreibung]] [[1738]] blieben etliche Salzburger in dieser Stadt;
* [[Würzburg]], 1806 bis 1814 Kurfürstentum unter der Regierung des [[Ferdinand III. von Toskana|Erzherzogs Ferdinand]], der zuvor (1803 - 1806) [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst von Salzburg]] gewesen war;
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* [[Würzburg]], 1806 bis 1814 Kurfürstentum unter der Regierung des Erzherzogs [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand]], der zuvor (1803–1806) [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürst von Salzburg]] gewesen war;
* [[Freising]], [[Passau]] und [[Regensburg]] als Zentren anderer, lange Zeit zur [[Salzburger Kirchenprovinz]] gehörender Bistümer und Zentren geistlicher Reichsfürstentümer
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* [[Freising]], [[Passau]] und [[Regensburg]] als Zentren anderer, lange Zeit zur Salzburger Kirchenprovinz gehörender Bistümer und Zentren geistlicher Reichsfürstentümer
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=== Baiernherzöge in Salzburg===
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:'' Hauptartikel [[Baiernherzöge in Salzburg]]
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==Persönlichkeiten==
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=== Klöster mit Salzburgbezügen ===
====Altbayern====
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Aus [[Benediktiner]]<nowiki>klöstern</nowiki> stammten viele Professoren, die an der [[Benediktineruniversität]] in Salzburg unterrichteten, so beispielsweise aus den Klöstern [[Benediktinerabtei Ettal|Ettal]], [[Kloster Benediktbeuern|Benediktbeuern]] oder [[Benediktinerabtei St. Emmeram|St. Emmeram]].
* Sebastian Kneipp (* [[1821]] in Stefansried, [[1897]] in Wörishofen), katholischer Priester, Begründer des nach ihm benannten Naturheilverfahrens mit Wasserkuren
  −
* Wilhelm Röntgen (* [[1845]] in Lennep, † [[1923]] in München), Physiker, entdeckte die nach ihm benannten Röntgenstrahlen, erhielt [[1901]] den ersten Nobelpreis für Physik
  −
* [[Richard Strauss]] (* [[1864]] in München, † 1949 in Garmisch), Komponist, komponierte unter anderem die Oper „Der Rosenkavalier“
  −
* Therese Giehse (* [[1898]] in München, † [[1975]] in München), Schauspielerin und Kabarettistin
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* Karl Valentin (* [[4. Juni]] [[1882]] in München; † [[9. Februar]] [[1948]] in Planegg bei München), hieß eigentlich Valentin Ludwig Fey und war ein bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent
  −
* [[Franz Josef Strauß]] (* [[1915]] in München, † [[1988]]), Ministerpräsident
  −
* Sophie Scholl (* [[1921]] in Forchtenberg, † [[1943]]), Studentin, als Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ von den [[Nationalsozialisten]] hingerichtet
     −
====Franken====
+
===Geschichtliche Salzburg-Bezüge===
* Walther von der Vogelweide († [[1230]] in Würzburg), Dichter und Minnesänger
+
==== Gemeinsame Geschichte bis 1328 ====
* Albrecht Dürer (* [[1471]] in Nürnberg, † [[1528]] ebenda), Maler und Grafiker
+
:''siehe auch [[Bajuwaren]]
* [[Veit Stoß]] (1477 - 1533), Bildhauer
+
Die Beziehungen Salzburgs zum Bayrischen Raum gehen mehr als 2000 Jahre in die [[Römer|römische]] und vorrömische Zeit zurück. Der Verwaltungsbezirk von [[Iuvavum]] (Salzburg) umfasste auch das heute bayerische Gebiet östlich des [[Inn]]s.
* Balthasar Neumann (* [[1687]] in Eger, [[Böhmen]], † [[1753]] in Würzburg), Barock-Baumeister; schuf unter anderem die Würzburger Residenz
     −
==geschichtliche Salzburg-Bezüge==
+
Ab dem [[6. Jahrhundert]] gehörte der [[Salzburggau]] zum Herzogtum Bayern, ebenso der [[Pinzgau]] und der [[Pongau]] im Gebirge, die ab der Mitte des [[7. Jahrhundert]]s bayerisch besiedelt wurden. Der [[Lungau]] war ursprünglich ein Teil Kärntens ([[Karantanien]]), das vom [[8. Jahrhundert]] bis [[976]] zum Herzogtum Bayern gehörte und in dieser Zeit teilweise bayerisch besiedelt wurde. Ab [[955]] besiedelten die Bayern auch das "Ostland" ([[Niederösterreich]]) dauerhaft, das bis [[1156]] ein Teil des Herzogtums Bayern war.
'''Gemeinsame Geschichte bis 1328'''
     −
Die Beziehungen Salzburgs zu Bayern gehen mehr als 2000 Jahre in die römische Zeit zurück. Der Verwaltungsbezirk von [[Iuvavum]] (Salzburg) umfasste auch das heute bayerische Gebiet östlich des Inn.
+
Der [[Bayerische Herzöge in Salzburg|Baiernherzog]] [[Theodo II.]] holte [[Rupert von Salzburg]] [[696]] nach Salzburg und beauftragte ihn mit der Missionierung seiner Untertanen und der Organisation der bayerischen Kirche. Als Grundausstattung seines Klosters [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] erhielt Rupert vom Herzog etwa ein Drittel der [[Saline Reichenhall]]. Im frühen [[Mittelalter]] war die [[Reichenhaller Saline]] die leistungsfähigste im [[Ostalpen]]<nowiki>raum</nowiki>. Sie bildete über Jahrhunderte hinweg die wirtschaftliche Basis der [[Salzburger Kirche]]. Das kam auch durch den seit etwa [[755]] verwendeten deutschen Namen für ''Iuvavum'' zum Ausdruck: "Salzburg" ist abgeleitet vom Salz aus den Reichenhaller Salinen und der Herzogsburg der Agilolfinger auf dem [[Festungsberg]], der [[Salzpurch]].
   −
Ab dem [[6. Jahrhundert]] gehörte der [[Salzburggau]] zum Herzogtum Bayern, ebenso der [[Pinzgau]] und der [[Pongau]] im Gebirge, die ab der Mitte des [[7. Jahrhundert]] bayerisch besiedelt wurden. Der [[Lungau]] war ursprünglich ein Teil Kärntens (Karantanien), das vom [[8. Jahrhundert]] bis [[976]] zum [[Herzogtum Bayern]] gehörte und in dieser Zeit teilweise bayerisch besiedelt wurde. Ab [[955]] besiedelten die Bayern auch das „Ostland“ (Niederösterreich) dauerhaft, das bis [[1156]] ein Teil des Herzogtums Bayern war.
+
Der bayerische Herzog Arnulf (* 911; † 937) ließ [[916]] in der [[Salzburger Münze]] Münzen nach [[Regensburg]]er Vorbild prägen. Es war die erste Münzprägung auf heute österreichischem Territorium.
   −
Der Bayernherzog [[Theodo II.]] holte den heiligen [[Rupert]] [[696]] nach Salzburg und beauftragte ihn mit der Missionierung seiner Untertanen und der Organisation der bayerischen Kirche. Als Grundausstattung seines Klosters [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]] erhielt Rupert vom Herzog etwa ein Drittel der [[Saline Reichenhall]]. Im frühen [[Mittelalter]] war die Reichenhaller Saline die leistungsfähigste im [[Ostalpen]]raum. Sie bildete über Jahrhunderte hinweg die wirtschaftliche Basis der Salzburger Kirche. Das kam auch durch den seit etwa [[755]] verwendeten deutschen Namen für Iuvavum zum Ausdruck: „Salzburg“ ist abgeleitet vom Salz aus den Reichenhaller Salinen und der Herzogsburg der Agilolfinger auf dem [[Festungsberg]].
+
Der bayerische Herzog Heinrich wurde zum deutschen König gewählt und schenkte im Jahr [[1002]] [[Erzbischof]] [[Hartwig]] als Dank für seine Unterstützung umfangreichen Besitz im [[Lungau]].
   −
Der bayerische Herzog Arnulf (*911, † 937) ließ [[916]] in der [[Salzburger Münze]] Münzen nach [[Regensburg]]er Vorbild prägen. Es war die erste Münzprägung auf heute österreichischem Territorium.
+
Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] war der erste Kardinal und päpstliche Legat in Salzburg. Er begann [[1177]] mit dem Bau des [[Romanik|romanischen]] Doms, des [[Salzburger Dom#Geschichte|Hartwig-Doms]].
   −
Der bayerische Herzog Heinrich wurde zum deutschen König gewählt und schenkte im Jahr [[1002]] Erzbischof [[Hartwig]] als Dank für seine Unterstützung umfangreichen Besitz im [[Lungau]].
+
Otto, der Bruder des Salzburger Erzbischofs [[Konrad III. von Wittelsbach]], wurde [[1180]] als erster [[Wittelsbacher]] Herzog von Bayern.
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Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] war der erste Kardinal und päpstliche Legat in Salzburg. Er begann [[1177]] mit dem Bau des romanischen Doms, den [[Salzburger Dom#Geschichte|Hartwig-Dom]].
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Erzbischof [[Adalbert II.]] zerstörte [[1196]] die Salinenstadt [[Bad Reichenhall|Reichenhall]], die erzbischöfliche [[Saline Hallein]] konnte daraufhin die Marktführerschaft im [[Salzhandel]] übernehmen.
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Otto, der Bruder des Salzburger Erzbischofs [[Konrad III. von Wittelsbach]], wurde 1180 als erster [[Wittelsbacher]]-Herzog von Bayern.
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Nach dem Aussterben der [[Grafen von Peilstein]] (um 1218) entbrannte ein über Jahrzehnte dauernder Kampf zwischen dem bayerischen Herzog und dem Salzburger Erzbischof um die Herrschaft über die Salinenstadt Reichenhall, den sie mit einem regelrechten "Burgenkrieg"  ausfochten. Im Jahr [[1262]] entschied Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern den Kampf für sich, er zerstörte die erzbischöflichen Burgen Kirchberg in Reichenhall, [[Burgstall Amerang|Amerang]] und [[Burgstall Vager|Vager]] im [[Reichenhaller Becken|Reichenhaller Tal]].
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Erzbischof [[Adalbert II.]] zerstörte [[1196]] die Salinenstadt Reichenhall, die erzbischöfliche [[Saline Hallein]] konnte daraufhin die Marktführerschaft im [[Salzhandel]] übernehmen.
