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| | Die '''Kirche zum hl. Sebastian''' ist die Pfarrkirche der [[Pongau]]er [[Pfarre Mühlbach am Hochkönig]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Mühlbach am Hochkönig|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde. | | Die '''Kirche zum hl. Sebastian''' ist die Pfarrkirche der [[Pongau]]er [[Pfarre Mühlbach am Hochkönig]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Mühlbach am Hochkönig|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde. |
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| − | ==Geschichte== | + | == Geschichte == |
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| − | Die [[Gotik|spätgotische]] Pfarrkirche wurde zwischen [[1519]] und [[1525]] errichtet. Der [[Salzburger Bauernaufstände und Bauernkriege|Bauernaufstand]] und der Geldmangel verhinderten jedoch die Fertigstellung. Erst im Jahre [[1637]] wurde der Bau abgeschlossen. Die Kirche war eine Filialkirche der [[Pfarrkirche hl. Maximilian|Pfarrkirche]] der [[Pfarre Bischofshofen]]. Sie wurde dem heiligen Sebastian geweiht. | + | Die [[Gotik|spätgotische]] Pfarrkirche wurde zwischen [[1519]] und [[1525]] errichtet. Der [[Salzburger Bauernaufstände|Bauernaufstand]] und der Geldmangel verhinderten jedoch die Fertigstellung. Erst im Jahre [[1637]] wurde der Bau abgeschlossen. Die Kirche war eine Filialkirche der [[Pfarrkirche zum hl. Maximilian|Pfarrkirche]] der [[Pfarre Bischofshofen]]. Sie wurde dem heiligen Sebastian geweiht. |
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| | Seit [[1785]] ist sie von einem Friedhof umgeben. Bis dahin wurden die Toten in [[Bischofshofen]] bestattet. Der Turm besitzt einen hohen Spitzhelm und wurde ebenso wie die westliche Achse des Langhauses als neugotischer Erweiterungsbau in den Jahren [[1881]] bis [[1883]] unter Werkmeister Ludwig Blum an die bestehende Kirche angebaut. | | Seit [[1785]] ist sie von einem Friedhof umgeben. Bis dahin wurden die Toten in [[Bischofshofen]] bestattet. Der Turm besitzt einen hohen Spitzhelm und wurde ebenso wie die westliche Achse des Langhauses als neugotischer Erweiterungsbau in den Jahren [[1881]] bis [[1883]] unter Werkmeister Ludwig Blum an die bestehende Kirche angebaut. |
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| | In den Jahren [[1998]] bis [[2000]] wurde die Pfarrkirche einer umfangreichen Innenrenovierung unterzogen. Es wurde eine in ornamentale Felder eingeteilte flache Decke eingezogen, eine neue Orgelempore errichtet sowie Kunstgegenstände restauriert und neu angeordnet. [[2003]] wurden mit der Aufstellung der Orgel die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Das Instrument war ein Geschenk der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in der [[Stadt Salzburg]]. | | In den Jahren [[1998]] bis [[2000]] wurde die Pfarrkirche einer umfangreichen Innenrenovierung unterzogen. Es wurde eine in ornamentale Felder eingeteilte flache Decke eingezogen, eine neue Orgelempore errichtet sowie Kunstgegenstände restauriert und neu angeordnet. [[2003]] wurden mit der Aufstellung der Orgel die Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Das Instrument war ein Geschenk der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] in der [[Stadt Salzburg]]. |
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| − | ==Ausstattung und Einrichtung== | + | == Ausstattung und Einrichtung == |
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| − | Die drei Glasfenster im Chor wurden nach Entwürfen des Salzburger Künstlers [[Karl Weiser]] im Jahre [[1969]] eingebaut. Das mittlere Fenster zeigt die Verklärung Christi, das linke den „Sündenfall“, das Eindringen der Sünde in die Welt, und das rechte Fenster den Kreuzestod Jesu. | + | Die drei Glasfenster im Chor wurden nach Entwürfen des Salzburger Künstlers [[Karl Weiser]] im Jahre [[1969]] eingebaut. Das mittlere Fenster zeigt die Verklärung Christi, das linke den "Sündenfall", das Eindringen der Sünde in die Welt, und das rechte Fenster den Kreuzestod Jesu. |
