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| − | {{Straße|200|Toscanini-Hof|Dr.-Herbert-Klein-Weg|{{PAGENAME}}}}
| + | [[Datei:Clemens-Holzmeister-Stiege, Südansicht.jpg|thumb|Clemens-Holzmeister-Stiege und der Toscaninihof]] |
| | + | {| cellpadding="2" style="float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;" |
| | + | ! [https://www.google.at/maps/place/Clemens-Holzmeister-Stiege/@47.7974656,13.0420344,19z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x477690613d09bed7:0xbda374535e898c27!8m2!3d47.7974656!4d13.0425816?hl=de Lage der Clemens-Holzmeister-Stiege auf Googlemaps] |
| | + | |} |
| | + | [[Datei:Clemens-Holzmeister-Stiege Toscanini-Hof 2020.jpg|thumb|Blick auf die Clemens-Holzmeister-Stiege]] |
| | [[Datei:Stiegendetail.JPG|thumb|Clemens-Holzmeister-Stiege, Stiegendetail]] | | [[Datei:Stiegendetail.JPG|thumb|Clemens-Holzmeister-Stiege, Stiegendetail]] |
| − | [[Datei:Clemens-Holzmeister-Stiege u. Teil des Toscaninihofes.JPG|thumb|Clemens-Holzmeister-Stiege u. Teil des Toscaninihofes]]
| + | Die '''Clemens-Holzmeister-Stiege''' ist eine [[Mönchsbergstiege|Stiege]] in Nachfolge der früheren "''Stiege bei der [[Peterswachtpforte|Peterswacht]]''" in der Salzburger [[Altstadt]] vom heutigen [[Toscanini-Hof]] auf den [[Mönchsberg]]. Sie wurde [[1983]] nach dem Erbauer der [[Salzburger Festspielhäuser]], Architekt [[Clemens Holzmeister]] (* [[1886]]; † [[1983]]) benannt. |
| − | Die '''{{PAGENAME}}''' ist eine [[Mönchsbergstiege|Stiege]] in der Salzburger [[Altstadt]] im [[Toscanini-Hof]] auf den [[Mönchsberg]].
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| − | ==Geschichte == | + | == Geschichte == |
| − | Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die frühere Auffahrt auf den Mönchsberg zur [[Edmundsburg]] und zum Mönchsbergviertel geschlossen worden. | + | Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die frühere Auffahrt auf den Mönchsberg zur [[Edmundsburg]] und zum [[Mönchsbergviertel]] geschlossen und der dortige Fels zu einer Geschütz-Bastei mit steilen und glatten Wänden umgestaltet worden. Vergeblich suchten die Bewohner des Mönchsbergviertels immer wieder von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Lodron]] zumindest einen schmalen Stiegenaufgang zu ihren Häusern zurück zu erhalten. |
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| − | Anfang des Jahres [[1654]] wollten die Mönchsbergbewohner zumindest einen neuen Stiegenaufgang zu ihren Wohnhäusern zurück erhalten und forderten diesen entschieden. Die Stiege wurde noch im gleichen Jahr bewilligt. Die sehr rasch gebaute Stiege begann beim [[Hofmarstall|Pferdemarstall]], führte entlang der [[Sommerreitschule]] aufwärts und dann als mit Schindeln gedeckte Stiege an der Außenseite der [[Peterswachtbastei]] hinauf zum [[Kapellhausstöckl]] und zum Mönchsbergviertel und zur späteren Edmundsburg. Im oberen Bereich führte diese Stiege mit ihren 287 Stufen in einem kleinen Torbogen durch die Wehrmauer hindurch und hinter derselben weiter in einem schmalen Stiegenraum hinauf auf die Bastei. Die [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonische Besatzungsmacht]] befahl den Abriss der Brücke. Sie wurde nach dem Ende der Besatzung wieder errichtet, [[1813]] wurde sie erneut vermauert, wenig später wieder geöffnet, dann wurde sie vermorscht wieder geschlossen und darauf als Stiegenaufgang [[1885]] neu erbaut. | + | Anfang des Jahres [[1654]] suchten die Mönchsbergbewohner beim neuen Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] erneut an, einen neuen Stiegenaufgang zu ihren Wohnhäusern zu erhalten. Die Stiege wurde nun nach dem Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] noch im gleichen Jahr am [[9. Mai]] bewilligt. Die sehr rasch gebaute Stiege begann beim [[Hofmarstall|Pferdemarstall]], führte entlang der [[Sommerreitschule]] aufwärts und dann als mit [[Schindel]]n gedeckte Stiege an der Außenseite der [[Peterswachtbastei]] hinauf zum [[Kapellhausstöckl]] und