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Die Erzbischöfe waren bestrebt, ein geschlossenes Herrschaftsgebiet zu schaffen, was durch den Erwerb von Grafschaften und Hochgerichtsbezirken geschah. Salzburg hatte unter anderem [[1213]] alle Rechte im Lungau erworben und den Pinzgau, der zuvor ein an den Baiernherzog vergebenes Lehen gewesen war, [[1228]] erhalten. Nachdem [[1229]] die [[Grafen von Lebenau]] ausgestorben waren, konnte sich der Salzburger Erzbischof [[Eberhard II. von Regensburg]] deren Grafschaft sichern. Mit dem Aussterben der [[Grafen von Plain]] im Jahre [[1260]] fiel ihr Herrschaftsgebiet schließlich an die Nachfolger Eberhards. Damit verfügten die Salzburger Erzbischöfe über ein verhältnismäßig großes geschlossenes Herrschaftsgebiet. Mit der weitgehenden Anerkennung der Grenzen der erzbischöflichen Besitzungen durch den Baiernherzog im Jahr [[1275]] war eine wichtige Voraussetzung für die Landeswerdung Salzburgs geschaffen. [[1297]] verkauften die Herzöge von Bayern das [[Gasteiner Tal]] an Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]].
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Nach dem Aussterben der [[Grafen von Peilstein]] (um 1218) entbrannte ein über Jahrzehnte dauernder Kampf zwischen dem bayerischen Herzog und dem Salzburger Erzbischof um die Herrschaft über die Salinenstadt Reichenhall, den sie mit einem regelrechten „Burgenkrieg“  ausfochten. Im Jahr 1262 entschied Herzog Heinrich XIII. von Niederbayern den Kampf für sich, er zerstörte die erzbischöflichen Burgen [[Kirchberg]], [[Amerang]] und [[Vager]] im Reichenhaller Tal.
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Die Erzbischöfe waren zwar Reichsfürsten, aber ihr Herrschaftsgebiet galt immer noch als ein Teil des Herzogtums Bayern. Als [[Fürsterzbischof]] [[Friedrich III.]] [[1328]] eine eigene [[Salzburger Landesordnung|Landesordnung]] erließ, löste er damit seine Besitzungen vom Mutterland Baiern. Aus Salzburg war ein eigenständiges Land innerhalb des "[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]" geworden. In einer [[1342]] ausgestellten Urkunde sprach Erzbischof [[Heinrich von Pirnbrunn]] erstmals von seinem "Land".
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Die Erzbischöfe waren bestrebt, ein geschlossenes Herrschaftsgebiet zu schaffen, was durch den Erwerb von Grafschaften und Hochgerichtsbezirken geschah. Salzburg hatte unter anderem [[1213]] alle Rechte im Lungau erworben und den [[Pinzgau]], der zuvor ein an den Bayernherzog vergebenes Lehen war, [[1228]] erhalten. Nachdem [[1229]] die [[Grafen von Lebenau]] ausgestorben waren, konnte sich der Salzburger Erzbischof [[Eberhard II. von Regensburg]] deren Grafschaft sichern. Mit dem Aussterben der [[Grafen von Plain]] im Jahre [[1260]] fiel ihr Herrschaftsgebiet schließlich an die Nachfolger Eberhards. Damit verfügten die Salzburger Erzbischöfe über ein verhältnismäßig großes geschlossenes Herrschaftsgebiet. Mit der weitgehenden Anerkennung der Grenzen der erzbischöflichen Besitzungen durch den Bayernherzog im Jahr [[1275]] war eine wichtige Voraussetzung für die Landeswerdung Salzburgs geschaffen. [[1297]] verkauften die Herzöge von Bayern das [[Gasteiner Tal]] an Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]].
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==== Bayern und Salzburg als Nachbarn und als Teile des Bayrischen Verwaltungskreises====
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Die Erzbischöfe waren zwar Reichsfürsten, aber ihr Herrschaftsgebiet galt immer noch als ein Teil des Herzogtums Bayern. Als Erzbischof [[Friedrich III.]] [[1328]] eine eigene Landesordnung erließ, löste er damit seine Besitzungen vom Mutterland Bayern. Aus Salzburg war ein eigenständiges Land innerhalb des „[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]" geworden. In einer [[1342]] ausgestellten Urkunde sprach Erzbischof [[Heinrich von Pirnbrunn]] erstmals von seinem „Land“.
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Spätestens seit dem [[12. Jahrhundert]] wurde [[Holz]] aus den so genannten [[Bayerische Saalforste|Bayerischen Saalforste]] zur Saline Reichenhall [[Holztrift|getriftet]]. Die im salzburgischen [[Pinzgau]] gelegenen Wälder gehörten seit alters her den Salinenbetreibern und ab Anfang des [[16. Jahrhundert]]s dem bayerischen Staat. Kaiser Ludwig der Baier ordnete [[1333]] an, dass das Salz aus [[Hallein]] nur mehr zu Wasser transportiert werden dürfe. [[Laufen an der Salzach]] gewann damit als Schifferstadt an Bedeutung. Kaiser [[Maximilian I.]] ließ das Heilige Römische Reich Deutscher Nation im Jahr [[1500]] in so genannte Reichskreise einteilen. Das [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] gehörte daraufhin bis [[1806]] zum Bayerischen Reichskreis.  
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'''Bayern und Salzburg als Nachbarn'''
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Herzog Ludwig X. von Bayern kam [[1525]] dem von aufständischen Bauern belagerten Erzbischof [[Matthäus Lang]] mit Militär zu Hilfe. Im [[1529]] geschlossenen [[Vertrag von Mühldorf]] vereinbarten Fürsterzbischof [[Matthäus Lang von Wellenburg]] und der bayerische Herzog die Holznutzungsrechte der Reichenhaller Saline im Pinzgau.
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Spätestens seit dem [[12. Jahrhundert]] wurde [[Holz]] aus den so genannten [[Bayerische Saalforste|Bayerischen Saalforste]] zur Saline Reichenhall [[Holztrift|getriftet]]. Die im salzburgischen Pinzgau gelegenen Wälder gehörten seit alters her den Salinenbetreibern und ab Anfang des [[16. Jahrhundert]]s dem bayerischen Staat. Kaiser Ludwig der Bayer ordnete [[1333]] an, dass das Salz aus [[Hallein]] nur mehr zu Wasser transportiert werden dürfe. [[Laufen]] gewann damit als Schifferstadt an Bedeutung. Kaiser Maximilian I. ließ das Heilige Römische Reich Deutscher Nation im Jahr [[1500]] in so genannte Reichskreise einteilen. Das [[Erzstift Salzburg]] gehörte daraufhin bis [[1806]] zum Bayerischen Reichskreis.  
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[[1540]] wurde [[Ernst Herzog von Bayern]] zum [[Administrator (Katholische Kirche)|Administrator]] von Salzburg, ohne eigentliche Wahl zum Bischof bzw. Erzbischof, gewählt.
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Herzog Ludwig X. von Bayern kam [[1525]] dem von aufständischen Bauern belagerten Erzbischof [[Matthäus Lang]] mit Militär zu Hilfe. Im [[1529]] geschlossenen [[Vertrag von Mühldorf]] vereinbarten Erzbischof Matthäus Lang und der bayerische Herzog die Holznutzungsrechte der Reichenhaller Saline im Pinzgau.  
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Im Jahr [[1583]] wurde ein Konkordat über kirchliche Angelegenheiten zwischen Bayern und dem Erzbistum Salzburg sowie den  [[Suffraganbistum|Suffraganbistümern]] geschlossen.
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[[1540]] wurde [[Ernst Herzog von Bayern]] zum [[Erzbischof]] von Salzburg gewählt.
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Zwischen Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und Herzog Maximilian I. von Bayern entbrannte [[1611]] der so genannte "[[Salzkrieg 1611|Salzkrieg]]" um die Dominanz im Salzhandel. Dieser Konflikt wurde mit gegenseitigen Wirtschaftsboykotten, Lebensmittel-Embargos und militärischen Operationen ausgetragen. Bayern konnte schließlich den Salzhandel zu seinen Gunsten steuern, nachdem Maximilian als Sieger aus dem Salzkrieg hervorgegangen war.  
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Im Jahr [[1583]] wurde ein [[Konkordat]] über kirchliche Angelegenheiten zwischen Bayern und dem Erzbistum Salzburg sowie den  [[Salzburger Kirchenprovinz|Suffraganbistümern]] geschlossen.
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Der bayerische Kurfürst Maximilian I. flüchtete im April [[1648]] aus München vor den anrückenden [[Schweden]] und [[Frankreich|Franzosen]] nach Salzburg, wo er von Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] aufgenommen wurde.
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[[Wolfgang Amadé Mozart]]s Oper "''La finta giardiniera''" wurde [[1775]] in München uraufgeführt, sechs Jahre später auch die Oper "''Idomeneo''".
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Zwischen Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] und Herzog Maximilian I. von Bayern entbrannte [[1611]] der so genannte „[[Salzkrieg 1611|Salzkrieg]]“ um die Dominanz im Salzhandel. Dieser Konflikt wurde mit gegenseitigen Wirtschaftsboykotten, Lebensmittel-Embargos und militärischen Operationen ausgetragen. Bayern konnte schließlich den Salzhandel zu seinen Gunsten steuern, nachdem Maximilian als Sieger aus dem Salzkrieg hervorgegangen war.  
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Der [[Salinenkonvention|Salinen-Hauptvertrag]] zwischen Bayern und Salzburg ([[1781]]) regelte Angelegenheiten des [[Salz]]<nowiki>abbaus</nowiki> und des Holzbezuges.
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Der bayerische Kurfürst Maximilian I. flüchtete im April [[1648]] aus München vor den anrückenden Schweden und Franzosen nach Salzburg, wo er von Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] aufgenommen wurde. [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s Oper „La finta giardiniera“ wurde [[1775]] in [[München]] uraufgeführt, sechs Jahre später auch die Oper „Idomeneo“.