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| | Oberhalb des Altares stehen auf vier Säulen neugotische Heiligenfiguren. Ganz außen die Märtyrer Johannes und Paulus. Sie stammen aus [[Niedernsill]] und kamen 2000 nach Mühlbach. In der Mitte die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und die heilige Katharina, die seit dem [[Mittelalter]] als Nothelferinnen verehrt werden. Die heilige Barbara hat als Bergbaupatronin auch große Bedeutung für den Ort. Diese beiden Figuren so wie der ritterlich gekleidete Sebastian stammen vom neugotischen Hochaltar. | | Oberhalb des Altares stehen auf vier Säulen neugotische Heiligenfiguren. Ganz außen die Märtyrer Johannes und Paulus. Sie stammen aus [[Niedernsill]] und kamen 2000 nach Mühlbach. In der Mitte die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und die heilige Katharina, die seit dem [[Mittelalter]] als Nothelferinnen verehrt werden. Die heilige Barbara hat als Bergbaupatronin auch große Bedeutung für den Ort. Diese beiden Figuren so wie der ritterlich gekleidete Sebastian stammen vom neugotischen Hochaltar. |
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| − | Im Chorraum, oben in der Mitte, befindet sich eine Barockfigur des Erzengels Michael aus der ersten Hälfte des [[18. Jahrhundert]]s. Das älteste Kunstwerk der Kirche befindet sich ebenfalls im Chorraum. Es ist dies eine spätgotische Statue des heiligen [[Rupert von Worms|Rupert]] aus der Mitte des [[15. Jahrhundert]]s. Die Skulpturen des gegeißelten Jesus und der Schmerzhaften Muttergottes stammen aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. | + | Im Chorraum, oben in der Mitte, befindet sich eine Barockfigur des Erzengels Michael aus der ersten Hälfte des [[18. Jahrhundert]]s. Das älteste Kunstwerk der Kirche befindet sich ebenfalls im Chorraum. Es ist dies eine spätgotische Statue des heiligen [[Rupert von Salzburg|Rupert]] aus der Mitte des [[15. Jahrhundert]]s. Die Skulpturen des gegeißelten Jesus und der Schmerzhaften Muttergottes stammen aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. |
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| | Kunstwerke aus verschiedenen Phasen der Barockzeit sind auch im Langhaus zu bewundern, wie etwa das Kruzifix am Triumphbogen aus dem Jahre [[1689]] und die Madonna mit Jesuskind im Strahlenkranz aus dem [[17. Jahrhundert]]. An der Nordwand ist das ehemalige Hochaltarblatt mit der Darstellung des heiligen Sebastian zu sehen. | | Kunstwerke aus verschiedenen Phasen der Barockzeit sind auch im Langhaus zu bewundern, wie etwa das Kruzifix am Triumphbogen aus dem Jahre [[1689]] und die Madonna mit Jesuskind im Strahlenkranz aus dem [[17. Jahrhundert]]. An der Nordwand ist das ehemalige Hochaltarblatt mit der Darstellung des heiligen Sebastian zu sehen. |
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| | In den Sommermonaten haben vier [[Prangstangen]] ihren Platz an den Wänden. Sie sind, im Gegensatz zu den [[Lungau]]er Prangstangen, die mit Blumen geschmückt sind, mit bunten Wollbändern umwunden und oben gebogen. Die Prangstangen werden an den Prangtagen Fronleichnam, Maria Himmelfahrt und [[Erntedankfest]] bei den Prozessionen mitgetragen. | | In den Sommermonaten haben vier [[Prangstangen]] ihren Platz an den Wänden. Sie sind, im Gegensatz zu den [[Lungau]]er Prangstangen, die mit Blumen geschmückt sind, mit bunten Wollbändern umwunden und oben gebogen. Die Prangstangen werden an den Prangtagen Fronleichnam, Maria Himmelfahrt und [[Erntedankfest]] bei den Prozessionen mitgetragen. |
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| − | ==Quellen== | + | == Quellen == |
| − | *Beitrag im Salzburgwiki | + | * Beitrag im SALZBURGWIKI |
| − | *Kirchenführer der Pfarrkirche Mühlbach | + | * Kirchenführer der Pfarrkirche Mühlbach |
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| | [[Kategorie:Pongau]] | | [[Kategorie:Pongau]] |
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| | [[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]] | | [[Kategorie:Geschichte (Erzdiözese)]] |
| | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] | | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] |
| − | [[Kategorie:Kunst]]
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| | [[Kategorie:Architektur]] | | [[Kategorie:Architektur]] |
| | [[Kategorie:Denkmalschutz]] | | [[Kategorie:Denkmalschutz]] |