Da der Ehemann relativ früh starb, war ihr Leben stark von der Fürsorge für die beiden Söhne geprägt. Deren Studium in Graz musste finanziert werden. Umgekehrt zahlten beide Söhne später, als sie selbst im Beruf waren, der Mutter regelmäßig ein "Monathgeld". Die [[Kobler-Spängler-Briefe]] besonders der Jahre 1870 und 1871 zeugen von der Sorge der Mutter selbst um alltägliche Dinge, die sie mit einer liebevollen, aber auffallend "orthografiefernen" Ausführlichkeit etwa dem Sohn Franz in Mödling vorschreiben möchte. Das gilt besonders, als dieser um die Hand seiner späteren Ehefrau anhalten soll. Diese Briefe spiegeln ein uns heute fremdes Gefühl enger gesellschaftlicher Rücksichtnahme ("was denken oder sagen die Leute"). Ein großes Thema ist die Gesundheit und öfter verständlicherweise das Sterben von Bekannten. Relativ kurze Zeit spielt der deutsch-französische Krieg 1870/1871 eine Rolle. | Da der Ehemann relativ früh starb, war ihr Leben stark von der Fürsorge für die beiden Söhne geprägt. Deren Studium in Graz musste finanziert werden. Umgekehrt zahlten beide Söhne später, als sie selbst im Beruf waren, der Mutter regelmäßig ein "Monathgeld". Die [[Kobler-Spängler-Briefe]] besonders der Jahre 1870 und 1871 zeugen von der Sorge der Mutter selbst um alltägliche Dinge, die sie mit einer liebevollen, aber auffallend "orthografiefernen" Ausführlichkeit etwa dem Sohn Franz in Mödling vorschreiben möchte. Das gilt besonders, als dieser um die Hand seiner späteren Ehefrau anhalten soll. Diese Briefe spiegeln ein uns heute fremdes Gefühl enger gesellschaftlicher Rücksichtnahme ("was denken oder sagen die Leute"). Ein großes Thema ist die Gesundheit und öfter verständlicherweise das Sterben von Bekannten. Relativ kurze Zeit spielt der deutsch-französische Krieg 1870/1871 eine Rolle. |