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Die Stadt [[Mühldorf am Inn]] fiel [[1802]] an Bayern, nachdem sie zuvor fast 900 Jahre zum Salzburger Erzbistum gehört hatte. Das [[Fürsterzbistum Salzburg|Erzstift Salzburg]] wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss ([[1803]]) in ein weltliches [[Kurfürstentum Salzburg|Kurfürstentum]] umgewandelt. Der frühere Großherzog von Toskana, [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand III.]], ein Bruder Kaiser [[Franz II.|Franz' II.]], trat nun die Regierung in Salzburg an. Zu seinem räumlich aufgesplitterten Kurfürstentum gehörten neben Salzburg noch weitere säkularisierte Länder wie die [[Fürstpropstei Berchtesgaden]], ein Teil des [[Hochstift Passau|Hochstifts Passau]] und [[Hochstift Eichstätt|Hochstifts Eichstätt]] (alle heute Bayern), die zuvor geistliche Fürstentümer gewesen waren. Dieses Staatsgebilde bestand bis [[1806]].
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Der [[Salinen-Hauptvertrag]] zwischen Bayern und Salzburg ([[1781]]) regelte Angelegenheiten des [[Salz]]<nowiki>abbaus</nowiki> und des Holzbezuges.
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Das "[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Reich Deutscher Nation]]", dem Salzburg und Bayern angehörten, wurde [[1806]] aufgelöst.
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Die Stadt [[Mühldorf am Inn]] fiel [[1802]] an Bayern, nachdem sie zuvor fast 900 Jahre dem Salzburger Erzbischof gehörte. Das [[Fürsterzbistum Salzburg]] wurde durch den Reichsdeputationshauptschluss ([[1803]]) in ein weltliches Kurfürstentum umgewandelt. Der frühere Großherzog von Toskana, [[Ferdinand III. von Toskana|Ferdinand III.]], ein Bruder [[Franz II.|Kaiser Franz' II.]], trat nun die Regierung in Salzburg an. Zu seinem räumlich aufgesplitterten Kurfürstentum gehörten neben Salzburg noch weitere säkularisierte Länder wie [[Berchtesgaden]], ein Teil von [[Passau]] und [[Eichstätt]] (alle heute Bayern), die ehedem geistliche Fürstentümer waren. Dieses Staatsgebilde bestand bis [[1806]].
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==== Salzburg als Teil des Königreichs Bayern 1810−1816 ====
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:'' Hauptartikel [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern]]  
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Das [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] kam am [[19. September]] [[1810]] zusammen mit der ehemaligen [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] an das Königreich Bayern. Der [[Salzachkreis]] war einer der neun bayerischen Verwaltungsbezirke, der neben altbayerischen Gebieten das Land Salzburg, einen Teil [[Oberösterreich]]s (darunter das südliche [[Innviertel]]) und das Landgericht [[Kitzbühel]] in Tirol umfasste. Geführt wurde die Verwaltung des Salzachkreises vom Generalgouverneur Kronprinz [[Ludwig von Bayern]], dem späteren König Ludwig I., welcher im [[Schloss Mirabell]] in Salzburg, der Hauptstadt des Salzachkreises, residierte.  
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Das „[[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heilige Römische Reich Deutscher Nation]]“, dem Salzburg und Bayern angehörten, wurde [[1806]] aufgelöst.
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Die neue Staatszugehörigkeit und die damit verbundenen einschneidenden Veränderungen wurden aber vor allem von der Bevölkerung im Gebirge abgelehnt. Diese projizierte ihren Reichspatriotismus auf den österreichischen Kaiser Franz I., der zuvor als Franz II. Kaiser des 1806 untergegangenen "Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation" gewesen war. Zudem hatten in der österreichischen Zeit von [[1806]] bis [[1809]] die Behörden im Land selbst kaum Veränderungen vorgenommen. Die Beibehaltung des so genannten "alten Herkommens" war den Bauern weitaus lieber als die Reformflut der bayerischen Verwaltung. In der Stadt Salzburg machten sich die Bayern unter anderem durch die Auflösung der [[Hohe Salzburger Landschaft|Hohen Salzburger Landschaft]] und der [[Benediktineruniversität Salzburg|Universität Salzburg]] unbeliebt. Dabei dürfte der Anschluss an Bayern anfangs im ''Flachen Land'' weitgehend akzeptiert und in der Stadt sogar begrüßt worden sein. In der Stadt Salzburg waren nämlich private Transparente mit Aufschriften wie etwa "''Retour nach Baiern''" zu lesen und die [[Salzburger Zeitung]] erblickte den Tag, "''...wo uns der Zeitenlauf wieder zu dem alten Vaterhause bringt, dem wir einst angehörten''".  
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'''Salzburg als Teil des Königreichs Bayern 1810 - 1816'''
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Die Reformen des Ministers Maximilian von Montgelas basierten auf der Bayerische Konstitution vom 1. Mai 1808, die einerseits eine Vereinheitlichung und Konzentration des Staates, andererseits demokratische Grundrechte wie Gleichheit aller Staatsbürger vor dem Gesetz (gleiche Steuerpflicht, gleicher Zutritt zu allen Staatsämtern), Sicherheit der Person und des Eigentums, Gewissens- und Religionsfreiheit, Pressefreiheit im Rahmen bestimmter Zensurgesetze beinhaltete. Dazu kamen Bestimmungen über Beamte, die Unabhängigkeit der Richter, eine neue Gerichtsverfassung sowie die Schaffung einheitlicher Bestimmungen über Straf- und Zivilrecht für das ganze Königreich und schließlich das Militär.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Konstitution_(Bayern) Wikipedia.de/Konstitution (Bayern)]</ref>
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Das [[Land Salzburg]] kam am [[19. September]] [[1810]] zusammen mit der ehemaligen [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] an das Königreich Bayern. Der [[Salzachkreis]] war einer der neun bayerischen Verwaltungsbezirke, der neben altbayerischen Gebieten das Land Salzburg, einen Teil [[Oberösterreich]]s (darunter das südliche Innviertel) und das Landgericht Kitzbühel in Tirol umfasste. Geführt wurde die Verwaltung des Salzachkreises vom Generalgouverneur Kronprinz [[Ludwig von Bayern]], dem späteren König Ludwig I., welcher auf [[Schloss Mirabell]] in Salzburg, der Hauptstadt des Salzachkreises, residierte.  
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Die Durchsetzung der Reformen ließ die anfänglich sehr hohe Sympathie für den Verbleib bei Bayern schwinden. Ziel des zentralistischen Staates war es, durch die Aufweichung der alten Strukturen und der Eigenart, ein nach verwaltungstechnischen Gesichtspunkten gestaltetes Land zu schaffen. Der Name "Salzburg" wich damals - wie auch später unter oberösterreichischer Herrschaft dem Begriff "[[Salzachkreis]]". Der bayrische Thronprinz Ludwig, der Salzburg leidenschaftlich liebte, residierte damals im [[Schloss Mirabell]] und versprach das Land künftig besonders zu fördern.  
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Die neue Staatszugehörigkeit und die damit verbundenen einschneidenden Veränderungen wurden aber vor allem von der Bevölkerung im Gebirge abgelehnt. Diese projizierte ihren Reichspatriotismus auf den österreichischen Kaiser Franz I., der zuvor als Franz II. Kaiser des 1806 untergegangenen „Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation“ gewesen war. Zudem hatten in der österreichischen Zeit von [[1806]] bis [[1809]] die Behörden im Land selbst kaum Veränderungen vorgenommen. Die Beibehaltung des so genannten „alten Herkommens“ war den Bauern weitaus lieber als die Reformflut der bayerischen Verwaltung.  In der Stadt Salzburg machten sich die Bayern unter anderem durch die Auflösung der [[Salzburger Landstände]] und der [[Universität]] unbeliebt. Dabei dürfte der Anschluss an Bayern anfangs im ''Flachen Land'' weitgehend akzeptiert und in der Stadt sogar begrüßt worden sein. In der Stadt Salzburg waren nämlich private Transparente mit Aufschriften wie etwa „''Retour nach Baiern''“ zu lesen und die [[Salzburger Zeitung]] erblickte den Tag, „''...wo uns der Zeitenlauf wieder zu dem alten Vaterhause bringt, dem wir einst angehörten''“. Die rücksichtslose Durchsetzung der Reformen im Sinne des Grafen Montgelas  jedoch ließ die Sympathie für den Verbleib bei Bayern drastisch schwinden. Ziel des zentralistischen Staates war es, durch die vollständige Löschung der alten Strukturen und jeglicher Eigenart, ein nur nach verwaltungstechnischen Gesichtspunkten  gestaltetes Land zu schaffen. Den Salzburgern drohte damit der Verlust ihrer Identität.
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In den folgenden Jahren erfolgten der Ausbau von Straßen, die Einführung der staatlichen Post und Neuerungen in der Landwirtschaft. Das Schul- und Bildungswesen und die medizinische Versorgung wurden verbessert. Schwere Belastungen für die Bevölkerung aber stellten die Erhöhung von Steuern und Abgaben sowie die Truppenaushebungen dar. Trotz der kriegerischen Ereignisse kümmerte man sich um kulturelle Angelegenheiten: Die Bayerische Akademie der Wissenschaften begann [[1815]] mit der Ausgrabung der bekannten [[Römer|römischen]] [[Palastvilla in Loig]].  
 
