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| | [[File:E-MK-18289a.jpg|thumb|Salzburg, [[Flachgau]], [[Kasern]], 1968.05.04]] | | [[File:E-MK-18289a.jpg|thumb|Salzburg, [[Flachgau]], [[Kasern]], 1968.05.04]] |
| − | '''Aspilapteryx tringipennella''' (''Gracilaria tringipennella'' Zeller, 1839) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]]. | + | '''Aspilapteryx tringipennella''' (''Gracilaria tringipennella'' Zeller, 1839: 209) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]]. |
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| | + | ==Diagnose== |
| | + | Die weiße Vorderrandstrieme der sonst hell ockerfarbenen Vorderflügel macht die Art in Salzburg unverwechselbar. Unverwechselbar sind auch die Fraßspuren der Raupen an Spitzwegerich, die allerdings schwer zu entdecken sind. |
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| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== |
| − | ''A. tringipennella'' wurde zwar bereits aus den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), II (nördliche Kalkalpen, IV (Zentralalpen) und V ([[Lungau]]) nachgewiesen (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011), die Art tritt aber immer nur einzeln auf und wird generell selten bei uns gefunden. Ursache dafür dürften relativ hohe Ansprüche an den Lebensraum sein. ''A. tringipennella'' wurde bisher nur auf trockenen Magerwiesen (Halbtrockenrasen) und Magerweiden, teils in Verzahnung mit Zwergstrauchheiden gefunden. Die Höhenverbreitung ist in Salzburg von 400-1550 m dokumentiert, in niedrigen Lagen sind heute geeignete Lebensräume aber sehr rar ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2014). Die Generationsfolge der Art ist in Salzburg unklar. [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden im Mai und im Juli nachgewiesen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2014). | + | ''A. tringipennella'' wurde zwar bereits aus allen Landesteilen nachgewiesen (Embacher et al. 2024), die Art tritt aber immer nur einzeln auf und wird generell eher selten bei uns gefunden. Zudem leigt der letzte Fund im [[Lungau]] bereits vor dem Jahr 1971. Ursache dafür dürften relativ hohe Ansprüche an den Lebensraum sein. ''A. tringipennella'' wurde bisher nur auf trockenen Magerwiesen (Halbtrockenrasen) und Magerweiden, teils in Verzahnung mit Zwergstrauchheiden, auf ungemähten, trockenen Wegrändern, aber auch in angrenzenden Gärten gefunden. Die Höhenverbreitung ist in Salzburg von 400 bis 1900 m dokumentiert, in niedrigen Lagen sind heute geeignete Lebensräume aber sehr rar ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Die Generationsfolge der Art ist in Salzburg unklar. [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] wurden von Mai bis August nachgewiesen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). |
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| | ==Biologie und Gefährdung== | | ==Biologie und Gefährdung== |