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'''Dichrorampha alpinana''' (''Grapholitha alpinana'' Treitschke, 1830) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Tortricidae]].
 
'''Dichrorampha alpinana''' (''Grapholitha alpinana'' Treitschke, 1830) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Tortricidae]].
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
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Auch ''D. alpinana'' ist aus Salzburg nur durch mehr als 100 Jahre alte Funde von Mitterberger (1909) belegt. Mitterberger fand die Art an zwei Stellen, und zwar bei [[Leopoldskron]] (Zone Ia, [[Stadt Salzburg]], nach Embacher et al. 2001), sowie bei [[Fürstenbrunn]] (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]]. Die beiden Fundorte liegen in nur rund 440 m Höhe, die Flugzeit der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fällt in die Monate Juli und August. Informationen zum Lebensraum im Land liegen nicht vor, doch dürfte es sich in beiden Fällen um Feucht-, bzw. Moorwiesen gehandelt haben, die heute weitgehend verschwunden sind.
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''D. alpinana'' ist aus Salzburg nur durch mehr als 100 Jahre alte Angaben von Mitterberger (1909) bekannt. Mitterberger fand die Art angeblich an zwei Stellen, und zwar bei [[Leopoldskron]] (Zone Ia, [[Stadt Salzburg]], nach Embacher et al. 2001), sowie bei [[Fürstenbrunn]] (Zone II, [[Nördliche Kalkalpen]]. Wie die anatomische Nachuntersuchung der Belegexemplare aus Leopoldskron im Biologiezentrum in Linz im Jahr 2022 aber ergeben hat, handelt es sich dabei nicht um ''D. alpina'', sondern um ''[[Dichrorampha vancouverana]]''. Das Belegexemplar aus [[Fürstenbrunn]] ist nicht auffindbar. ''D. alpinana'' ist daher aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs zu streichen.
 
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==Biologie und Gefährdung==
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Die Raupen leben nach Razowski (2001) an den Wurzeln von Margerite (''[[Leucanthemum vulgare]]''), Schafgarbe (''[[Achillea millefolium]]'') oder Wucherblumen-Arten (''Tanacetum'' sp.). Vermutlich ist auch diese Art in Salzburg seit langem ausgestorben, da ihre Biotope in niedrigen Höhenlagen heute weitgehend verschwunden sind und Wegränder als letzte Zufluchtsorte durch die intensive Mahd seit rund 20 Jahren als Biotope ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen.
      
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==
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[[Salzburgwiki:Projekt_Fauna_und_Flora|Projekt: Fauna und Flora von Salzburg]]
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{{Fauna und Flora Projekt}}
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== Weitere Bilder ==
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== Bilder ==
 
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*Razowski, J. 2001. Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen. Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 319 pp.
 
*Razowski, J. 2001. Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen. Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 319 pp.
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
   
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
 
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]