In den folgenden Jahren erfolgten der Ausbau von Straßen, die Einführung der staatlichen Post und Neuerungen in der Landwirtschaft. Das Schul- und Bildungswesen und die medizinische Versorgung wurden verbessert. Schwere Belastungen für die Bevölkerung aber stellten die Erhöhung von Steuern und Abgaben sowie die Truppenaushebungen dar. Trotz der kriegerischen Ereignisse kümmerte man sich um kulturelle Angelegenheiten: Die Bayerische Akademie der Wissenschaften begann [[1815]] mit der Ausgrabung der bekannten [[Römer|römischen]] [[Palastvilla in Loig]].  
    
Nachdem sich Bayern dem Bündnis von [[Deutschland#Preußen|Preußen]], [[Russland]] und Österreich gegen [[Napoleon]] angeschlossen hatte, forderte Österreich das Salzburger Land und seine anderen ehemaligen Gebiete zurück. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen Kaiser Franz I. und Kronprinz Ludwig in Wien verzichtete Bayern schließlich auf Salzburg. Vor der Übergabe an Österreich aber wurde das Land noch ausgeplündert. Öffentliche Gebäude und Staatsbesitz verkaufte man und die ohnehin nur noch wenigen vorhandenen Kunstschätze wurden nach München gebracht.
 
