| − | Der Name leitet sich laut [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner]] nicht von [[Buche]]n ab, da in ganz Bucheben nur eine Buche steht, sondern vom bergmännischen „Pochen“, das bedeutet das Zerstoßen, die Aufbereitung des Erzes. Laut [[Franz Hörburger|Hörburger]] aber ist die Namensdeutung umstritten. Aus seiner Sicht stehen die Rückführungen des Namens auf Buche oder auf Pochen einander gegenüber. „''Gegen die Ableitung von Buche scheint die Höhenlage des Ortes zu sprechen, wo die Buche heute nicht mehr gedeiht. Indessen wäre das wesentlich bessere Klima zu bedenken, das in der Blütezeit des Bergbaus (im [[14. Jahrhundert]]) den Bestand der Buche ermöglicht hätte. Den Klimawechsel beweist das Ausapern von Grubenhölzern in heute [[Gletscher]] bedeckten Gebieten, z. B. in der Ochsenweide im [[Goldbergkees|Voglmair-Ochsenkarkees]]. Bei der Bildung des Namens kann mit Buche auch die Hainbuche, althochdeutsch ''hagenpuha'', gemeint sein; diese ist ein [[Birke]]ngewächs, das in der angegebenen Höhe vorkommt.''“ | + | Der Name leitet sich laut [[Josef Lahnsteiner|Lahnsteiner]] nicht von [[Buche]]n ab, da in ganz Bucheben nur eine Buche steht, sondern vom bergmännischen "Pochen", das bedeutet das Zerstoßen, die Aufbereitung des Erzes. Laut [[Franz Hörburger|Hörburger]] aber ist die Namensdeutung umstritten. Aus seiner Sicht stehen die Rückführungen des Namens auf Buche oder auf Pochen einander gegenüber. "''Gegen die Ableitung von Buche scheint die Höhenlage des Ortes zu sprechen, wo die Buche heute nicht mehr gedeiht. Indessen wäre das wesentlich bessere Klima zu bedenken, das in der Blütezeit des Bergbaus (im [[14. Jahrhundert]]) den Bestand der Buche ermöglicht hätte. Den Klimawechsel beweist das Ausapern von Grubenhölzern in heute [[Gletscher]] bedeckten Gebieten, z. B. in der Ochsenweide im [[Goldbergkees|Voglmair-Ochsenkarkees]]. Bei der Bildung des Namens kann mit Buche auch die Hainbuche, althochdeutsch ''hagenpuha'', gemeint sein; diese ist ein [[Birke]]ngewächs, das in der angegebenen Höhe vorkommt.''" |
| | Bucheben war von [[1850]] bis 1938 eine eigenständige politische Gemeinde und gehört seit ihrer Auflösung im Zuge diverser [[Eingemeindungen]] zur politischen Marktgemeinde Rauris. | | Bucheben war von [[1850]] bis 1938 eine eigenständige politische Gemeinde und gehört seit ihrer Auflösung im Zuge diverser [[Eingemeindungen]] zur politischen Marktgemeinde Rauris. |
| − | Mit der "''Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 23. November 1938, betreffend die Zusammenlegung von Gemeinden und die Bildung von Verwaltungsgemeinschaften für Gemeinden''"<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=94&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 24. November 1938]</ref> wurde die Ortsgemeinde Bucheben zum [[1. Jänner]] [[1939]] zur Marktgemeinde Rauris eingemeindet. | + | Mit der "''Verordnung des Landeshauptmanns in Salzburg vom 23. November 1938, betreffend die Zusammenlegung von Gemeinden und die Bildung von Verwaltungsgemeinschaften für Gemeinden''"<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=94&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 24. November 1938]</ref> wurde die Ortsgemeinde Bucheben zum [[1. Jänner]] [[1939]] zur Marktgemeinde Rauris [[Eingemeindungen|eingemeindet]]. |