zum Mönchsbergviertel bzw. zur späteren Edmundsburg. Im oberen Bereich führte diese Stiege mit ihren 287 Stufen in einem kleinen Torbogen durch die Wehrmauer hindurch und hinter derselben weiter in einem schmalen Stiegenraum hinauf auf die Peterswacht-Bastei. Die [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonische Besatzungsmacht]] befahl den Abriss der Holzteile. Sie wurde nach dem Ende der Besatzung wieder errichtet, [[1813]] wurde sie erneut vermauert, wenig später wieder geöffnet, dann war sie vermorscht, kurzzeitig wieder geschlossen und wurde als Stiegenaufgang u. a. [[1885]] ausgebessert. |
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| − | [[1856]] wurde die Stiege für öffentlich erklärt und nachts nicht mehr gesperrt. Auch das Torwächterhaus wurde entfernt. [[1868]] wurde auch das Dach der Stiege abgetragen. [[1892]] ersetzte man die hölzerne Stiege durch Granitstufen. | + | [[1856]] wurde der öffentliche Stiegenaufgang nachts nicht mehr gesperrt. Auch das [[Peterswachtpforte|Torwächterhaus]] wurde entfernt. [[1868]] wurde auch das Dach der Stiege abgetragen.<ref>Eine andere Quelle ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19130427&query=%22schartenwall%22+%22stadtmauer%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 27. April 1913, Seite 4, Beitrag [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Vortrag Frank: "Altes und Neues vom Mönchsberg") schreibt, dass die Stiege bis [[1859]] gedeckt war.</ref> |
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| − | Mit dem Bau des [[Haus für Mozart|Kleinen Festspielhauses]] [[1924]]/25 und [[1937]] erneut 1937, wurde diese Treppe im unteren Teil nach Süden hin verlegt, um ausreichend Raum für das neue Gebäude erhalten zu können. | + | Mit dem Ausbau des [[Haus für Mozart|Kleinen Festspielhauses]] wurde diese Treppe [[1937]] im unteren Teil nach Süden hin verlegt, um ausreichend Raum für den Bühnenturm des neuen Gebäudes erhalten zu können. |
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| − | Die Clemens-Holzmeister-Stiege führt an der Fassade des [[Bühnenhaus Haus für Mozart|Bühnenhauses]] der [[Salzburger Festspiele]] vorbei. Sie ist teilweise mit [[Konglomerat]] verkleidet und mit Figuren aus Konglomerat verziert ist. Ab Ostern [[2010]] musste die einsturzgefährdete Stiege um rund 150.000 Euro saniert werden. Die Stiege wurde im Bühnenturm des Kleinen Festspielhauses neu verankert, im freien Bereich neu aufgebaut und mit [[1. Juni]] [[2010]] wieder freigegeben. | + | Die Clemens-Holzmeister-Stiege führt an der Fassade des [[Bühnenhaus Haus für Mozart|Bühnenhauses]] der [[Salzburger Festspiele]] vorbei. Sie ist teilweise aus großschottrigem Beton aufgebaut, der einem [[Konglomerat]] ähnelt und mit Figuren aus dem gleichen Material verziert. Ab Ostern [[2010]] musste die einsturzgefährdete Stiege um rund 150.000 Euro saniert werden. Die Stiege wurde im Bühnenturm des Kleinen Festspielhauses neu verankert, im freien Bereich z.T. neu aufgebaut und mit [[1. Juni]] [[2010]] wieder freigegeben. |
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| − | ==Name==
| + | == Bilder == |
| − | Sie wurde nach dem Erbauer der [[Salzburger Festspielhäuser]], Architekt [[Clemens Holzmeister]] (* [[1886]]; † [[1983]]) benannt.
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| − | ==Bilder == | |
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| − | ==Quellen == | + | == Quellen == |
| | {{Quelle Franz Martin}} | | {{Quelle Franz Martin}} |
| − | *[[Reinhard Medicus]] | + | * [[Reinhard Medicus]] |
| | + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1930&page=5&size=45 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Dr. [[Adolf Frank]]: ''Der Mönchsberg und seine Baulichkeiten'', Seite 2 |
| | + | == Einzelnachweis == |
| | + | <references/> |
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| | {{SORTIERUNG: Holzmeister-Stiege, Clemens-}} | | {{SORTIERUNG: Holzmeister-Stiege, Clemens-}} |