Nachdem sich Bayern dem Bündnis von [[Deutschland#Preußen|Preußen]], [[Russland]] und Österreich gegen [[Napoleon]] angeschlossen hatte, forderte Österreich das Salzburger Land und seine anderen ehemaligen Gebiete zurück. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen Kaiser Franz I. und Kronprinz Ludwig in Wien verzichtete Bayern schließlich auf Salzburg. Vor der Übergabe an Österreich aber wurde das Land noch ausgeplündert. Öffentliche Gebäude und Staatsbesitz verkaufte man und die ohnehin nur noch wenigen vorhandenen Kunstschätze wurden nach München gebracht.
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Durch den [[Münchner Vertrag]]  fiel das Land Salzburg am [[1. Mai]] [[1816]] an [[Österreich]] – allerdings nicht zur Gänze: Mit den Ämtern [[Waging am See|Waging]], [[Tittmoning]], Laufen und [[Teisendorf]] auf der linken Seite von [[Salzach]] und [[Saalach]] blieb das Gebiet des heutigen [[Rupertiwinkel]]s bei Bayern.
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Durch den "Münchner Vertrag" fiel das Land Salzburg am [[1. Mai]] [[1816]] an das [[Kaisertum Österreich]] – allerdings nicht zur Gänze: Mit den Ämtern [[Waging am See|Waging]], [[Tittmoning]], Laufen und [[Teisendorf]] auf der linken Seite von [[Salzach]] und [[Saalach]] blieb das Gebiet des heutigen [[Rupertiwinkel]]s bei Bayern.
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'''Befreundete Nachbarn seit dem 19. Jahrhundert'''
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==== Befreundete Nachbarn seit dem 19. Jahrhundert ====
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Salzburg und Bayern gehörten dem [[1815]] gegründeten "Deutschen Bund" ([[1866]] aufgelöst) an,  der unter der Führung Österreichs stand.
Salzburg und Bayern gehörten dem [[1815]] gegründeten „Deutschen Bund“ ([[1866]] aufgelöst) an,  der unter der Führung Österreichs stand.
      
Die [[Salinenkonvention]] zwischen dem Königreich Bayern und dem Kaisertum Österreich gilt als der älteste noch geltende Staatsvertrag Europas. Sie wurde am [[18. März]] [[1829]] unterzeichnet und regelt die Holznutzungsrechte der Saline Reichenhall im Gebiet der Bayerischen Saalforste im salzburgischen Pinzgau.
 
Die [[Salinenkonvention]] zwischen dem Königreich Bayern und dem Kaisertum Österreich gilt als der älteste noch geltende Staatsvertrag Europas. Sie wurde am [[18. März]] [[1829]] unterzeichnet und regelt die Holznutzungsrechte der Saline Reichenhall im Gebiet der Bayerischen Saalforste im salzburgischen Pinzgau.
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Das von dem Münchener Bildhauer [[Ludwig Schwanthaler]] geschaffene [[Mozart-Denkmal]] wurde [[1842]] in Salzburg aufgestellt. König Ludwig I. von Bayern beteiligte sich an der Finanzierung.
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Das von dem Münchener Bildhauer [[Ludwig von Schwanthaler]] geschaffene [[Mozart-Denkmal am Mozartplatz]] wurde [[1842]] in Salzburg aufgestellt. König Ludwig I. von Bayern beteiligte sich sehr wesentlich an der Finanzierung.
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Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke [[München]]–Salzburg–[[Wien]] konnte [[1860]] gefeiert werden. Der österreichische Streckenteil wurde [[Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]](nach der aus Bayern stammenden Kaiserin [[Elisabeth von Österreich]]) genannt.  
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Die Eröffnung der Eisenbahnstrecke [[München]]–Salzburg–[[Wien]] konnte [[1860]] gefeiert werden. Der österreichische Streckenteil wurde "[[Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]]" (nach der aus Bayern stammenden Kaiserin [[Elisabeth von Österreich]]) genannt.  
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Von [[1853]] bis [[1866]], in einer Zeit der politischen Annäherung zwischen Bayern und Österreich, bestand an der Landesgrenze ein Gemeinschaftszollamt beim [[Röhrenwirt]] in der Ortschaft [[Walserberg]] auf der österreichischen Seite. In jenen Jahren gab es auch schon einen Transitverkehr durch das spätere [[Kleines Deutsches Eck|Kleine deutsche Eck]]zwischen dem Walserberg und [[Melleck]] ([[Steinpass]]).
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Von [[1853]] bis [[1866]], in einer Zeit der politischen Annäherung zwischen Bayern und Österreich, bestand an der Landesgrenze ein Gemeinschaftszollamt beim Röhrenwirt in der Ortschaft [[Walserberg]] auf der österreichischen Seite. In jenen Jahren gab es auch schon einen Transitverkehr durch das spätere "[[Kleines Deutsches Eck|Kleine deutsche Eck]]" zwischen dem Walserberg und [[Melleck]] ([[Steinpass]]).
 
   
 
   
Beim „[[Deutschen Krieg]]“ von [[1866]] zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft in Deutschland stand Bayern auf der Seite Österreichs. Nach der Niederlage Österreichs (Königgrätz) näherte sich Bayern an Preußen an und wurde [[1871]] Teil des neuen „Deutschen Reiches“. Österreich wurde [[1867]] in Österreich-Ungarn umgewandelt.
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Beim "Deutschen Krieg" von [[1866]] zwischen Österreich und Preußen um die Vorherrschaft in Deutschland stand Bayern auf der Seite Österreichs. Nach der Niederlage Österreichs (Königgrätz) näherte sich Bayern an Preußen an und wurde [[1871]] Teil des neuen "Deutschen Reiches". Österreich wurde [[1867]] in Österreich-Ungarn umgewandelt.
 
   
 
   
König Ludwig III. (* 1845, † 1921, regierte von 1912/13 bis 1918) war angesichts der Revolution in Bayern nach [[Schloss Anif]] bei Salzburg geflüchtet. Dort entband er am [[12. November]] [[1918]] die bayerischen Beamten, Offiziere und Soldaten von dem auf ihn geleisteten Treueeid und ließ am [[13. November]] die [[Anifer Erklärung]] durch die neue bayerische Regierung veröffentlichen.  
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König Ludwig III. (* 1845; † 1921, regierte von 1912/13 bis 1918) war angesichts der Revolution in Bayern nach [[Schloss Anif]] bei Salzburg geflüchtet. Dort entband er am [[12. November]] [[1918]] die bayerischen Beamten, Offiziere und Soldaten von dem auf ihn geleisteten Treueeid und ließ am [[13. November]] die [[Anifer Erklärung]] durch die neue bayerische Regierung veröffentlichen.
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Der Münchner Komponist und Dirigent [[Richard Strauss]] war dann [[1920]] einer der Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]].  
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Der Münchner Komponist und Dirigent [[Richard Strauss]] war [[1920]] einer der Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]].  
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Durch den so genannten "[[Anschluss]]" Österreichs an das [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische Deutsche Reich]] im Jahre [[1938]] gehörten Salzburg und Bayern bis [[1945]] zum selben Staat.
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Durch den so genannten „[[Anschluss]]“ Österreichs an das [[[Nationalsozialismus|nationalsozialistische Deutsche Reich]] im Jahre [[1938]] gehörten Salzburg und Bayern zum selben Staat bis [[1945]].
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Die [[Salinenkonvention]] von 1829 wurde 1958 durch einen neuen Vertrag bestätigt.
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Die Salinenkonvention von 1829 wurde 1958 durch einen neuen Vertrag bestätigt.
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Die gemeinsame bayerisch-salzburgische [[Landesausstellung Die Bajuwaren| Landesausstellung "Die Bajuwaren"]] fand [[1988]] in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] und Rosenheim statt.
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Die gemeinsame [[bayerisch-salzburgische Landesaustellung]] „[[Die Bajuwaren]]“ fand [[1988]] in [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] und Rosenheim statt.
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[[1995]] wurde die [[EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein]] gegründet.  
1995 wurde die [[EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein]] gegründet.  
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Nach dem [[1995]] erfolgten Beitritt Österreichs zur [[Europäischen Union]] wurden die Grenzkontrollen zwischen Salzburg und Bayern im Jahre [[1998]] aufgehoben.  
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Nach dem [[1995]] erfolgten Beitritt Österreichs zur Europäischen Union wurden die Grenzkontrollen zwischen Salzburg und Bayern im Jahre [[1998]] aufgehoben. Siehe dazu auch den Artikel [[Grenzübergang Walserberg]].
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'''Kirchliche Bezüge 696 - 1816'''
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[[Rupert von Worms]], der Gründer der [[Salzburger Kirche]] ([[696]]) und erfolgreichster Missionar im Herzogtum Bayern gilt als „Apostel der Bayern“. Der Überlieferung  nach hat er den bayerischen Herzog Theodo II. in Regensburg getauft.
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===Kirchliche Bezüge 696–1816===
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[[Rupert von Salzburg]], der Gründer der [[Salzburger Kirche]] ([[696]]) und erfolgreichster Missionar im [[Herzogtum Bayern]] gilt als "Apostel der Bayern". Der Überlieferung  nach hat er den [[Bayerische Herzöge in Salzburg|bayerischen Herzog]] [[Theodo II.]] in Regensburg getauft.
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Die [[739]] gegründete Diözese Salzburg wurde [[798]] zum [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum]] erhoben und war damit zum Mittelpunkt der neuen bairischen Kirchenprovinz ([[Salzburger Kirchenprovinz]]) geworden. Dem Erzbistum Salzburg unterstanden die Suffraganbistümer [[Regensburg]], [[Passau]], [[Freising]] und [[Brixen|Säben (Brixen)]]. Die Salzburger Kirchenprovinz deckte damit fast das gesamte Gebiet des Herzogtums Bayern ab. Die [[Erzdiözese Salzburg]] selbst umfasste auch Gebiete im heutigen Bayern. Von [[1816]] bis [[1822]] wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Der [[Rupertiwinkel]] und das bayerische Gebiet östlich des Inns, die seit jeher kirchlich zur Erzdiözese Salzburg gehört hatten, fielen nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München-Freising.  
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Die [[739]] gegründete Diözese Salzburg wurde [[798]] zum [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum]] erhoben damit zum Mittelpunkt der neuen bairischen Kirchenprovinz ([[Salzburger Kirchenprovinz]]). Dem Erzbistum Salzburg unterstanden die [[Suffraganbistum|Suffraganbistümer]] [[Regensburg]], [[Passau]], [[Freising]] und [[Brixen|Säben (Brixen)]]. Die Salzburger Kirchenprovinz deckte damit fast das gesamte Gebiet des Herzogtums Bayern ab. Die [[Erzdiözese Salzburg]] selbst umfasste auch Gebiete im heutigen Bayern. Von [[1816]] bis [[1822]] wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Der [[Rupertiwinkel]] und das bayerische Gebiet östlich des Inns, die seit jeher kirchlich zur Erzdiözese Salzburg gehört hatten, fielen nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München-Freising.  
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Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von [[1215]] bis [[1817]] das Salzburger [[Eigenbistum Chiemsee]]. Der Sitz der [[Bischöfe von Chiemsee]] war das [[Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth]] auf der [[Herreninsel]] im [[Chiemsee]]. Sie waren die [[Weihbischof|Weihbischöfe]] der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den [[Chiemseehof]]. Das [[Bistum Chiemsee]] umfasste nur zehn Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: [[Herrenchiemsee]], [[Prien]], Eggstätt, Söllhuben und Grassau in Bayern, [[Söll]], [[Kirchdorf]], [[Sankt Johann in Tirol]], [[Brixen im Thale]] und [[Sankt Ulrich am Pillersee]] in [[Tirol]].
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Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von [[1215]] bis [[1817]] das Salzburger [[Bistum Chiemsee]]. Der Sitz der [[Bischöfe von Chiemsee]] war das [[Kloster Herrenchiemsee|Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth]] auf der [[Herreninsel]] im [[Chiemsee]]. Sie waren die [[Weihbischof|Weihbischöfe]] der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den [[Chiemseehof]]. Das Bistum Chiemsee umfasste nur zehn Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: [[Herrenchiemsee]], Prien, Eggstätt, Söllhuben und Grassau in Bayern, Söll, Kirchdorf, St. Johann in Tirol, [[Brixen im Thale]] und St. Ulrich am Pillersee in [[Tirol]].
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'''Literatur und Quellen für den Abschnitt: Geschichtliche Salzburg-Bezüge'''
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===Literatur und Quellen für den Abschnitt 'Geschichtliche Salzburg-Bezüge' ===
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* Dannheimer, Hermann; [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]: ''Die [[Bajuwaren]]'', Katalog Landesausstellung des Freistaates Bayern und des Landes Salzburg 1988
* [[Hermann Dannheimer|Dannheimer, Hermann]]/[[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]: ''Die Bajuwaren'', Katalog Landesausstellung des Freistaates Bayern und des Landes Salzburg 1988
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* Dopsch, Heinz: ''[[Kleine Geschichte Salzburgs]]'', Salzburg 2001
* Dopsch, Heinz: ''Kleine Geschichte Salzburgs'', Salzburg 2001
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* Dopsch, Heinz; [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]]: ''Geschichte Salzburgs'', Band I/1, Salzburg 1999
* Dopsch, Heinz /[[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]]: ''Geschichte Salzburgs'', Band I/1, Salzburg 1999
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* Dopsch, Heinz: Kleine Geschichte Salzburgs,  Stadt und Land, Salzburg 2001
*[[Euregio|EuRegio Salzburg − Berchtesgadener Land - Traunstein]]: ''Heimat mit Geschichte und Zukunft'', 2004
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* [[Salzburger Dommuseum]], [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]  (Hg.): ''Hl. Rupert von Salzburg  696 - 1996'', Ausstellungskatalog, Salzburg 1996. S. 52-54, 59-60,  77-80
* Hausberger, Karl/Hubensteiner, Benno: ''Bayerische Kirchengeschichte'', München 1987
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* [[Euregio|EuRegio Salzburg − Berchtesgadener Land - Traunstein]]: ''Heimat mit Geschichte und Zukunft'', 2004
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* Hausberger, Karl; Hubensteiner, Benno: ''Bayerische Kirchengeschichte'', München 1987
 
* Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.): ''Verbündet, verfeindet, verschwägert – Bayern und Österreich'', Katalog Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012
 
* Haus der Bayerischen Geschichte (Hg.): ''Verbündet, verfeindet, verschwägert – Bayern und Österreich'', Katalog Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 2012
* [[Andreas Hirsch|Hirsch, Andreas]]: ''Von Salzburg „retour nach Baiern“, Der Rupertiwinkel fiel vor 200 Jahren an das bayerische Königreich zurück'', Heimatblätter Nr.9, 2010
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* [[Andreas Hirsch|Hirsch, Andreas]]: ''Von Salzburg "retour nach Baiern", Der Rupertiwinkel fiel vor 200 Jahren an das bayerische Königreich zurück'', Heimatblätter Nr. 9, 2010
* Hubensteiner, Benno : ''Bayerische Geschichte'', München 1977
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* Hubensteiner, Benno. ''Bayerische Geschichte'', München 1977
* Koller/Rumschöttel (Hg.): ''Vom Salzachkreis zur EuRegio, Bayern und Salzburg im 19. und 20. Jahrhundert'', Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns und [[Salzburger Landesarchiv]], 2006
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* Koller, Rumschöttel (Hg.): ''Vom Salzachkreis zur EuRegio, Bayern und Salzburg im 19. und 20. Jahrhundert'', Generaldirektion der staatlichen Archive Bayerns und [[Salzburger Landesarchiv]], 2006
* Kühnel, Albin : ''Von der Grenzmauth zum Binnenzollamt – 235 Jahre Zoll am Walserberg'', Bad Reichenhall, 2000
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* Kühnel, Albin. ''Von der Grenzmauth zum Binnenzollamt – 235 Jahre Zoll am Walserberg'', Bad Reichenhall, 2000
*[[Johannes Lang|Lang, Johannes]]: ''Geschichte von Bad Reichenhall'', Neustadt/Aisch, 2009
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* [[Johannes Lang|Lang, Johannes]]: ''Geschichte von Bad Reichenhall'', Neustadt/Aisch, 2009
*[[Helga Reindel-Schedl|Reindel-Schedl, Helga]]: ''Laufen an der Salzach, Die alt-salzburgischen Pfleggerichte Laufen, Staufeneck, Teisendorf, Tittmoning und Waging, Historischer Atlas von Bayern'', 1989
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* [[Helga Reindel-Schedl|Reindel-Schedl, Helga]]: ''Laufen an der Salzach, Die alt-salzburgischen Pfleggerichte Laufen, Staufeneck, Teisendorf, Tittmoning und Waging, Historischer Atlas von Bayern'', 1989
*[[Salzburg Museum]] und Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns: ''Grenzen überschreiten, Bayern und Salzburg 1810 bis 2010'', Salzburg/München, 2010
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* [[Salzburg Museum]] und Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns: ''Grenzen überschreiten, Bayern und Salzburg 1810 bis 2010'', Salzburg/München, 2010
*[[Hannes Scheutz|Scheutz, Hannes]] (Hg.): ''Drent und herent, Dialekte im salzburgisch-bayerischen Grenzgebiet'', EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein, 2007
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* [[Hannes Scheutz|Scheutz, Hannes]] (Hg.): ''Drent und herent, Dialekte im salzburgisch-bayerischen Grenzgebiet'', EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein, 2007
*[[Max Spindler|Spindler, Max]]: ''Handbuch der bayerischen Geschichte'', Band I u. II., München, 1981
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* Spindler, Max: ''Handbuch der bayerischen Geschichte'', Band I u. II., München, 1981
 
* Hirsch, Andreas: ''Gestaltung des Abschnittes "geschichtliche Salzburg-Bezüge"''
 
* Hirsch, Andreas: ''Gestaltung des Abschnittes "geschichtliche Salzburg-Bezüge"''
 
* [http://www.bayern.de www.bayern.de]
 
* [http://www.bayern.de www.bayern.de]
    
==Bildergalerie==  
 
==Bildergalerie==  
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Datei:Salzachkreis, Landkarte.jpg|Salzachkreis, Landkarte
 
Datei:Salzachkreis, Landkarte.jpg|Salzachkreis, Landkarte
 
Datei:Kirchenprovinz  Salzburg um 798.jpg|bayerische Kirchenprovinz um 798 nach Hausberger,  Hubensteiner, Bayerische Kirchengeschichte  
 
Datei:Kirchenprovinz  Salzburg um 798.jpg|bayerische Kirchenprovinz um 798 nach Hausberger,  Hubensteiner, Bayerische Kirchengeschichte  
Datei:Herzogtum Bayern um 788, nach --Bildbeschreibung2 -Beschreibung = -Quelle = -Fotograf =  -Erstelldatum = -Lizenzkommentar = --, Die Bajuwaren.jpg|Das Herzogtum  Bayern um 788.  Von Dannheimer/Dopsch: Die Bajuwaren.   
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Datei:Herzogtum Bayern um 788 nach Dannheimer, Dopsch.jpg|Das Herzogtum  Bayern um 788.  Von Dannheimer/Dopsch: Die Bajuwaren.   
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Datei:Die Herkunft der Symbole im bayerischen Staatswappen A.pdf|Die Herkunft der Symbole im Wappen vom Freistaat Bayern
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
* einschlägige Wikipedia-Artikel, zB
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{{Homepage|https://www.bayern.de}}
** [http://de.wikipedia.org/wiki/Bayern ''„Bayern“'']  
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* einschlägige SALZBURGWIKI-Artikel
** [http://de.wikipedia.org/wiki/Altbayern ''„Altbayern“'']  
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* einschlägige Wikipedia-Artikel, z. B.
** [http://de.wikipedia.org/wiki/Franken ''„Franken“'']  
+
** [https://de.wikipedia.org/wiki/Bayern ''"Bayern"'']  
** [http://de.wikipedia.org/wiki/Franken_(Region) ''„Franken (Region)'']  
+
** [https://de.wikipedia.org/wiki/Altbayern ''"Altbayern"'']  
** [http://de.wikipedia.org/wiki/Schwaben_(Bayern) ''„Schwaben (Bayern)'']  
+
** [https://de.wikipedia.org/wiki/Franken ''"Franken"'']  
** [http://de.wikipedia.org/wiki/Oberschwaben ''„Oberschwaben“'']  
+
** [https://de.wikipedia.org/wiki/Franken_(Region) ''"Franken (Region)"'']  
** [http://de.wikipedia.org/wiki/Hochstift_Augsburg  ''„Hochstift Augsburg“'']
+
** [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwaben_(Bayern) ''"Schwaben (Bayern)"'']  
** [http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrststift_Kempten ''„Fürststift Kempten“'']
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** [https://de.wikipedia.org/wiki/Oberschwaben ''"Oberschwaben"'']  
** Bild: [http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Imperial_Circles-2005-10-15-de.png Karte der Reichskreise]
+
** [https://de.wikipedia.org/wiki/Hochstift_Augsburg  ''"Hochstift Augsburg"'']
* einschlägige Salzburgwiki-Artikel
+
** [https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrststift_Kempten ''"Fürststift Kempten"'']
{{Homepage|http://www.bayern.de}}
+
** Bild: [https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Imperial_Circles-2005-10-15-de.png Karte der Reichskreise]
==Siehe auch==
+
 
* [[Bajuwaren]]
+
==Einzelnachweise==
==Fußnoten==
   
<references/>
 
<references/>
   −
[[Kategorie:Bayern|!]]
+
{{Historisches Territorium Bayern}}
 +
 
 +
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Grenzregion]]
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[[Kategorie:Deutschland]]
 +
[[Kategorie:Bayern|!|]]